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Zuletzt in Frankreich

Dégustation

Veröffentlicht: 19.08.2026

Kilometerstand: unverändert

Wenn wir schon einmal auf einem Weingut waren, dann konnten wir unmöglich fahren ohne eine Verkostung - eine Dégustation - mitgemacht zu haben. Wir hatten uns gestern Abend für die Verkostung mit Lunch, also mit Mittagessen, und mit anschließender Führung durch Weinkeller und -stöcke entschieden.

Kurz vor 12.30 Uhr fanden wir uns also heute am Empfang ein. Wir stellten unser Drei-Gänge-Menü zusammen und dann begann die Verkosteung. Zuerst gab es den Aperitif, den wir ja schon vom Vorabend kannten, dann ging es einmal durch das gesamte Sortiment der Winzerei. Schon beim Hauptgang hatten wir die erste Flasche Wasser geschafft, denn wir waren ohne Frühstück angetreten, um genügend Platz für das ganze Menü zu haben. Das Angebot auch vom Superior-Wein ein Glas zu probieren ließen wir uns nicht entgehen. So verbrachten wir zweieinhalb Stunden bei sehr gutem Essen und Wein. Als wir gegen drei Uhr mit dem Dessert endeten, hatte jeder von uns mindestens einen Liter Wein getrunken. Die Führung durch die Weinfelder fand bei gut 30 Grad dann im Schatten unter den Bäumen und auf einer gemütlichen Bank statt. Der Weinkeller war natürlich angenehm temperiert. Als wir dann zum dritten Mal auch an diesem Tag von Fabienne zum Aperitif um 17.30 Uhr eingeladen wurden, konnten wir kaum noch ablehnen.

Wir legten also nur eine kurze Pause ein und fanden uns dann rechtzeitig zum Aperitif wieder im Restaurant ein.

Die Runde dieses Abends war etwas größer und genau so international. Dieses Mal waren sogar drei unserer Landsleute dabei, die auf ihrer Rückreise von der Sonnenfinsternis in Spanien hier Halt machten. Am besten unterhielten wir uns mit den beiden Iren am Tisch, die direkt neben uns saßen.

Nach Ende der nun bereits zweiten Dégustation des Tages setzten wir uns zu Gary und spielten etwas, als wir von unseren Nachbarn, den beiden Iren, zum Zusammensitzen eingeladen wurden. Wir hatten zufällig die Stellplätze direkt nebeneinander. So saßen wir dann bis zur Dunkelheit mit Ger und Alina aus der Grafschaft Kilkenny zusammen zwischen den beiden Hymermobilen Lilly(1999) und Gary(1988) und unterhielten uns über die jeweiligen Reisen, die Autos und Honda-Motorräder. 

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