Urban in Nature
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Wasserfälle und spontan ans Meer

Veröffentlicht: 17.03.2024

Wow, was ein geiler Start in El Salvador...an dem ersten Abend in Juayua habe ich, nach dem Schreiben des Blogs, noch die anderen beiden Gäste kennengelernt Noah und Eve. Da diese bereits eine Tour zu den 7 Wasserfällen gebucht hatten und ich das auch vorhatte, habe ich beschlossen mich denen anzuschließen. 

Am 13.03.24 ging es dann gegen 07:50 an die Straße um einen Bus nach Juayua zu erwischen. Angekommen hatten wir dann noch paar Minuten Zeit und sind bisschen herum geschlendert. Um 09:00 standen wir dann mit ein paar anderen auf der Ladefläche eines Pickups und los ging's. Wenige Minuten später waren wir durchgerüttelt und konnten unsere Wanderung beginnen. Sehr krasse Natur dort...super heiß aber doch irgendwie Dschungelfeeling auch wenn's total trocken ist, der Weg bis zu den Wasserfällen war mega schön. Unser Guide hat uns immer wieder etwas erklärt über Flora und Fauna, bis wir dann zum ersten Wasserfall kamen. Und von da an waren die Füße nass, denn wir sind einfach den Fluss entlang gegangen, richtig geil. Der Wasserfall war sehr atemberaubend. Ich muss gestehen, ich weiß nicht mehr welcher Wasserfall besonders toll war und welcher eher klein war aber insgesamt sind alle toll gewesen. Immer wieder sind wir gewandert und dann kam auf einmal wieder der nächste Wasserfall, bis wir zum 4. kamen. Unser Guide kletterte hoch, befestigte ein Seil auf ~5m und sagte uns, dass wir Raufklettern sollen, geiler Scheiß. War echt einfach und ich war schon fast enttäuscht, dass das alles war, bis ich sah, wo wir weiter mussten. Hoch und diesmal ohne Seil und es war schon etwas schwieriger. Und danach ging es nochmal mit einem Seil nach oben, sehr abenteuerlich. Anschließend mussten wir durch einen Wasserfall gehen, wer bis dahin nicht komplett nass war, war es nun. Und dann kam auch schon der "letzte" Wasserfall. Aber unser Guide hatte noch ein Ass im Ärmel, 3 weitere Wasserfälle.  10 Wasserfälle zum Preis von 7, der Hammer.😂 Die gehörten nicht mehr zum Rundweg aber waren dennoch halb auf dem Weg. Diese 3 Wasserfälle waren auch nochmal krass und 2 hatten ein Becken davor, in denen man schwimmen konnte. Und dort konnten wir die Schlammmaske, die wir am 6. Wasserfall aufgetragen haben abwaschen, finde allerdings nicht, dass meine Haut dadurch weicher geworden ist aber sei's drum. Unser Guide hatte dann für alle noch eine Scheibe Ananas und hat später noch ein paar Früchte für uns gepflückt (Namen der Frucht vergessen...),korrekter Typ. Irgendwann ging es dann wieder zurück zum Pickup und wir fuhren in die Stadt. Da es mittlerweile 13 Uhr war, gingen wir zu 6. auf die Suche nach einem Mittagessen und wurden letztlich in einem Comedor fündig. Ich bin mit Eve dann zurück zum Hostel und Noah ist noch mit dem Motorrad los. Am Hostel haben wir dann gechillt und ich musste entscheiden, wo es für mich am nächsten Tag hingeht. Da in meinem eigentlichen Ziel, Santa Ana, kein günstiges Hostel frei war, wollte ich woanders hin und wurde letztlich in Acajutla fündig. Eine absolut untouristische Stadt am Meer.

 Nachdem Noah dann wieder kam, alle geduscht haben und Jasmin noch eingecheckt hat, sind wir alle zu einer Pupuseria gegangen. Dort gab es dann 5 Pupusas für 1,45$, was ein leckeres und zugleich günstiges Abendessen. Zum Abschluss des geilen Tages hatten wir noch ein Lagerfeuer mit Marshmallows🤩

Am Morgen (14.03.24)bin ich alles ganz entspannt angegangen und gegen 10:00 mit Eve aufgebrochen nach Sonsonate. Dort im Busbahnhof gibt es eine Foodhall...die ist der Wahnsinn Hamburger, Hotdogs, Baguettes, Pizzas, Milchshakes, ganze Mittagessen und noch mehr. Und alles super günstig, da haben wir uns dann erstmal die Mägen voll gehauen. Da wir von dort aus aber verschiedene Busse nehmen mussten, verabschiedeten wir uns und ich ging zum Bus 252 nach Acajutla. Für 3 Busse und eine Fahrtzeit von ~3h zählte ich 1,30€😂 

In Acajutla checkte ich ein und genoß das Meer, denn es war unfassbar warm. Das Hotel war nicht das schönste aber es erfüllte seinen Zweck. Dafür war das Hotel direkt am Strand und bei Flut kommen die Wellen sogar bis an die Terrasse, Lage also bombastisch.

Für den 15.03.24 habe ich mir nichts vorgenommen aber doch ist wieder viel passiert. Nach meiner Meditationssession am Strand, sah ich ein paar El Salvadorianer, die gerade ein Fußballspiel vorbereiteten. Und wie es kommen musste, waren sie eine ungerade Anzahl und ich zockte mit ihnen. Knapp eine Stunde rannte ich mit den Bademeistern des Strands und deren Freunden über den Strand. Regeln gab es nicht so viele, es wurde viel gelacht und alle hatten Spaß. Ich fühlte mich irgendwann aber verbrannt und ausgetrocknet und verabschiedete mich 😂

Später ging ich dann auf die Suche nach einem Mittagessen, was sich hier aber als sehr schwer herausstellte...kein Comedor hatte was vegetarisches, alle Soßen und Reisgerichte waren mit Fleisch. Ich habe so viele Comedore abgeklappert, krass. Verzweifelt habe ich mir dann Tortillas geholt und im Supermarkt passierte Bohnen, auch ein Mittagessen. Allerdings hatte ich vorher 3 Empanadas (frittierte Teigtaschen mit Bananenmuß oder Bohnenmuß als Füllung) also war alles easy. 

Am Abend kam dann ein Pärchen ins Hotel und klar es waren natürlich Deutsche. Wir tranken Bier auf der Terrasse und quatschten...

Heute (15.03.24) ging es dann weiter nach Santa Ana, was gut war denn um 08:00 standen auf einmal 30 El Salvadorianer im Hotel. Alle wollten ein Zimmer und das Hotel ist nicht groß, hat auch nur eine Dusche und so. Jedenfalls ist das Hotel jetzt ausgebucht und ich bin froh zwei ruhige Tage dort gehabt zu haben😅 

Santa Ana ist im Vergleich wieder Recht touristisch aber es gibt viele Tagestouren zu Vulkanen oder Wasserfällen die man machen kann. Damit Fang ich dann morgen an, heute war nur ankommen und bisschen erkunden aufm Plan. Die Mittagessen Situation ist aber leider dieselbe😑

Naja bin gespannt auf die Touren die nächsten Tagen😋

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