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Werkstatt, die erste

Veröffentlicht: 12.01.2025

Anfang November brachten wir Gary in die Fiat-Nutzfahrzeuge-Werkstatt, schließlich sollte er ja im kommenden Jahr unser Urlaubsmobil werden und noch hatte er ein mittelschweres Öl-Problem. Egal wo er stand er verlor mindestens 2 – 3 Tropfen, wie viel er während der Fahrt noch verlor, war ja leider nicht ohne Weiteres festzustellen. Wir hatten schon alle uns bekannten Werkstätten angefragt, aber entweder war Gary zu hoch, zu breit oder zu schwer für die PKW-Werkstätten. Es blieb uns also nur die Suche nach einer Fachwerkstatt, die mit dem großen Oldie klar kam.
Am Donnerstag hatte Sebb das Wohnmobil bei der Werkstatt auf den Hof gestellt und mit dem freundlichen Automechaniker vereinbart, dass man sich das Gefährt erst einmal ansehen solle, um eine grobe Einschätzung abgeben zu können, wie lange, wie aufwändig und wie teuer die Reparatur werden würde.
Montags darauf kam der Rückruf. Die Werkstatt hätte sich das Gefährt angesehen und der Motor würde vor Öl triefen, soweit waren das keine Neuigkeiten. Das Problem für die Vertragswerkstatt war jedoch, dass man durch die Bindung an Fiat, nur Originalteile vom Hersteller bestellen könnte. Diese seien aber nach so langer Zeit nicht mehr zu beschaffen, man hätte bei Fiat angefragt und dort die Information erhalten, dass die Motorteile nicht mehr produziert würden und eine Reparatur damit unmöglich sei.
„Unmöglich?“ echote Sebb durch das Telefon.
„Jedenfalls für eine Vertragswerkstatt.“ War die Antwort. „Wenn Sie jemanden finden, der sich mit so alten Motoren beschäftigt und auch Nachbauteile verwenden kann, dann bekommt man das sicher zu einem entsprechenden Preis wieder hin.“
Trotz dieser kleinen Aussicht auf Reparatur hatten wir erst einmal einen ganz schönen Klos im Hals, hatten wir doch einen Fehler gemacht und für viel Geld Schrott gekauft? War Gary dem Auto-Tode geweiht?

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