BLOG 11: Im Lande des Saguaro-Kaktus
Zunächst ein kleiner Exkurs über den Saguaro Kaktus: Der Saguaro (suh-waa-row), auch bekannt als Riesenkaktus, ist seit jeher ein Wahrzeichen des amerikanischen Südwestens....

Veröffentlicht: 30.05.2025





















Das heutige Chiricahua National Monument umfasst einen Teil des früheren Gebietes der Chiricahua Apachen, die bereits im 15. Jahrhundert von den natürlichen Ressourcen der Region lebten. Die Geschichten der Häuptlinge Mangas Coloradas und Cochise sowie des Medizinmanns und späteren Kriegers Geronimo sind heute noch in den Canyons zu hören.
Über Generationen hinweg widersetzten sich die Apachen der weißen Kolonisierung ihrer Heimat im Südwesten (dem heutigen New Mexico und Arizona) durch Spanier und Nordamerikaner. Als 1848 in Kalifornien Gold entdeckt wurde, wurden die Apachen zusätzlich durch Einfälle weißer Glücksritter auf dem Weg zu den Goldfeldern bedroht.
Bis 1886 kämpften die Apachen unter der Führung der drei Häuptlinge gegen ihre Verbannung in Reservate in Arizona, später Oklahoma und sogar Florida!
Dieser lange Kampf der Apachen ist relativ objektiv z.B. auf der Internetseite
www.desertusa.com/desert-people/chiricahua-apaches.html
dargestellt.
Letztendlich wurde 1886 die verbliebene kleine Gruppe der freien Apachen unter Geronimo, die sich auch unter anderem immer in den Bereich des heutigen Nationalmonuments zurückzogen, von einer Truppe von 5000 Soldaten mit der Unterstützung von 500 indianischen Scouts „zur Strecke“ gebracht und gegen alle Versprechungen in Fort Sill in Oklahoma festgehalten. Er hat bis zu seinem Tod 1909 seine Heimat nie wiedergesehen.
Heute bewohnen auch Hirsche, Bären und Berglöwen das Gebiet, welches den Touristen etwa 30 km Wanderwege, teilweise lang und sehr anspruchsvoll, bietet. Wir wandern ein gutes Stück am „Lower Rhyolithe Trail“ im gleichnamigen Canyon, der uns schon einige schöne Ausblicke auf die besonderen Felsformationen der Gegend bietet.
Die ungewöhnlichen Felsformationen des Chiricahua-Nationalmonuments resultieren aus einer Serie von gewaltigen Vulkanausbrüchen, die sich vor rund 27 Millionen Jahren ereignete und das umliegende Land mit einer mehr als 600 Meter hohen Asche- und Sandschicht überzog. Nachdem sich das pyroklastische Material zu festem Tuffstein verdichtet hatte, wurde das dunkle Gestein über Jahrmillionen durch die Plattentektonik angehoben, verschoben und immer wieder gebrochen.
Winde und Wasser wuschen so lange das weichere Gestein aus dem festeren heraus, bis nur noch unzählige emporragende Gesteinsformationen übrigblieben. Teilweise bildeten sich auf diese Art ungewöhnliche Felsformationen