Mallorca
Fornalutx und Valldemossa
Veröffentlicht: 24.03.2026





















































































Mallorca - Tag 6
Felantix, Kloster Santuari de San Salvador und Portocolom
Heute hatten wir uns zum Ziel gesetzt, das ehemalige Kloster einige Kilometer vob Felanitx entfernt, zu besichtigen.
Auf dem Weg dorthin haben wir einen kurzen Stopp in Felanitx eingelegt.
Der Ort gilt als Zentrum des mallorquinischen Weinbaus, bedeutende Klosterstadt und belebte Marktmetropole.
Auch hier steht, wie in so vielen der mallorquinischen Orte eine innen reich geschmückte Kirche.
Die Kirche Sant Miquel wurde zwischen 1551 und 1591 errichtet und im historischen Kern von Felanitx. Das 44 Meter lange und 13 Meter breite einschiffige Gotteshaus mit Seitenkapellen ist ein typisches Modell der katalanischen Gotik. Sehenswert ist das gotische Altarbild mit der "Jungfrau der Unbefleckten Empfängnis.
Nachdem wir die Kirche besucht und etwas durch Felanitx geschlendert sind, hielten wir noch kurz bei ein paar der zahlreichen ehemaligen Windmühlen von Felanitx. Die Stadt wird oft als "Stadt der Windmühlen" bezeichnet.
Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Kloster Santuari de San Salvador.
Die Serpentinenstraße zum Kloster Santuari de Sant Salvador bei Felanitx ist eine spektakuläre und kurvenreiche Strecke, die auf ca. 500 Meter Höhe führt. Oben angekommen erwartete uns eine beeindruckende Rundumsicht sowie Ausblicke über die Ostküste Mallorcas.
Das 1342 gegründete Kloster liegt auf dem Berg Puig de Sant Salvador in 509 Meter Höhe in der Nähe der Stadt Felanitx.
Die Pest raffte damals etwa ein Fünftel der Bevölkerung von Mallorca und etwa die Hälfte der Einwohner von Felanitx hinweg. Zum Dank für die Rettung der restlichen Einwohner zu Ehren von Dios Nuestro Señor wurde daher eine einfache Kapelle samt Zisterne errichtet.
1601 wurde eine Bruderschaft gegründet und bald entwickelte sich die Kapelle zu einem Wallfahrtsort.
Von 1707 bis 1734 wurde die heutige Kirche erbaut.
Die Gesamtanlage aus 18. Jahrhundert gleicht im äußeren Baustil einer Festung. Bei Gefahr hatte sie auch die Funktion eines Fluchtortes.
1824 lebten drei Eremiten in der Klosterherberge. 1851 gaben die Eremiten die dauerhafte Besiedlung auf, weil ihnen die Lebensbedingungen zu hart waren. Nur zeitweise oder aus religiösen Anlässen kamen Ordensleute aus der Region zu der Kirche.
Auf dem südlich gelegenen Teil des Gipfelplateaus befindet sich ein Monument des Christus Pantokrator (Cristo Rei, Cristo Rey), zu erkennen an der Christus-König-Statue, dem Monogramm „IHS“ und der Inschrift „Iesus Christus Rex“. Die Grundsteinlegung fand 1928 statt.
Das Monument hat eine Höhe von 37 Meter, davon eine 7 Meter hohe Plastik aus geschwärzter Bronze.
Auf dem Puig des Milá, der etwa 250 Meter vor dem Gipfelplateau nördlich des Puig de Sant Salvador gelegen und etwas niedriger ist, steht das Creu del Picot.
Bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten, fuhren wir noch nach Portocolom.
In Portocolom ist der größte Naturhafen Mallorcas und deshalb auch einer der bedeutendsten Fischerhäfen auf der Insel. In einem Lokal am Hafen legten wir noch eine Pause ein und stärkten uns mit ein paar leckeren Kleinigkeiten.
Am späten Nachmittag brachen wir auf und fuhren abseits der Hauptrouten gemütlich ins Hotel zurück.
