Veröffentlicht: 18.07.2025
In ein paar Stunden geht es los. Seit sicherlich zwei Jahren spukt dieses Vorhaben in meinem Kopf. Wann, wenn nicht jetzt zu meinem 50sten, wäre sonst der richtige Zeitpunkt?
Entlang der Route von Nürnberg zur Zugspitze liegen nicht nur die 7 Gipfel(chen), sondern auch einige wichtige Stationen meines Lebens. Genau wie im Leben, führt mich meine Strecke bergauf und bergab, und so freue ich mich zum Abschluss auf dem höchsten Gipfel zu stehen. Nein, nicht im Sinne der Metapher, dass es nicht mehr höher geht, denn mit 2.962 Metern steht die Zugspitze noch lange nicht als Zenit in meinem Lebenslauf. Aber ich kann von hier auf wirklich erfüllte 5 Jahrzehnte zurückblicken. Die erreichten Gipfel bilden sich deutlich ab, während die Talsohlen nahezu unsichtbar im Nebel verschwinden. Außerdem kann ich den höchsten Gipfel Deutschlands ja auch nutzen um Schwung zu holen, um noch viele weitere Peaks zu erreichen.
So, genug der Philosophie, nun die Fakten. In 7 Tagen gilt es ca. 1.250 km und ca. 16.000 Höhenmeter zu bewältigen. Die meiste Zeit, werde ich auf dem Sattel meines Gravelbikes sein, denn die ersten 5 Gipfel sind (mehr oder minder) mit Pedalkraft zu schaffen. Die vorletzte Etappe von Oberstdorf nach Garmisch-Partenkirchen wird in Form eines „Duathlon“ stattfinden und am letzten Tag sind die verbleibenden 20 km zur Zugspitze ausschließlich per pedes zu bewältigen. Geplant habe ich die Tour mit Outdooractive und navigieren lasse ich mich von meiner Garmin Fenix8. Diese nennt mir die runde Zahl von 100, was die nennenswerten Anstiege mit dem Rad betrifft.
Ich bin heiß wie Frittenfett, dass es jetzt bald los geht. Einzig die Wettervorhersage sorgt für leichtes Unbehagen. Aber wie heißt es so schön? Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Ok, warten wir mal ab…
