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Moin, ich bins wieder! Ich dachte ich erzähle euch mal über meine Reise nach Indonesien im Sommer 2018!

Endlich wieder Urlaub! Diesmal nicht allein - sondern zum allerersten Mal mit meinem Bruderherz (einem von dreien :) ) Oliver. Warum?

Warum nicht? Ob das gut geht? hmmm.. Drei Wochen können ganz schön lang werden. 

ABER: No Risk no fun! Ihr kennt ja bereits mein Lebensmotto!

Mit 32 Jahren meinerseits und nicht mehr ganz 32 Jahren seinerseits, sollten wir das King schon schaukeln. Außerdem haben uns auf unserer Reise zwei Freundinnen von mir für 10 Tage begleitet. Wird schon schief gehen!

Doch wie auch bei der letzten Reise, sollte es auch hier wieder Komplikationen geben, die es uns erst viele Nerven kosten sollten, bevor wir landeten.

Mal davon abgesehen, dass ich fünf Tage vor Abflug einen dummen dummen Fahrradunfall hatte, durch Röntgen, MRT und CT  durchgejagt wurde, um letztendlich festzustellen, dass ich VIELLEICHT einen Haarriss im Handgelenk habe, durfte ich dann doch eine einfach Schiene tragen und keinen Gips. Puh...Aber tauchen? oh man!!

Kleinere Blessuren am Knie und Handgelenk wurden wie ein Indianer getragen. 

Zwei Tage vor Abflug rief mich dann mein Bruder an, um mir mitzuteilen, dass der Flughafen auf Bali gesperrt wurde.... Vulkanasche... auf unbestimmte Zeit...

Sein Ernst? 

Gut, ich also am Flughafen in Amsterdam angerufen, um nachzufragen. Dort teilte man mir mit, dass alle Flüge nach Bali storniert sind....

SEIN ERNST?????? Jetzt brech' ich mir extra nicht das Handgelenk und nun das? Das Pech haftet irgendwie an mir!

Gut, dann die Airline (Garuda Indonesia) angerufen, die mir freundlicherweise sagte, dass der vom Flughafen spinnt. NATÜRLICH fliegen wir. Der Flughafen wird in den nächsten zwei Stunden geöffnet. 

SO war es dann auch und wir konnten problemlos am Sonntag losdüsen. 

Wir flogen von Amsterdam aus nach Jakarta, und dann von Jakarta nach Bali. Ich fuhr bereits am Samstagfrüh mit dem Zug in die Nähe, aufgrund meiner schlechten Erfahrungen mit der DB im Vorjahr. Und siehe da! Aus 4 Stunden wurden 11 Stunden Fahrt. Nix neues!

Auch die Übernachtung vor Ort ist unglaublich teuer. Unter 200 € findet man kaum etwas in Flughafennähe und in Aalsmerderbrug ist es zwar schön, aber da natürlich (mal wieder das Pech haftet an mir) auch alle Busse streikten, musste ich mit einem UBER vom Flughafen für 25 Euro zu meinem AirBnB (60€ ) fahren und am nächsten morgen wieder zurück.

Auf Bali angekommen wurden wir abgeholt und zu unserem ersten Spot Bingin Beach gefahren. Das haben wir übrigens immer gemacht. Einfach in der Folgeunterkunft gefragt, ob uns jemand abholt. Das geht bestimmt billiger, aber richtig teuer war es nicht. 

Bingin Beach. Ja Wow! Es liegt unglaublich schön nördlich von dem berühmten Surfspot Uluwatu auf Treppen, direkt an einem kleinen Strand. Und ja es ist wirklich NUR über 1000 Treppen zu erreichen. Tagsüber ist Ebbe und man kann am Strand liegen und den Surfern zuschauen (Vorsicht beim schwimmen, überall sind große Steine. Am Besten mit Surfschuhen schwimmen gehen!) und abends gegrillten Fisch essen und dann kommt die Flut und ab 11 ist der Strand weg. 

Unser AirBnB lag direkt über dem Meer und man hörte die riesigen Wellen die von unten gegen Felsen prallten. Das war unheimlich schön, aber ich konnte leider kaum schlafen =). Ich habe einen unglaublich leichten Schlaf, also tat ich mich in den drei Tagen vor Ort sehr schwer Ruhe zu finden. Der Kubu-Bingin-GeKo-Room auf AirBnB kostete uns 30 € p. P. und Nacht. Wunderschön und nette Hosts!

