Strand
Kilometerstand: unverändert Was tut man, wenn man sich vornimmt nichts zu tun?


Veröffentlicht: 09.08.2026
















Kilometerstand: unverändert
Als wir morgens aus dem Fenster sahen, konnten wir die wilden Kaninchen noch immer auf dem Gelände des Campingplatzes beobachten. Erst als das Leben auf dem Platz richtig erwachte, verschwanden die Langohren und verschliefen den Tag im Verborgenen.
Zum Frühstück gab es heute unsere eigene Version von Crêpes; Eierkuchen. 🥞 Und weil wir schon einmal beim Backen waren, bereiteten wir gleich noch das Essen für den Abend vor. Heute sollte es Chatschapuri geben. Weil diese einen Hefeteig brauchten, musste entsprechend früh angefangen werden, bei den aktuellen Temperaturen sollte der Teig auch vernünftig aufgehen.
Dann wanderten wir wieder einmal am Strand entlang, dieses Mal Richtung Penthièvre und zum Isthmus, der Landbrücke, welche die Halbinsel von Quiberon mit dem Festland verband. Die Zypressen verströmten hier ihren typischen Duft und erst mit etwas Abstand wurde einem klar, wie riesig diese Bäume werden konnten.
Als Sebb des Forts von Penthièvre gewahr wurde, drängte er darauf die alte Festung zu besuchen. Leider entpuppten sich die historische Gebäude als noch immer aktive Niederlassung der französischen Streitkräfte und waren nicht zu besichtigen. Pech!
Wir wanderten also einfach wieder am Strand Richtung Norden und zurück zum Campingplatz.
Da Samstag Abend war, ging es heute ganz besonders fröhlich zu auf dem Campingplatz, alle Plätze für Pétanque waren belegt. Das Spiel aus der Gruppe der Boule-Spiele war hier das verbreitetste und wurde überall in den Parks und eben auch auf dem Campingplatz gespielt.
Nach einer schönen Dusche - wir mussten sie ja nutzen, solange wir eine hatten - wurde der Teig für die Chatschapuri dann ausgewalzt, mit Käse gefüllt und in der Pfanne gebacken, lecker, lecker.
