Veröffentlicht: 20.01.2025
Noch am selben Nachmittag fuhr Sebb auf dem Heimweg einen Umweg und zu der Oldtimer-Werkstatt bei uns um die Ecke. Er vermutete zwar, dass die Toreinfahrt dort auch wieder zu niedrig und die Hebebühnen wieder zu klein waren, aber vielleicht kannte man sich ja unter den Restauratoren und die Mechaniker dort kannten jemanden, der jemanden kannte, der auch Oldie-Wohnmobile wieder in Schuss bringen konnte.
Genau wie vermutet erhielt er zwar wieder eine Absage, aber eben auch einen Hinweis auf eine vertrauenswürdige Werkstatt, die eine passende Bühne haben sollte und in der Lage sei Gary wieder trocken zu legen. Wenige Minuten später rief Sebb dort an. Der Chef der Werkstatt war zuversichtlich, dass seine Werkstatt in der Lage sein sollte den öligen Motor zu reparieren, aber bis Mitte Januar, war die Werkstatt ausgebucht. Man könne Anfang Januar mal telefonieren, wann eine Vorstellung möglich sei. Mitte Januar, das war in 8 Wochen, 2 Monaten, ...lange hin, aber endlich eine Perspektive.
Sebb hatte kurz nach dem Telefonat eine Eingebung: Gab es da nicht eine bekannte Oldtimer-Werkstatt? Doch! Er erinnerte sich. Kurze Recherche. Anruf.
Wieder hatte er einen Werkstattleiter am Telefon. Der Werkstattleiter erklärte Sebb, dass Fiat nicht gerade die Marke sei mit der man sich schon oft beschäftigt hatte. Mercedes oder BMW, das sei gängig, auch Marken aus der ehemaligen DDR. Für Fiat könnte er nur einmal schauen, was da an Ersatzteilen zu beschaffen sei und über welche Kanäle. Sebb solle bitte mal den Fahrzeugschein per E-mail senden, damit er eine genaue Typennummer und Motorbezeichnung hätte, um die Lage zu recherchieren. Sebb bedankte sich und schickte wenige Minuten später die E-mail.
