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Guatapé und El Pinol

Veröffentlicht: 09.11.2023

07.11.23

Heute haben wir eine Tagestour für umgerechnet 28 € pro Person gebucht. Sie beinhaltet die Fahrt nach Guatapé und zum El Peñol,

Eine Bootstour und ein Mittagessen. Wir sind gespannt.

Start ist schon um 7 Uhr in El Poblado.

Melissa (spanisch) und Sergio (englisch) sind unsere beiden Guides. Der Bus wird voll und wir starten immer Bergauf, da unser erstes Ziel der El Peñol auf über 2.000 m in den Anden liegt.

Zwischendurch gibt es noch eine Frühstückspause, für Kaffee und Empanadas. (Für 50 Cent das Stück)

Nach ca. 2 Stunden Fahrt erreichen wir den Felsen.

Der Fels von El Peñol ist ein 220m hoher und 65 Millionen Jahre alter Granit in der Nähe von Guatapé.

die Spitze liegt 2.135 m Höhe über dem Meeresspiegel.


Sergio erzählt uns, dass ein Bauer, der damals hier Land gekauft hat, den Felsen aus Versehen mit erworben hat. Der Felsen ist also in Privatbesitz und der Bauer verdient mit den Besuchern jeden Tag um die 20.000 $

Wir können den Felsen leider nicht besteigen, da letzte Woche einige Gesteinsbrocken heruntergestürzt sind und Menschen verletzt wurden. Aber auch von unten ist der Fels gigantisch.

Für den Aufstieg würde man ca. 25 Minuten benötigen, was einem

Von unten betrachtet viel zu wenig erscheint.

Den Blick über den Stausee der

sich auf einer Höhe von etwa 1880 m befindet kann man aber auch vom Fuße des El Peñol genießen.


1970 wurde die Region durch das Anlegen des Stausees stark geprägt.

Der stark verzweigte Stausee besitzt eine maximale Länge von 15 km. Er befindet sich am Oberlauf des Río Nare, einem linken Nebenfluss des Río Magdalena. Die Speicherkapazität des Stausees wird mit 1070 Millionen Kubikmetern angegeben und durch ein Wasserkraftwerk wird Strom für die Region erzeugt.

Danach geht es weiter in die Kleinstadt Guatapé.

Guatapé besticht durch seine vielen bunten Häuser und der Geschichte, die dahinter.

jedes Haus hat eine andere Farbe 


Das Besondere sind die Verzierungen am unteren Teil der Häuserfassaden. Hier sind an den Sockelleisten (= Zócalos) Reliefs und Kunstwerke angebracht. 


Diese zeigen die unterschiedlichsten Geschichten und beziehen sich auf Flora, Fauna und Bräuche in Kolumbien und es macht Spaß durch die farbenfrohen Gassen zu laufen. 


Die Kirche „Parroquia Nuestra Señora Del Carmen „ ist von außen und innen sehenswert.


Mittags essen wir in einem Restaurant mit Blick Auge den See. Auch das Essen ist völlig ok , für den Preis der Tagestour. Wir können zwischen Forelle, Hühnchen oder vegetarisch wählen.

Nach dem Essen geht es auf ein Boot um wir machen eine ca. Einstündige Fahrt auf dem Stausee.




Ein Gittarerro ist auch an Board um singt lustige. Lieder 😂🤣 Zurück an Land erkunden wir noch Guatape mit der

„Regenschirm-Gasse“, die Calle de Recuerdo und den anderen bunten Gassen bevor es dann zurück Richting Medellin geht.

 unser Fazit, der Ausflug war echt sein Geld wert und die Guides haben uns viel zu der Gegend erzählen können. Zurück in Medellin nehmen wir ein Taxi zu unserem Appartement. Wir hatten immer Glück, doch dieses Mal will uns der Fahrer bescheissen uns verlangt doppelt so viel, wie wir sonst für die Fahrt bezahlt haben. Er hatte kein Taxameter an und will 20.000 Pesos von uns haben. Doch die Rechnung hat er ohne den Wirt gemacht. Nachdem wir ewig diskutiert haben gebe ich ihm 10.000 Pesos und sage ihm, dass er kein gutes Licht auf die Taxifahrer in Medelin wirft mit seinem Verhalten. Ok, dass war jetzt einer von allem anderen Taxifahrern die wir hatten. Schwarze Schafe gibt es eben überall. Alles in allem hatten wir einen Schönen Tag und lassen ihn am Pool ausklingen.


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