Viel konnten wir leider nicht unternehmen, da wir schon am ersten richtigen Tag einen Rollerunfall hatten und unsere Knie versorgen mussten. Nix schlimmes und alles gut gegangen, aber surfen fiel für den ganzen Urlaub aus. Wir Deppen. Gut, was haben wir gelernt? NIEMALS ZU ZWEIT AUFN ROLLER, WENN MAN NOCH NIE GEFAHREN IST. Dummheit wurde bestraft =) aber kein Problem, wir blieben Indianer. 

Zweiter Stop war Ubud. (AirBnB 20  p.P und Nacht einfach toll!!!) Ich glaube dieser Ort war mal richtig schön, bis Eat Pray Love als Film herauskam und seitdem zu viele Menschen auf Julia Roberts Spuren sich selbst dort finden wollten. Zu kleine Stadt mit viel zu vielen Menschen und völlig überfordert mit Verkehr usw ABER wieder einmal ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge. 

So bestiegen wir den Vulkan Batur (leider bewölkt), ziemlich anstrengend - vor allem wenn man mit Speedy Gonzales als Guide läuft =) aber man war trotzdem ganz schön stolz oben zu sein.

Auch der Sanctuary Monkey Forest war sehr schön und einfach mal eine Abwechslung. Ach ja, fast hätte ich es vergessen, ne Massage 1 Stunde Ganzkörper für 5 Euro war natürlich was täglich auf dem Programm. 

Mein Bruder ging einen Tag zum Rafting und war völlig begeistert. Ich wollte eigentlich mit, aber mit meinem noch nicht völlig geheilten Handgelenk, wollte ich lieber ein paar Tage später  tauchen gehen und war den ganzen Tag in einer Luxus Spa für 80 Euro. Mit Bad, ayurvedischer Ganzköpermassage, dem Shiodara Stirnölguss, einer Haarkur, einem 3-Gang-Mittagessen und viel Ruhe. 

Im Nachhinein hätte ich wohl locker mitkommen können. Selbst zwei Kinder waren dabei. Naja mein Tag war auch schön.

Next Stop. Im Norden Balis. Amed. (AirBnB 12 Euro p.P und Nacht) Hot Water/Kitchen/AC Bundaku Homestay. Hier begann ENDLICH mein Tauchabenteuer. Nachdem ich im Sommer zuvor meinen Advanced Open Water Diver absolvierte, wollte ich nun einfach nur Fun Dives machen sogar einen Nachttauchgang habe ich mitgemacht, obwohl ich den auf Koh Tao so schrecklich gruselig fand. Und es war der Wahnsinn!!! Den Amed Dive Center kann ich übrigens sehr empfehlen! Und vor allem bei Fun Dives TUBU! Er wird auch der Fisch genannt. Er kommt selbst aus Amed und kann einem nicht nur die Tierwelt zeigen, sondern auch über das schwere Leben als Indonesier in einem Land erzählen, das im Prinzip von Europäern besessen wird.

Auch meine Freundinnen trafen ein und mein Bruder, der nicht tauchen gehen wollte hatte Gesellschaft. 

Einen Tag machten die drei einen Ausflug in die Berge zu richtig schönen Tempeln. Ich blieb zuhause. 24 Stunden kein großer Höhenunterschied beim Tauchen erlaubt. Macht nix, bin ich halt nochmal tauchen gegangen =) Und auch hier galt fast täglich der stündliche Massagestop für 3,50€ für Füße und 6,50 € für den ganzen Körper. 

Auch die verschiedenen Strände testeten wir und auch hier kann wirklich super Schnorcheln gehen. Sogar eine Schildkröte haben wir entdeckt. Das Beste auf Bali neben meiner Tauchliebe? Das Essen und die frischen Fruchtsäfte! Umgerechnet 1 Euro zahlt man - aber Vorsicht! Die Indonesier mischen gerne noch zusätzlichen Zucker hinein. Einfach vorher Bescheid sagen. 

