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Mallorca

Veröffentlicht: 23.03.2026

Mallorca - Tag 5

Fornalutx und Valldemossa

Heute vormittag führte uns unser Weg nach Fornalutx, ein malerisches Bergdorf im Tramuntana-Gebirge Mallorcas.

Mit seinen engen Steingassen und der Lage inmitten von Orangen- und Zitronenhainen bietet es traditionellen Charme mit authentischen Bruchsteinhäusern mit roten Ziegeldächern, die unter Denkmalschutz stehen.

Das Dorf liegt am Hang des Puig Major, des höchsten Berges der Insel, mit Ausblicken über das Tal von Sóller.

Geprägt ist Fornalutx durch steile Gassen und Treppen (nicht unbedingt für Gehbehinderte geeignet, wie ich schmerzhaft feststellen musste).

Von Fornalutx aus fuhren wir nach Valldemossa.

Auf dem Weg nach Valdemossa kamen wir auch an dem malerischen Dorf Deià vorbei, welches sich im Nordwesten Mallorcas, eingebettet in das Tramuntana-Gebirge befindet. Es gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Dorf ist bekannt für seine traditionellen Steinhäuser und die charakteristische ockerfarbene Kirche San Juan Bautista, die auf dem Hügel thront.

Kurze Zeit später erreichten wir Valldemossa, das ebenfalls im Tramuntanagebirge liegt.

Valldemossa liegt auf einem Hügel thronend und ist von terrassenförmig angelegtem Terrain umgeben. Mit seinen kopfsteingepflasterten Gassen und den traditionell mallorquinischen Häusern ist diese Stadt auf jeden Fall sehenswert.

Eine bedeutende Sehenswürdigkeit ist das Kloster Real Cartuja de Valldemossa (Kartause), das früher als Kartäuserkloster diente, jedoch ursprünglich im 14. Jahrhundert als königliche Residenz erbaut wurde.

Die Kartause ist weltberühmt dafür, dass der Komponist Frédéric Chopin und die Schriftstellerin George Sand dort im Winter 1838/1839 lebten.

Heute beherbergt der Komplex ein Museum, das unter anderem die historischen Zellen, die alte Apotheke, die Bibliothek und den originalen Flügel von Chopin ausstellt.

Das Zentrum von Valldemossa selbst ist jedoch ebenfalls eine Sehenswürdigkeit für sich.

Die historischen Gassen erstrecken sich rund um die Iglesia católica de San Bartolomé und werden von traditionellen Häusern aus dem 16. Jahrhundert geschmückt. Blumen, bunte Kacheln, Terrakotta und andere Dekorationen verwandeln die Straßenzüge in malerische Kulissen.

Die vielen verbauten Kacheln an den Häusern erzählen die Geschichte der Heiligen Catalina.

Zum Schluss statteten wir dem Friedhof von Valldemossa noch einen Besuch ab, der ebenfalls ein historisch bedeutender Ort ist.

Der Friedhof zeichnet sich durch seine ruhige Atmosphäre und die typischen Grabnischen aus und befindet sich in der Nähe des Ortskern. Neben den traditionellen Bestattungsformen bietet der Friedhof Ausblicke auf die umliegende Tramuntana-Landschaft.

Er ist ein integraler Bestandteil des kulturellen Erbes des Dorfes.

Am frühen Abend ging es dann zurück, wo wir wieder mit einem leckeren Essen verwöhnt wurden.

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