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15.11 Von mysitischen Wasserfällen und wahnwitzigen Verkehrsmitteln 😱

Veröffentlicht: 26.11.2017

Spruch des Tages:

,, Sorry Sir,no bottles allowed !"


Was ein außergewöhnlicher Tag :D

Schon der morgen beginnt spektakulär. 

Nach einem großzügigen Frühstück ruft uns der wie immer gut gelaunte Hotelbesitzer ein dubiose Rolle/Beiwagen Gefährt, das uns zur Busstation bringen soll. Wir und auch Jeffrey ( der Holländer) machen große Augen, als uns ein grinsender Rollerfahrer in sein Fahrzeug verfrachtet. Zu Beginn noch etwas skeptisch, macht die weitere Fahrt kurz darauf sogar Spaß. 

Angekommen, verabschieden wir uns von Jeffrey, der nach Ajuttaja aufbricht.

Unser Ziel heute ist der im Norden gelegene Erawan Nationalpark. Mit einem Bus, der mich irgendwie an den deutschen Manschaftsbus der WM 1974 erinenrt fahren wir für 50 Bath insgesamt 80 Minuten durch die Landschaft um.

Die Fahrt ist extrem holprig, das können des Fahrers umstritten. Zu Omas Unverständnis ist es mir möglich, trotz der schwierigen Umstände fast eine Stunde am Stück zu schlafen. Reset Knopft eben ... ( Ja es geht auch außerhalb der Schule ;) ).

Angekommen müssen wir erkennen, dass der Park TATSÄCHLICH ein absoluter Touristenmagnet ist.

Eine ganze Armada von Touristenbussen setzt dutzende Touristen ab. Nichtsdestotrotz machen wir uns auf den Weg.

Der Aufstieg beginnt gemächlich, wird aber mit jeder der 7 Stufen schwieriger. Nach dem 2 Wasserfall müssen wir unsere Getränke abgeben (!!!). Jeder der mich kennt, weiß, dass ich auf diese dämliche Aufforderung ziemlich gereizt geantwortet habe.

Also lassen sie uns bei 2ten Versuch, die Flaschen zu schmuggeln in Ruhe.

Die Wasserfälle sind sehr schön und auch sehr unterschiedlich. Jeder Wasserfall ist ein echtes Highlight und überrascht mit einer komplett anderen Form als der vorherige. Wir beschließen, zuerst bis zur letzten Stufe zu laufen, und dann zu baden, doch das Gelände wird immer unwegsamer . 

Oma bleibt bei Stufe 5 zurück, während ich bis zu Stufe 6 Laufe und dann den Wasserfall bis zu Stufe 7 hinauf klettere.

Von Touristentrubel unten ist hier nur noch wenig zu sehen. Ich genieße diesen Moment der einsamen Stille, und lausche den Geräuschen der Natur.

Plötzlich Tropf es. Ein Regenschauer bricht herein. Meine Sachen sind bereits wasserfest gemacht. Eine große Gruppe, die gerade erst angekommen ist, ergreift hektisch die Flucht. Ich bleibe einfach sitze ... 

Nach gut 2 Stunden beginne ich den Abstieg zu Stufe 5 und zusammen geht es zurück zum Parkplatz.

Mit dem letzten Bus fahren wir zurück nach Kanchanaburi. Ich finde es schade gehen zu müssen, doch die Vergänglichkeit dieser Momente haben sie für mich umso wertvoller gemacht.

Angekommen, essen wir bis uns dann der Hotelbesitzer/Fahrer freundlicherweise abhohlt.

Ein Ort fürs Leben diese Wasserfälle ... 


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