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Tahiti

Veröffentlicht: 24.08.2026

Spaziergang
Tahiti Nui → Tahiti Iti
Tahiti, Französisch-Polynesien
Tour
Walbeobachtungstour
Wildtiere · 4h
Flug
PPT → LAX
Economy
Nach den teilweise kleinen und etwas abgelegenen Inseln prallte Tahiti mit seinem Trubel auf uns ein. Auf Tahiti findet das reale polynesische Leben außerhalb des Tourismus statt: Schnellstraßen, Mehrfamilenhäuser, Stau, Einkaufszentren und eine Vielzahl an Restaurants mit oftmals kuriosen Öffnungszeiten (inkl. 2h-Mittagspause und 17 Uhr Feierabend).

Angekommen mit der Fähre quetschten wir uns mit unseren großen Rucksäcken in den engen Bus um unseren Mietwagen (ausnahmsweise mal kein Renault Kwid) am Flughafen abzuholen. Unsere Unterkunft hielt Platz, Waschmaschine und leider auch ein paar Kakerlaken (glücklicherweise meist draußen) für uns bereit.

Wir packten unsere Tage voller Programm: Wandern, Wasserfälle, Aussichtspunkte, Insel erkunden. Eines von zwei Highlights: Tahiti Iti (übersetzt Klein-Tahiti), die direkt an Tahiti Nui (Groß-Tahiti) anschließt. Klein, beschaulich und beherrscht von Surfern ist dies auch ein Austragungsort der World Surf League. Leider verpassten wir es knapp uns das Finale anzuschauen. Die Atmosphäre des Ortes und ein (mal wieder) atemberaubend schöner Sonnenuntergang trösteten uns jedoch ganz gut.

Auf Tahiti hatten wir noch eines der Highlights der gesamten Reise: eine Walbeobachtungstour. Aktuell ist hier eine der besten Zeiten um Buckelwale zu beobachten, die einmal jährlich zu den Inseln kommen. Also hieß es sehr früh aufstehen (Wale sind offenbar auch Frühaufsteher), ab aufs Boot und raus aus der Lagunge auf der Suche nach den gigantischen Meerestieren. Da die Walbeobachtung aus Schutzgründen streng limitiert ist, hatten wir die Tour bereits Wochen vorher gebucht. In einer kleinen Gruppe verbrachten wir 4 Stunden auf dem Wasser und wir wurden belohnt. Wir fanden mehrere Wale, es sprangen auch welche aus dem Wasser und zwei Mal versuchten wir uns schwimmend und schnorchelnd noch weiter zu nähern (Boote müssen Abstand halten). Einmal davon konnten wir eine Mutter mit Baby einige Meter vor uns erahnen, bevor die beiden scheu unter uns hinweg verschwanden. Ein absolutes Highlight, was ich bestimmt nie vergessen werden.

Es folgte der traurigste Abschnitt: der Abschied. Zu dritt traten wir den langen langen Rückweg an. Um Mitternacht ging der Flug nach LA, von da weiter nach Frankfurt und mit der Bahn weiter nach Berlin. Nach vielen, vielen Stunden unterwegs krachte ich nur noch ins Bett.

Aktuell bin ich vom Jetlag geplagt in Beeskow und plane meine nächsten Schritte und bereite mich auf das Thema Selbstständigkeit vor. Von hier geht es weiter nach Berlin um viele Freunde zu treffen und weiter in die Sächsische Schweiz schonmal etwas wandern als Vorbereitung auf meine nächste große Reise: der Jakobsweg.




We had just come from several small and partly remote islands when Tahiti hit us with its bustle. On Tahiti, real Polynesian life happens outside of tourism: highways, apartment buildings, traffic jams, shopping centers, and a whole variety of restaurants with often curious opening hours (including a 2‑hour lunch break and closing time at 5 p.m.).

Arriving by ferry, we squeezed ourselves and our big backpacks into the narrow bus to pick up our rental car (for once not a Renault Kwid) at the airport. Our accommodation offered space, a washing machine, and unfortunately also a few cockroaches (luckily mostly outside).

We packed our days full of activities: hiking, waterfalls, viewpoints, exploring the island. One of the two highlights: Tahiti Iti (“Little Tahiti”), which is directly connected to Tahiti Nui (“Big Tahiti”). Small, quiet, and ruled by surfers, it’s also a venue of the World Surf League. Unfortunately, we just missed watching the final. But the atmosphere of the place and yet another breathtakingly beautiful sunset made up for it quite well.

On Tahiti we also had one of the highlights of the entire trip: a whale‑watching tour. Right now is one of the best times to see humpback whales, which come to the islands once a year. So it meant getting up very early (apparently whales are early risers), hopping on the boat, and heading out of the lagoon in search of the gigantic sea creatures. Because whale watching is strictly limited for protection reasons, we had booked the tour weeks in advance. With a small group we spent four hours on the water — and we were rewarded. We found several whales, some even jumped out of the water, and twice we tried to get closer by swimming and snorkeling (boats must keep their distance). Once, we could make out a mother with her baby just a few meters in front of us before the two shyly disappeared beneath us. An absolute highlight I will surely never forget.

Then came the saddest part: saying goodbye. The three of us began the long, long journey home. The flight to LA left at midnight, then onward to Frankfurt, and finally by train to Berlin. After many, many hours on the road, I just crashed into bed.

Right now I’m jet‑lagged in Beeskow, planning my next steps and preparing for the topic of self‑employment. From here I’ll head back to Berlin to meet many friends and then continue on to Saxony to get some hiking in — as preparation for my next big trip: the Camino de Santiago.

Auf einen Blick

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Begleitung
In der Gruppe (3)
AbenteuerlichKulturell
  • Tahiti Iti
  • Walbeobachtungstour
  • Wasserfälle
  • Aussichtspunkte
große Rucksäcke
NaturEssenTransitAbenteuerStrand
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