Tour du Mont Blanc 2019
Tour du Mont Blanc 2019
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Tag 3&5: Disneyland!

Veröffentlicht: 26.07.2019

Am Dienstag und Donnerstag waren wir im Disneyland! Juhuu, Mickey Mouse und Donald Duck wir kommen! Ahöö, ahöö! Heiß und trocken vom Wetter her war es, am Donnerstag mit 40 Grad Celsius plus, dafür aber mit Wind-Böen, die uns umschmeichelten, als ständen wir in der Sahara. Bei Ankunft wurden wir mit einem schönen Blick über eine Wasserspiel-Garten-Landschaft begrüßt und einem ansehnlichen Empfangsgebäude, in dem auch Tickets gekauft werden konnten (es empfiehlt sich, diese im Voraus zu kaufen, um dort nicht warten zu müssen; zwei Tage nach Wahl für 2 Personen für 340 Euro übrigens). 

Nach dem Einlass gingen wir durch ein schnuckliges Städtchen, d.h. die Haupteinkaufspassage. Der Weg führte uns direkt zu dem märchenhaften Disney-Schloss. Kleiner als gedacht, aber hübsch. Für Kinder und erwachsene Disney-Begeisterte geht hier ein Traum in Erfüllung. Jörg, vermutlich durch unterschiedliche Parkanlagen [z.B. den Park des Katharina-Palasts (Bernsteinzimmer) in St. Petersburg] übersättigt, war nicht so stark geflasht... Vielleicht lag diese gewisse Nüchternheit auch an der Hitze und der Masse an Leuten. Ein voll gefülltes Westfalenstadion war mit Sicherheit im Park. Vielleicht lag es aber auch daran, dass die thrilling rides auf der Prioritätenliste sehr weit oben standen. Die Star-Wars-Achterbahn beispielsweise beglückte uns drei Mal; beim ersten Mal, nach 50 Minuten Anstehen und einer Po-Backe im Achterbahnwagensitz, gingen die roten Warnleuchten an: Technischer Defekt, bitte das Achterbahngebäude verlassen! Geil! Und das am ersten Tag, praktisch am Anfang... Zum Glück waren wir beide eher im Goofy-Modus ("ahöö") und nicht in Donald-Duck-Stimmung!! Dann hätten sich die Mitarbeiter am Besucher-Erfahrungs-Ständchen aber warm, äh, kalt anziehen müssen! Abends hatten wir die erste Fahrt mit dieser Star-Wars-Geisterbahn als "single riders" nachgeholt. Ja, wir saßen als "single rider" getrennt in unterschiedlichen Bahnen, mussten dafür nur 5 statt 40 Minuten warten und im Falle eines Defekts hätte nur einer von uns im Looping festgesessen! Das war mehr als eine Win-Win-Entscheidung!

Wir wollen jetzt nicht alle Details aufzählen, die Star-Wars-Achterbahn (Fahrt im Dunkeln mit Raketenstart zu Beginn) gehört neben der Aerosmith-Achterbahn (schnell und coole Mucke, "going doowwnnnn") und dem Twilight Zone Tower (Freier Fall im Service-Aufzug eines heruntergekommenen Hotels) zu den Highlights des Parks, wenn der Adrenalinspiegel erhöht werden soll und ordentlicher Fahrtwind um die Nase genehm ist. Die Disney-Studio-Tour war auch interessant, ebenso die Bootsfahrt der Piraten der Karibik. Die Wartezeiten bewegten sich im erträglichen Rahmen, das Angebot an Shows war insbesondere am Donnerstag wegen des Wetters durchaus eingeschränkt, leider. Immer zum Parkschluss, im Sommer um 23h, wird eine etwa 20-minütige audio-visuelle Geschichte (mit vielen Farben, Spannung und Emotionen), bei der das Disney-Schloss als Leinwand diente, gezeigt. Sehr sehenswert, Feuerwerk, Feuerfontänen und Laserstrahlen gab es auch!

Danach nahmen wir eine der letzten Bahnen in Richtung Pariser Innenstadt, und eine Metro, und noch eine, und einmal auch ein Taxi, weil die Metro schon Feierabend hatte. Veganes/Vegetarisches Essen wurde von dem mexikanischen Restaurant nahe der Thunder-Mountain-Achterbahn angeboten (sonst sah es eher mau aus), Wasserspender waren glücklicherweise zahlreich vorhanden und wer gerne was aus dem Disney-Universum kaufen möchte, hatte dazu unzählige Möglichkeiten. Es waren insgesamt zwei schöne Tage, an denen wir etwas in unseren kindlichen Erinnerungen schwelgen konnten und Spaß hatten, nicht nur auf den Achterbahnen. (Janina möchte an dieser Stelle erwähnt wissen, dass der Eintrittspreis definitiv überteuert ist im Vergleich zu ähnlichen Parks wie dem Europapark.)

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