Blumen, Tiere & Geräusche
Nach fast 24h extremen Regen, Gewitter und kurzen Stromausfällen war heute Morgen eine kleine Pause :) Als sich dann auch noch die Wolken etwas verzogen und etwas Sonne...


Veröffentlicht: 24.09.2023























Am Montag haben wir den Wasserfall in La Fortuna angeschaut. Die 500 Stufen nach unten haben sich in jedem Fall gelohnt, da der Blick von unten auf den Wasserfall atemberaubend war 😍 unser Timing war ausgesprochen gut, da wir noch kurz die Füße abkühlen konnten, bevor der Regen los ging. Der brachte uns dann die 500 Stunden nach oben die entsprechende Abkühlung.
Weiter ging es dann in die nächste Unterkunft in La Fortuna. Wir haben uns dazu entschlossen noch zwei Tage dort zu bleiben um alle Highlights dort zu erleben.
Unsere erhoffte Entspannung am Nachmittag in den Hot Springs unseres neu gebuchten Hotels fand leider nicht wie geplant statt. Der erste Pool wurde von Tieren eingenommen während im zweiten der sich auflösende Boden umher geschwommen ist.
Glücklicherweise konnten wir diese Reservierung stornieren und haben kurzerhand ein neues Hotel gebucht, wo wir 40 Minuten später eingecheckt haben.
Am Dienstag haben wir den Mistico Park in La Fortuna mit seinen bekannten Hanging Bridges besucht. Ein tolles Erlebnis, bei dem uns unser Tourguide Luis 3 Stunden durch den Regenwald führte. Wir konnten Brüllaffen aus nächster Nähe betrachten sowie verschiedene Vögel und giftigen Blue-Jeans Frosch. Er erklärte uns viel über das Leben der Tiere im Regenwald sowie den Regenwald selber. Die Vielfalt an Pflanzen, deren Farben und die Geräusche im Regenwald sind unbeschreiblich schön.
Ein weiteres Highlight waren in jedem Fall die Hanging Bridges, die uns in atemberaubender Höhe quer durch den Regenwald brachten. Ein sehr wackeliges aber ausgesprochen aufregendes Erlebnis ☺️
Nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel haben wir uns am Nachmittag zur Eden Chocolate Tour auf den Weg gemacht.
Bei der zweistündigen Tour wurden wir durch die Kakao Plantagen geführt und haben viel über den Verarbeitungsprozess der Kakaobohnen erfahren. Wir durften die frisch hergestellte Schokolade mit verschiedenen Gewürzen probieren ebenso wie eine rohe Kakao Bohne.
Highlight der Tour war in jedem Fall, dass wir unsere eigenen Pralinen herstellen durften und eine Kakao Zeremonie miterleben durften.
Die frischen Kakao Bohnen wurden mit Zimt, Pfeffer und Chili gemischt und nach dem mahlen mit heißem Wasser aufgegossen. Ein tolles Geschmackserlebnis, das auch den einsetzenden monsunartiger Regenschauer vergessen machte.
Am nächsten Tag stand unser großer Fahrtag nach Santa Teresa an.
Bevor wir uns jedoch auf den Weg machten genossen wir die tollen Hot Springs in unserem Hotel. Mitten im Regenwald in den heißen Quellen zu entspannen war ein ausgesprochen tolles Erlebnis und allein dafür hat sich der Hotel Wechsel gelohnt. Nach der Entspannung kühlten wir uns noch kurz im Pool ab und machten uns dann auf den Weg der fast 6-stündigen Autofahrt.
Auch hier bewies Claudi wieder ihre ausgezeichneten Fahrkünste, denn die Straßen in Costa Rica sind nicht von dieser Welt. Selten größere Schlaglöcher und abfallende Straßen erlebt wie hier.
Eine Pause auf der Fahrt war uns nicht vergönnt, da uns ein Mann mit komplett eingebunden Händen entgegen kam, der den Anschein eines Serienmörders machte und in unsere Richtung umdrehen wollte. Wir beschlossen schnell wieder ins Auto zu springen und die Fahrt fortzusetzen.
Am Donnerstag in Santa Teresa starteten wir ein kleines Strand Hopping und schauten uns die umliegenden Strände an. Wir sahen wunderschöne und kilometer lange Strände. Das Meerwasser war nicht erwartungsgemäß warm und sorgte bei den tropischen heißen Temperaturen nicht für die erwartete Abkühlung.
Am Abend haben wir einen wunderschönen Sonnenuntergang am Strand erlebt, bei dem wir die Surfer beobachten konnten. Santa Teresa ist als Surfer Paradis bekannt und deshalb gab es auch viel zu beobachten. Da die Sonne hier in Costa Rica sehr schnell untergeht wurde es nach einem unglaublich farbenfrohen Himmel sehr schnell dunkel. Die Nähe zum Äquator macht sich in jedem Fall bemerkbar.
