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Big Island - Westküste

Veröffentlicht: 18.01.2018

Aufgrund der Grösse von Big Island haben wir uns entschieden von zwei Standorten aus die Insel zu erkunden.

So übernachteten wir die ersten drei Nächte bei Pam auf einer Advocadofarm. Selbst Google Maps leitete uns bei der Anfahrt fehl und wir standen im Dunkeln vor einem verschlossenen Gatter, welches demnach nicht zur Farm gehörte. Nach einem Telefonanruf war Martin auch klar wo er nun hin musste. Das hiess 100 Meter rückwärts steil bergab, um dann die übernächste enge und steile Einfahrt wieder hinaufzufahren. Unsere Strategie beim Mietauto ging wieder auf und anstelle des kleinsten Kleinwagens bekamen wir einen Nissan Frontier Pickup 4x4 V6 4 Liter. Anmerkung von Martin: der grummelt ganz schön. Damit sind steile Strassen und Gravel Road nur in den Vertragsbestimmungen des Vermieters ein Problem, welcher hier explizit nicht genannt wird.

Pam bescherte uns jeden Morgen ein fantastisches Frühstück, so dass wir wohlgenährt die Westküste erkundigen konnten.

An der Westküste, welche zurecht als die sonnige Seite genannt wird, liegen die besten Hotels und schönsten Strände. Da in Hawaii alle Strände öffentlich zugänglich sein müssen, blieb uns keiner verwehrt. Zu unserer Freude sahen wir aus nächster Nähe mehrere Schildkröten, die sich am Strand ausruhten und sonnten. In einer von Lavastein umschlossener Bucht mit feinem Sandstrand genossen wir ein Bad und danach der Schatten einer Palme. Nur 15 km weiter stellten wir das Auto an der Strasse ab und wanderten zum Meer über ein altes Lavafeld. Uns blieb die Spuke weg. Ein schwarzer Strand mit einer einsamen Palme (genannt als "lone Palm" in Google Maps) in der Brandung - siehe Foto.

Am nächsten Tag ging es Richtung Norden zum Waipio Valley, welches wir schweisstreibend zu Fuss erkundeten. Im Tal leben heute nur noch 50 Menschen in totaler Abgeschiedenheit. In den Bäumen und Sträuchern hingen überall Früchte wie im Schlaraffenland. Einmal uns Valley rum gab es wieder ein Black Beach, welchen man vom Lookout sehen und mit einem 30 minütigen Walk runter und hoch wandern kann.

Am darauffolgenden Morgen packten wir alle Sachen ins Auto und fuhren südlich nach Volcano. Um die Farbpalette zu ergänzen mussten wir natürlich auch beim Green Sand Beach anhalten. Da unser 4WD zu wenig Bodenfreiheit hat konnten wir uns entscheiden zwischen einem Shuttle oder unseren Trekkingschuhen. Jeder der uns kennt weiss dass wir Plan B in Angriff genommen haben. Also dann Schuhe an, Wasserflaschen in die Hände und los gings. Nach einer Stunde entlang der staubigen und abenteuerlichen 4WD Piste erreichten wir den grünen Strand. Foto geschossen und zurück. Um fünf Uhr kamen wir dann In Volcano an und bezogen unser "Sugar Mill Cottage". 

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