Veröffentlicht: 12.01.2025
An einem Freitag Nachmittag, es war der dritte November und es war nicht viel los bei Sebb auf Arbeit, fasste dieser sich ein Herz und ging zu seinem Boss ins Büro. Sebbs Boss hatte immer Zeit und ein offenes Ohr für seine Mitarbeiter.
Sebb erklärte, dass der noch sehr unkonkrete Plan mit dem Sabbatical, den er vor einigen Wochen schon einmal angesprochen hatte, nun etwas konkreter werden würde. Vielleicht konnte Sebbs Boss sich ja vorstellen, dass in der Zeit nicht einfach nur das Arbeitsverhältnis ruhte, sondern, dass Sebb in den kommenden Monaten ein Gehalt-Treuhand-Verwahrkonto besparen würde, welches dann über die 9 Monate ausgezahlt werden könnte. Das hätte den Charme, dass insbesondere die Sozialversicherung, also Krankenkasse, Rentenkasse, etc. in der Reisezeit nicht vom Urlaubsgeld abgehen würde. Ein Sabbatical mit Ansparphase eben, zweieinhalb Jahre voll arbeiten bei zwei Drittel Gehalt und dann neun Monate frei mit Auszahlung des Ersparten.
Sebbs Boss zeigte sich offen für jede Lösung und bat ihn sich mit dem Lohnbüro in Verbindung zu setzen, ob man dort so etwas schon einmal gemacht hätte, wie das rechtlich und vertraglich abzusichern sei, etcetera.
Zugegebener Maßen war Sebb über die offene Art und die Bereitschaft dieses Abenteuer von Seiten seines Arbeitgebers einfach so mitzugehen überrascht und auch ein bisschen geschmeichelt. Zum Ende des Gesprächs meinte Sebbs Boss: „Ich werde Sie 9 Monate lang beneiden.“
Uns fiel ein großer Stein vom Herzen, dass Sebbs Boss hier so super mitzog. Das vereinfachte die Finanzierung der Reise unterwegs erheblich, denn so richtig war die ganze Sache ja immer noch nicht durchgerechnet.
