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Werkstatt, Werkstatt und immer wieder Werkstatt, ...

Veröffentlicht: 20.01.2025

Wir wollten für Gary gerne einen Marderschreck haben, er würde ja einige Zeit stehen, an unterschiedlichen Stellen, da wäre es eine Katastrophe, wenn sich der Marder im Motorraum einnisten würde und dann alle Kabel und Leitungen angefressen wären. Also besorgte Sebb bei einer großen Auto-Ersatzteile-Händler und -Werkstätten-Kette einen Marderschreck. An der Kasse fragte er wieder seine schon so oft gestellte Frage. Der Verkäufer erbat sich eine Minute Zeit und verschwand durch die Tür zur Werkstatt. Kurz darauf kehrte er zurück mit den bekannten Worten, dass diese Werkstatt leider keine geeignete Bühne hätte, aber auch hier erhielten wir wieder einen Hinweis auf eine Werkstatt, die evtl. helfen könnte.

Die E-mail mit den Papieren war ja einmal geschrieben, also wurde diese etwas abgeändert und an die nächste E-Mailadresse gesendet. 2 Minuten später klingelte das Telefon. Das könne man leider nicht machen, da man auf die Ersatzteile von Fiat angewiesen sei, aber wieder erhielten wir eine neuerliche Empfehlung mit den Worten: „Das ist genau die richtige Adresse für derartige Oldie-Reparaturen.“

Damit waren es nun drei parallele Anfragen, die wir zu laufen hatten.
Jetzt war es erst einmal gut mit Werkstatt.

Derweil hatte auch Ines ihre Fühler ausgestreckt und in der weiteren Bekanntschaft nach Autowerkstätten mit Kompetenz für Gary erfragt.

Einer ihrer Kollegen, der selbst vor ein paar Jahren ein Sabbatical genommen und mit seiner Freundin eine Weltreise gemacht hatte, kannte eine Werkstatt in Brandis, das wäre ja in der Nähe der Scheune, die Gary evtl. für den Winter beziehen dürfte ein echter Zufallstreffer.
Da Ines immer sehr kontaktfreudig ist, war es ihr auch ein Leichtes einfach den Besitzer eines bei uns in der Straße parkenden, selbst ausgebauten Transporters anzuquatschen und zu fragen, wo dieser sein Auto in Betreuung habe. Der nette Nachbar hatte eine Werkstatt in der Nähe von Halle/Saale empfohlen. Das würde logistisch sicher immer etwas Aufwand bedeuten, wenn Gary zu Reparatur oder TÜV müsste. Andererseits war es zumindest ein Ansatzpunkt, sollte sich hier in Leipzig wirklich niemand finden, der fähig und willens war so ein schönes altes Wohnmobil zu betreuen.

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