Ultimate World Cruise 2023/24
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Ravenna 2.Tag

Veröffentlicht: 20.06.2024

20.6.2024 Ravenna

Ich hatte meinen Bus-Transfer nach Ravenna für 8.00 Uhr gebucht und musste entsprechend früh aufstehen.

Der Bus setzte uns in der Nähe der Innenstadt ab. Ich hatte versucht, unter Ravennas Sehenswürdigkeiten etwas zu finden, das mir Spaß machen würde. Ich hatte mich für das Mausoleum der Galla Placidia entschieden, das für seine großartigen Wandmosaiken gerühmt wird. Also ging ich hin.

Ich kam vor 9.00 Uhr an und fand das Gelände verschlossen vor. Ab 9.00 Uhr sollte es offen sein. Ich ging in eine angrenzende Straße und fand dort einen Ticketverkauf vor, der ebenfalls erst um 9.00 Uhr öffnete und vor dem schon eine Reihe von Kunden wartete. Im Schaufenster entdeckte ich einen Hinweis auf die Online-Buchungsmöglichkeit. Die hätte ich gerne genutzt, nur waren die Karten an Uhrzeiten geknüpft, und die nächste verfügbare Karte war für 11.30 Uhr. Weitere 2,5 Stunden in der Hitze warten? Ganz bestimmt nicht!

Allerdings wollte ich die Stadt der Mosaiken nicht verlassen, ohne welche gesehen zu haben. Ich wählte "Domus dei Tappeti di Pietra" als nächstes Ziel. Als ich kurz nach 10.00 Uhr ankam, hatte der Eingang, der sich in einer Kirche befindet,  gerade aufgemacht und ich war der erste Besucher des Tages. Für kurze Zeit hatte ich den unterirdischen Raum, in dem sich die Mosaiken befinden, ganz für mich alleine.

Danach dachte ich bereits ans Mittagessen. Ich hatte einen Tipp bekommen, aber das empfohlene Restaurant lag mitten in der Touristenzone, war teuer und ich fand auf Anhieb nichts, worauf ich Lust gehabt hätte. Also ließ ich mich vom Internet inspirieren und wählte einen winzigen Imbiss abseits der Touristenströme aus, der aber in höchsten Tönen gelobt wurde.

Beim "Il Lokalino" angekommen, musste ich erst einmal die Hauptkategorien googeln, denn die Begriffe "Maxi Rotoli", "Piadine" oder "Crescioni" sagten mir nichts. Es handelte sich in allen Fällen um Brot oder Fladenbrot, das unterschiedlich belegt, gerollt oder gefaltet war. Zunächst ließ ich mir ein sardinisches Ichnusa-Bier geben, während ich auf mein "Maxi Rotoli con tutto" wartete. Ich war mit dem Bestellten sehr zufrieden und machte mich gestärkt auf zu dem Punkt, an dem uns der Bus abgesetzt hatte. Auf dem Weg kaufte ich noch eine Flasche "Lambrusco Amabile".

Bei meiner Rückkehr an Bord war deutlich zu bemerken, dass wir eine Menge neuer Passagiere dazu bekommen hatten. 

Um 17.00 Uhr nahm ich am "Destination Talk: Shore Excursions" an einem ungewohnten Ort,  dem Safari-Club, teil. Das war diesmal übel: Schlechte Sicht auf die Projektionsfläche, laute Nebengeräusche und Vortragende mit starkem Akzent. Besonders nervig die Dame, die das von ihr angepriesene Reiseziel hartnäckig als "Dubrovinic" bezeichnete.

Um 21.00 Uhr trat der Comedian Tyrone Hawkins auf, erzählte Witze und scherzte mit dem Publikum. Mich hieß er als "George Lucas" willkommen. Damit kann ich leben.

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