Cartagena - die Perle Kolumbiens
Die Hafenstadt Cartagena an der Karibikküste Kolumbiens überzeugt wahrscheinlich jeden Reisenden mit ihrem Charm. Eine wunderschöne Altstadt mit großen Plätzen,...

Veröffentlicht: 04.06.2018
Direkt an der Grenze zu Panama verstecken sich die zwei kleinen Dörfer Capurganá und Sapzurro. Unter Reisenden kaum bekannt, dafür unter den Einheimischen umso beliebter.
Die Anreise ist langwierig, kompliziert und nur mit Bus und Boot möglich, aber es lohnt sich: Hinter den zwei Dörfern verbergen sich traumhafte Strände, Dschungel und Palmen, einsam und ruhig. In den Orten selbst gibt es keine „Gringos“ (so werden die Turisten gerne von den Einheimischen genannt), kein Lärm. Autos gibt es auch nicht, stattdessen werden mit Pferdekutschen und Eselkarren die Sachen transportiert. In der Nacht wird noch der Strom abgestellt.
Dieses kleine Karibikparadies hatte es mir sofort angetan. Mitgeschleppt habe ich Joram und seinen Bruder Mathias und als wir dann von einer Tauchschule vor Ort hörten, meldeten wir uns auch direkt für den Advanced, also Fortgeschrittenen, Tauchkurs an.
Tauchen und Baden an den schönsten Stränden, die ich jemals gesehen habe. Das Wasser warm, kristallklar und voller Fische und wunderschöner Korallen. Mit einer Kokosnuss und frischgepresstem Jugo de Lulo (mein neuer Lieblingssaft) ließ ich mir die Sonne auf den Bauch scheinen und baumelte stundenlang in der Hängematte am Strand. Was für ein Leben!
In einer 2-stündigen Wanderungen durch den Dschungel passierten wir zu Fuß auch die Grenze zu Panama und erreichten den Strand „la Miel“. Die Mühe hatte sich gelohnt: der Strand war atemberaubend!