Melbourne & Umgebung
Nachdem wir Adelaide ganz am Anfang übersprungen haben, ist Melbourne nun unsere erste Großstadt in Australien. Mit vielen kleinen Restaurants, Streetart und einer Free Tram...


Veröffentlicht: 05.04.2025
Unser letzter größerer Stopp war im Tarra Bulga Nationalpark. Von da aus hatten wir ein ganzes Stück Strecke entlang der A1 (900km "Autobahn") vor uns, um bis nach Sydney zu kommen.
Eine kurze Erklärung zur Autobahn in Australien:
Zurück zur Reise: Aufgrund des sehr nassen Wetters und der vorangegangenen Buschfeuer, haben wir zwei Nationalparks, die wir uns gern angeschaut hätten, übersprungen.
Dafür gab es einen kurzen Zwischenstopp in Berry, einem Dorf mit Kleinstadtflair, welches für seine alten Gebäude im kolonialen Stil bekannt ist und lediglich 140km vor Sydney liegt. Hier haben wir einen 2-stündigen Stopp eingelegt und uns ein paar der kleinen Geschäfte angeschaut sowie jeweils einen Meat Pie (Blätterteig mit Bolognese-/Curryfüllung) gegessen.
Danach hatten wir uns spontan entschieden bis Sydney durchzufahren, da die vorherige Nacht sehr regenreich und windig war und wir uns auf ein Apartment mit Bad freuten.
Die nächsten 3 Nächte verbrachten wir somit in Sydney. Die erste Anlaufstelle war natürlich die Oper und damit auch die Harbour Bridge, die wir uns an beiden Tagen von verschiedenen Blickwinkeln und Aussichtspunkten ansahen, bevor wir durch das angrenzende Viertel The Rocks schlenderten, welches etwas alternativ ist und viele kleine Shops und Restaurants zu bieten hat.
Auch durch Chinatown sind wir am nächsten Tag gelaufen, allerdings am Vormittag, als noch nicht so viel los war. Der große Markt (Paddys Market) öffnet leider erst mittwochs, wir waren aber nur Montag und Dienstag da.
Dafür sind wir dann zur nächsten Fährstelle gelaufen und von da aus mit dem Boot zurück zur Oper mit kurzem Zwischenstopp am McMahons Point, von wo aus man einen schönen Blick auf die Harbour Bridge und die Oper hat, die beiden Wahrzeichen Sydneys. Dieser Platz ist wohl auch für die Silvesterfeier sehr beliebt, da man von hier eine super Aussicht auf das Silvesterfeuerwerk hat, welches eines der besten weltweit sein soll.
Dienstagabend sind wir dann noch etwas durch den Botanischen Garten gelaufen, leider kürzer als ursprünglich gedacht, da Baby M erst später zum Mittagsschlaf eingeschlafen war als wir wollten und der Botanische Garten bereits um 18:00 Uhr schließt.
Der Garten ist sehr schön angelegt, mit kleinen Wegen durch die Bäume und Farne hindurch und größeren Wegen, auf denen auch das Golfkart für die Gärtner passt 😉 Hier haben wir auch die für uns bisher größte Spinne in Australien gesehen, die zwischen ein paar Bäumen hing und eine Fläche (Beinweite) von vielleicht 20cm hatte.
Außerdem grasen hier viele Ibisse, die mit ihren langen Schnäbeln auf Nahrungssuche unter der Erde sind.
Am nächsten Morgen ging es dann für einen kurzen Abstecher in die Blue Mountains, die gleich im Westen von Sydney liegen. Der Name kommt von den Eukalyptusbäumen, die einen blauen Dunst über sich schweben haben, so dass immer ein blauer Schleier über dem Tal liegt.
Von dem Three Sisters Lookout sind wir die kurze Strecke bis zum Katoomba Falls Lookout gelaufen, der für 60min in eine Richtung ausgeschrieben war. Aber, wie bisher in den meisten Fällen in Australien, brauchen wir bei den Strecken zu Fuß nicht so lang, wie angegeben. (Ganz im Gegensatz zu den Zeiten die uns Google Maps für unsere Autofahrten anzeigt, da benötigen wir üblicherweise ⅓ der Zeit länger als angegeben.)
Der Wasserfall war leider aktuell - trotz viel Regen in den Tagen zuvor - ziemlich kläglich. Zu dem Aussichtspuntk führt außerdem eine Standseilbahn, die bereits 1878 gebaut wurde und nach wie vor die steilste Standseilbahn der Welt ist. Diese haben wir uns aber nur angesehen und sind nicht damit gefahren.
Nach unserem Ausflug ging es auf den Campingplatz, wo uns die Nacht mit 7°C empfing. Selbst Baby M hatte in der Nacht trotz Schlafsack und zwei Decken nicht geschwitzt, sondern war angenehm temperiert 😀
Wie verbringt Baby M so ihre Zeit?
Inzwischen schiebt sie sich wie ein kleiner Wurm über die Picknickdecke - manchmal schieben nur die Füße und manchmal ziehen nur die Ärmchen, gelegentlich wird auch der Po nach oben geschoben, dann wackelt man kurz auf allen Vieren vor und zurück und vielleicht kommen die Knie ein Stück nach vorn, und dann ist sie bestenfalls am Objekt der Begierde angelangt (Gras, Sonnenbrille oder Handy/Bändel) und kann sich fallen lassen. Auch am Bein von Mama oder Papa lässt sich super spielen und ab und an wird auch versucht im Fersensitz allein zu sitzen und das Gleichgewicht zu halten. Bisher noch ohne Erfolg.
Neu entdeckt wurde auch die Leselampe - die Knöpfe lassen sich schön einfach bedienen, so dass man das Licht auch problemlos zufällig mit den Zähnchen anschalten kann.
Nächstes Ziel: Byron Bay (mal schauen wann wir ankommen)
