vietnam-2026
vietnam-2026
vakantio.de/vietnam-2026
Zuletzt in Thuận An

Ho-Chi-Minh-City - Day 1

Veröffentlicht: 19.03.2026

Taxi
Flughafen → District 1
Ho-Chi-Minh-City, Vietnam
Unterkunft
Hostel
Hostel · Ho-Chi-Minh-City
Taxi
District 1 → Cholon
Ho-Chi-Minh-City, Vietnam
Attraktion
Cholon
Ho-Chi-Minh-City, Vietnam
Tour
Chinesisches Kulturfestival
Festival
Taxi
Cholon → Flower- and Foodmarket
Ho-Chi-Minh-City, Vietnam
Essen
Flower- and Foodmarket
$ · Abendessen
Park
Park
Ho-Chi-Minh-City, Vietnam
Essen
Bùi Viện Walking Street
$ · Snack
Ich hatte über das Hotel einen Transfer zum Flughafen gebucht. Auf der Fahrt entschied ich mich mit der tatkräftigen Unterstützung meiner Reiseberatung dazu, meinen gebuchten Flug nach Haiphong zu stornieren und stattdessen spontan nach Ho-Chi-Minh-City (HCMC), ehemals Saigon, zu fliegen. Es bedurfte endlich sommerlichen Verhältnissen mit 30+ Grad und Sonne! Der kurzweilige Flug wurde genutzt um die letzte Folge der sehr empfehlenswerten dreiteiligen Serie des Geschichtspodcast "Was bisher geschah" zum Vietnamkrieg zu hören. Nach Landung lief im Flugzeug über die Lautsprecher "The Ballad of Ho Chi Minh", ein Protestsong aus den 1960ern, das kam unerwartet aber irgendwie natürlich passend. Beim Aussteigen dann die Gewissheit: Kein Regen und sau heiß. Mit zwei Fellow Travellers aus Belgien teilte ich mir ein Taxi in den District 1 der 9-Millionen-Metropole. Nachdem die bis dato beste Phở verputzt wurde checkte ich in mein Hostel ein. Per Grab fuhr ich nach Cholon, wo sich die Chinatown Saigons befindet. Die Straßen glichen zunächst einem riesigen Baumarkt: Werkzeug, Drahtseile und viele weitere Hardware wurde in ganzen Straßenzügen angeboten. Direkt anschließend dann Lebensmittelmärkte deren Stände weit über die Bürgersteige auf die Straßen hinausragten.
HCMC zählt zu den Städten mit der stärksten Luftverschmutzung weltweit.
Dafür haben sie überragendes Essen.
Saigons Baumarkt
I <3 Chợ Lớn

Nach einiger Zeit stellte ich fest, dass meine (rassistisch konotierte?) Vorstellung einer Chinatown keineswegs der Realität entsprach. Ich erwartete zwielichtige Straßen, Feuerwerkskörper, exotische Tiere, Waffen... Tatsächlich bekam ich lediglich Shops mit traditionellen, medizinischen Kräutern, Zigaretten und Glückspiellosen zu sehen; also neben den ganz normalen Geschäften und Restaurants. Auffällig war in HCMC und eigentlich in den meisten Orten Vietnams, dass es kaum Fußgänger gibt. Die Bürgersteige werden für die Verkaufsstände und die Sitzbereiche der Restaurants und Imbisse genutzt. Die Leute fahren mit dem i.d.R. mit dem Motorroller direkt bis ans Ziel. Nach einem Bierchen am Straßenrand stolperte ich in eine Art chinesisches Kulturfestival, dass neben Essensständen und einem Tempel mit einer verrückt dekorierten Bühne aufwartete. 

Traditionelle Medizin
Lebensmittelmarkt
Verkehr in Cholon
Chinesisches Kulturfestival
Essensstände

Per Grab fuhr ich nun zum abendlichen Flower- and Foodmarket. Hier gab es wirklich wilde Sachen zu futtern: In vielen Aquarien schwammen Fische und Meerestiere und warteten darauf, auf dem Teller der vielen Besucher zu landen. Zigverschiedene Muscheln, Schnecken, Krebstiere, Riesenasseln (angeblich besser als Hummer) werden neben gebratenen Feldratten und Hühnerfüßen (beides Delikatessen) und weiteren Grillspezialitäten angeboten. Ich entschied mich für einige ordinäre Fleischspieße, gegrillten Oktopus und Bier.

Foodmarket mit Aquarien
Frisch & Lecker!
Flowermarket

Planlos schlenderte ich weiter und traf auf einen sehr belebten und schön illuminierten Park. Ich traf den US-Veteran Rick, der 1967 in Vietnam gedient hatte, und mich einfach ansprach. Er und seine vietnamesisch aussehende Ehefrau waren sehr nett. Kritische Fragen zu seiner Zeit im Krieg traute ich mich nicht zu stellen. Auf dem Weg Richtung Hostel näherte ich mich unverhofft der Bùi Viện Walking Street - offensichtlich die Partymeile der Stadt. Hier spielten Coverband westliche Hits, Tänzerinnen und Tänzer animierten die Leute und Leuchtreklame sorgte für buntes Licht. Man konnte unangenehme Touris beobachten, Prostituierte warben Freier an und Party People bekamen an den Clubeingängen Shots direkt in die Kehle gekippt. Die Szenerie beobachte ich von einem Kiosk aus, bei dem ich Nora aus Malaysia kennenlernte, die auch alleine reiste. Gemeinsam guckten wir uns das bunte Treiben an und lachten über das dargebotene Chaos. Nach einem Gute Nacht Snack machte ich mich endgültig Richtung Hostel.

Bisschen wie Fusion
Überstimulation
Sozialistische Intervention zwischen den Konsumtempeln 


Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
1 Tag
Wetter
Sommer · 30°C
Begleitung
Allein
Abseits der PfadeKulinarischAbenteuerlich
  • Spontane Flugänderung nach Ho-Chi-Minh-City
  • Beste Phở bis dato
  • Cholon mit Chinatown, Kräutern und Märkten
  • Abendlicher Flower- and Foodmarket
  • Bùi Viện Walking Street bei Nacht
StadtEssenKulturNachtlebenTransit
vietnam-2026Folge diesem Blog und verpasse keine neuen Beiträge.
Antworten

Vietnam
Reiseberichte Vietnam