Kyoto – Yoshinoyama – Kirschblüten ohne Ende
Der Donnerstag stand wieder ganz im Zeichen der Kirschblüte. In einer Dokumentation haben wir von dem Ort Yoshino erfahren. Yoshino ist ein kleines Dorf in der Präfektur Nara...

Veröffentlicht: 15.04.2019
Am Freitag ließen wir Kyoto hinter uns und begaben uns auf unsere Weiterreise durch Japan. Wir fuhren nach Hakone, ein Gebiet, das für seine heißen Quellen bekannt ist. Es befindet sich in der Präfektur Kanagawa und wird von vielen Bewohnern Tokios als Naherholungsgebiete besucht (ähnlich zu unseren Thermenregionen).
Außerdem ist es nicht weit weg von einem der berühmtesten Vulkane der Welt, dem heiligen Fuji-san. Im Fuji-Hakone Nationalpark gibt es viele Naturschauspiele zu entdecken, zum Beispiel das Owakudani Tal, welches durch eine enorme vulkanische Eruption vor ungefähr 3000 Jahren entstanden sein soll.
Da es auch an diesem Tag sehr kalt war, haben wir gleich nach unserer Ankunft in unserer Unterkunft eingecheckt und ein wenig entspannt. Für den Abend haben wir in einem privaten Onsen-Resort einen „Private Open Air Onsen“ für 2 Stunden gebucht. Das Wasser war zwar sehr heiß (ca. 42 Grad Celsius), aber gleichzeitig sehr entspannend. Mit Blick in den angrenzenden Wald war das eines der schönsten Erlebnisse unserer Reise bisher.
Auch das Baden in einem Onsen will gelernt sein bzw. gibt auch hier einige Regeln, die zu beachten sind. In öffentlichen Onsen sind die Bäder normalerweise nach Geschlechtern getrennt. Außerdem muss sich jeder, bevor er ein heißes Bad betritt, vorab gründlich reinigen. Für die korrekte Benutzung und Einhaltung der Regeln gibt es zahlreiche Hinweistafeln, die durch (teilweise witzige) Darstellungen in Form von Comics zur Einhaltung der Regeln aufrufen.
Nach unserem Onsen Besuch waren wir wieder ordentlich aufgewärmt und so müde, dass wir auf das Abendessen verzichteten.