Bergdorf
Kilometerstand: 160258 Wir waren heute, für Urlaubsverhältnisse, früh wach und kamen zügig los. Dafür bot sich uns, auf der Fahrt, ein he


Veröffentlicht: 05.09.2026


















Kilometerstand: unverändert
Heute waren wir 10.00 Uhr am Strand verabredet, um ein Surfboard zu leihen. Die Surfschule bestand hier nur aus einem geparkten Transporter aus dem heraus die Boards verliehen wurden und an dem man sich auch morgens zur Surfschule traf. Während wir also einfach ein Board bekamen, begann für die anderen Anwesenden der Surfkurs. Wir liehen wieder nur ein Bord für beide, bis 12:30 Uhr, dann war die Surfschule zu Ende und wir würden mit den Surfschülern zusammen unser Board zurückgeben. Aktuell war Hochwasser und der Strand war deutlich schmaler als gestern Nachmittag. Ines durfte mit dem Brett beginnen, denn für 11.00 Uhr war sie zur wöchentlichen Telefonkonferenz mit ihrer Kollegin verabredet. Während Ines dann also telefonierte, schaffte Sebb es tatsächlich, die eine oder andere Welle zu stehen. Das war ein Erfolgserlebnis!
Später, als Ines ihr Telefonat beendet hatte, konnte sie dann wieder in die Wellen starten, da war die Surfzeit allerdings schon auf unter eine Stunde abgelaufen.
Es war 12.15 Uhr, als wir das Surfen endgültig beendeten und das Board zurückgaben. Wenn man Anfänger war, bestand Surfen hauptsächlich daraus in die Wellen zu laufen, sich auf das Board zu legen, zu Paddeln, das Gleichgewicht zu halten, Liegestützen zu machen, um aufzustehen, abzukippen, wieder aufzutauchen und dann wieder das Board vom Strand weg zu ziehen; also aus Wassertreten, Paddeln und Liegestützen.
Wir gingen zurück zu Gary, duschten und während Sebb schlief, klinkte Ines sich mit dem Laptop auf Arbeit ein und telefonierte wieder. Heute gab es etwas mehr zu tun.
Abendessen gab es heute in einer urigen Bar im Ort, in der Nähe der Pilgerherberge. Leider war das Essen, das erste Mal in Spanien, nur mäßiger Qualität. Da das Bier jedoch nur 3,50 € für 0,5 L kostete und wir für nur 8,50 € volle Teller bekommen hatten, war es dann doch ganz OK.
Auf dem Heimweg pflückten wir am Wegesrand eine Limette, beinahe hätten wir auch Orangen aus einem verwildertem Obstgarten geerntet, diese blieben, wegen der hohen Bäume und der dichten Brombeerbüsche, aber unerreichbar. Die schönen, reifen Zitronen aus Nachbars Garten ließen wir natürlich unangetastet.