Und der gegrillte Fisch!! Wahnsinn! Mahi Mahi - Blue Marlin - Tuna----- wir haben sooo viel Fisch gegessen. Umgerechnet übrigens 4 Euro für ein Abendessen mit Fisch und Gemüse, Reis und frischem Saft. Achso in Ubud und Amed bekamen wir zusätzlich ein großartiges Frühstück jeden morgen. Ja das war schon im Preis mit inbegriffen!

Anschließend flogen wir für schlappe 12 € nach Lombok. Hätte man mit dem Boot fahren können? Bestimmt - Aber da wir im Süden Lomboks starteten wäre die Bootsfahrt und Taxifahrt noch länger gewesen. Sinnvoller ist es von Amed aus zu den Gili Inseln im Norden Lomboks zu fahren. Next time anders herum =) 

Lombok. Die Schwester Balis, aber soo anders. Bali ist die einzige Insel Indonesiens wo der Hinduismus praktiziert wird. 90 Prozent Indonesiens sind Muslime. Genauso wie Lombok. 

Kein Schweinefleisch, fünf mal am Tag ruft der Muezzin zum Gebet und oft verhüllte Frauen gehen hier ihrer Arbeit nach. Was für ein Kulturcrash. Noch im selben Land, aber ganz anders. Ich liebe so etwas.

Unser erster Stop war Kuta, Lombok. Nicht zu verwechseln mit Kuta, Bali. Dem Ballermann Drogen Spot der Australier.

Kuta ist ein Surferspot. Leider mit unseren Knien nicht mehr was uns. Also machten wir wieder diverse Ausflüge. Einen Schnorcheltrip mit einem Boot, ein Wasserfalltrip zu fünf großen Wasserfällen quer durch den Dschungel und einen schönen Strandtag. Meine Freundinnen waren übrigens noch dabei. Eine verrückte muslimische/altindonesische Hochzeit durften wir auch ansehen. Eine riesige Menschenmenge feierte bei einem großen Straßenumzug mit Musik, Tanz und tollen Kostümen!

Unser AirBnB war dieses Mal für uns etwas zu rustikal. Es waren nette Menschen, aber es war doch SEHR rudimentär und wir sind weiß Gott keine Leute mit etepetete-Allüren. ABER meine Freundinnen hatten eine UNTERKUNFT WOW! Bei einem italienischen Pärchen. Giulia hieß sie. Jeden Tag bekamen sie eine Fly Yoga Stunde bei ihr gratis. Einmal durften sogar wir mit machen! 

Es war wirklich idyllisch. 

Last stop unserer Reise war Gili Air im Norden Lomboks. 

Auch hier war es wirklich schön! Man kann in einer knappen Stunde um die Insel laufen und es war sehr laid back. Die Nachbarinsel gilt als Partyinsel und war absolut nichts für uns und Gili Meno ist die heimliche Honeymooner Insel. 

Gili Air ist genau dazwischen. Essen toll, tauchen super! AirBnB war auch wieder toll. 18 € p.P und Nacht bei LeLah LaLok Homestay, mit Dusche unter freiem Himmel und gratis Frühstück. Übrigens kann ich keine Bananen-Pancakes fürs nächste Jahr mehr sehen =D Die gab es fast jeden Morgen in den drei Wochen!

Hier habe ich dann spontan meinen Deep Diver Kurs absolviert bei Manta Dive Gili Air und konnte auf fast 40m abtauchen! Geil!

Und meinen ersten Hai (Neben dem Walhai) habe ich auch gesehen. Einen White-Tip-Reef Shark. Ja, sagen jetzt erfahrene Taucher, das ist ja ein Witz ABER für mich war es einfach besonders. 

Auch den ersten Oktopus und große Sepia zu sehen, war für mich ein Highlight. 

Am letzten Tag konnte ich sogar meinen Bruder doch überreden mit mir tauchen zu gehen. Auf 12 m haben wir sehr viele verschiedene Schildkröten sehen können und es war wirklich toll etwas gemeinsames mit meinem Bruder zu erleben. Danach hatte er sich übrigens geärgert den ganzen Kurs nicht absolviert zu haben. =D 

Überwinde deinen Schweinehund, damit du nicht ständig zuhause sitzt und das Leben an dir vorbeizieht!!!

NO RISK NO FUN =)


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