Mallorca - Tag 4
Port de Sóller und Sóller
Nach einer Stärkung beim Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Port de Sóller.
Der Hafen in Port de Sóller ist geschichtsträchtig und war vor allem im Zeitalter der Seefahrt wichtig, denn aufgrund der isolierten Lage vom Hafenort Port de Sóller durch das Tramuntana Gebirge war die Seefahrt in der Vergangenheit von großer Bedeutung für die Infrastruktur. Einen Tunnel durch das Gebirge gab es zu Zeiten der Römer noch nicht und so war der Handel ausschließlich über das Meer möglich.
In Port de Sóller gibt es zwei Leuchttürme und eine Leuchtturm-Ruine aus vergangenen Zeiten. Besucht die Ruinen des Far de Bufador an der nordöstlichen Hafeneinfahrt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und den nachfolgenden Far de sa Creu von 1930.
Mit dem Bau der Sóller-Eisenbahn Anfang des 20. Jahrhunderts konnten Personen und Waren bequem ins Innere der Insel transportiert werden. Heute ist die Straßenbahn aus dem Jahre 1922, die zwischen dem Bahnhof Sóller und Port de Sóller fährt, eine einzigartige Touristenattraktion.
Eine Fahrt mit der historischen Straßenbahn Tranvia de Sóller vorbei an Orangen- und Olivenplantagen ließen wir uns auch nicht entgehen und so fuhren wir mit dem historischen Schätzchen von Port de Sóller hoch nach Sóller und später natürlich auch wieder zurück.
Nach der Fahrt mit der antiken Straßenbahn kommt man von der Hafensiedlung in die 4 Kilometer entfernte Altstadt von Sóller.
Das Städtchen Sóller liegt im Herzen des Orangentals, auch bekannt als "Tal des Goldes".
Der Hauptplatz "Plaza Constitución" ist Sóllers pulsierendes Herz. Hier steht auch das Wahrzeichen des Tals, die Kirche Sant Bartomeu. Ende des 14. Jahrhunderts begann der Bau der neuen Kirche.
Die meisten Bauwerke im karibischen Kolonialstil stehen in der Gran Via. In der Hauptstraße reihen sich schmucke Paläste mit aufwendig verzierten Fassaden und schmiedeeisernen Balkonbrüstungen aneinander.
Samstags ist immer Markt in Sóller, der sich von der zentralen Plaza de Sa Constitució bis zur Plaza des Mercat und den angrenzenden Straßen erstreckt. Somit kamen wir auch noch dazu den Markt mit seinen zahlreichen Ständen zu erkunden.
Nach unserer Rückkehr ins Hotel blieb uns kurz Zeit um uns frisch zu machen, bevor es ins Restaurant "Salty" ging, wo wir uns kulinarisch verwöhnen lassen durften, so dass unser 40. Hochzeitstag auch noch wunderschön und lecker abgerundet wurde.