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Von Udawalawe nach Tangalle

Veröffentlicht: 12.11.2024

Tag 8
Um 6 Uhr morgens holte uns Subhash, unser Guide, für die Safari ab. Schon auf dem Weg zum Nationalpark trafen wir erneut auf die ersten Elefanten, Affen und Wasserbüffel.Im Park selber erwartete uns eine wunderschöne Landschaft. Das Wetter war schön, die Wälder waren saftig grün und mitten im Nationalpark versteckte sich ein riesiger See.
Der Udawalawe-Nationalpark ist ein Nationalpark, der sich an der Grenze zwischen der Sabaragamuwa und der Uva Provinz im Süden Sri Lankas befindet. Die Region wurde am 30. Juni 1972 zum Nationalpark erklärt, um den dort beheimateten Tierarten, wie Vögeln und Elefanten, Schutz zu bieten. Der Udawalawe Nationalpark hat eine Größe von über 30.800 Hektar.
Insgesamt hat Sri Lanka 27 Nationalparks. Das ist wirklich viel, wenn man bedenkt, dass Sri Lanka ungefähr so groß ist wie Bayern.
Subhash wusste sehr gut über die Tiere bescheid, außerdem entgeht ihm wirklich nichts. Er sah Tiere, welche wir selber im gleichen Moment niemals entdeckt hätten. Ihm war es sehr wichtig, von den Hauptwegen abzufahren, um möglichst alleine und in Ruhe unterwegs zu sein. Das lag natürlich auch in unserem Sinne.Wir konnten ganz in Ruhe einige Elefanten, beobachten. Manchmal war es sogar eine ganze Familie mit noch jungen Elefanten.Wir konnten einige Vögel beobachten. Darunter den Green und blue Bee - eaters, einige Adler wie zum Beispiel der Haubenadler, der Weißkopf und der Graukopf Seeadler und der Schlangenadler. Wir haben einen Buntspecht, das Ceylon Huhn, viele Pfauen und viele weitere Vögel gesehen. Das Ceylon-Huhn ist übrigens der Nationalvogel von Sri Lanka. Wir konnten einige Mungos beobachten. Mungos jagen Schlangen, darunter auch die giftigen wie zum Beispiel die Kobra. Wir sahen verschiedene Affen, darunter der Ceylon-Hutaffe und der Hanuman-Langur. Außerdem trafen wir auf viele Rehe, auf einige Warane, auf Echsen und auf zwei Krokodile. Insgesamt haben wir in Sri Lanka auch schon einige Palmenhörnchen beobachten können.Subhash entdeckte Fußspuren von Leoparden. Danach war er sehr bemüht einen Leoparden zu entdecken. Er hatte es wohl schon einige Male geschafft, was warscheinlich die Königsdisziplin vom Park ist, denn Leoparden schlafen am Tag im Gebüsch. Leider haben wir an diesem Tag keinen sehen können. Und dennoch hatten wir einen wirklich schönen Tag und waren sehr glücklich darüber, was für schöne und friedvolle Momente wir mit den Tieren hatten. 
Unsere Safari ging insgesamt 7 Stunden. Den restlichen Abend verbrachten wir wieder in der selben Unterkunft. Wo am Abend die Mutter für uns traditionelles Kochen kochte. Das Essen war wirklich so lecker, das Beste, dass wir bisher hier gegessen haben. Wobei man sagen muss, dass hier immer alles frisch zubereitet wird und bisher gut geschmeckt hat.Die Portionen sind nur einfach immer viel zu viel ! 
Tag 9
Wir verabschieden uns und machen uns auf den Weg an die Südküste von Sri Lanka. Ab geht's zum Strand! Unser erster Stopp ist in Tangalle. Wir nahmen also den Bus und kamen innerhalb 2 Stunden an unserem Ziel an. Die Busfahrten sind einfach immer ein Erlebnis. Irgendwie fühle ich mich immer etwas wie in einem Partybus oder in dem Bus von Harry Potter. Denn eins was sicher ist, ist ein ordentlicher Bass und ein ordentliches Tempo 😀
Bisher waren die öffentliche Verkehrsmittel zum Glück nicht zu überfüllt. Das soll vor allem in der Hauptsaison der Fall sein. Die Hauptsaison beginnt hier im Süd/Westen im Dezember. Wir genießen es sehr, diese Reisezeit gewählt zu haben, denn oft hat man das Gefühl, man wäre der einzige Tourist hier in Sri Lanka. Nirgens ist viel los, man kann alles ganz in Ruhe machen, die Preise sind noch niedriger, nichts ist ausgebucht usw. Für uns einfach toll. Für die Einheimischen natürlich nicht. Manche Einheimische haben sogar zwei Restaurants oder zwei Unterkünfte. Eine an der Süd oder Westküste und die andere an der Ost oder Nordküste. Je nach Saison wechseln sie den Standort. Das Klima hängt hier sehr vom Monsun ab. Der Südwest-Monsun ist von Mai bis August und den Nordost-Monsun von Oktober bis Dezember. In der Zeit regnet es sehr viel. Auch der November zählt noch zu einem sehr regenreichen Monat. Bisher haben wir aber sehr Glück mit dem Wetter, kaum Regen und wenn dann nur gegen Abend. Der Vorteil sind dafür weniger Touristen, was wir wirklich sehr genießen.

Tag 10+11

Wir verbringen diese Tage sehr entspannt am Strand. Wir haben wirklich eine tolle Unterkunft gewählt, welche direkt am Strand ist. Die Strände hier sind wunderschön. Das Wasser ist allerdings nicht überall geeignet zum Baden. Wir haben aber schon einige Stellen gefunden, an denen wir wunderbar baden konnten. Außerdem macht uns die ein oder andere hohe Welle auch nichts aus. Die Temperaturen vom Meer sind sehr einladend, man hat wieder das "Badewannen-Gefühl". Die Strände hier bei Tangalle sind sehr wild, bewachsen mit vielen Palmen und einigen netten, kleinen Strandbars. 

Für die Unterkunft hier zahlen wir gerade mal 15 Euro für die Nacht. 

Die Unterkunft gehört einer Deutschen Frau und ihrem Mann. Der Mann stammt aus Sri Lanka und verlor beim Tsunami im Jahr 2004 sein Hotel und insgesamt 8 Angehörige. Angelika, so heißt die Besitzerin, ist Krankenschwester und kam damals nach Sri Lanka um den Verletzten zu helfen. So lernten die beiden sich kennen. Die beiden bauten die Unterkunft gemeinsam wieder auf. Angelika war davor schon in Indien und in Nepal und unterstützte dort bei der Medizinischen Versorgung. Ihr Traum war es immer ein Kinderheim aufzubauen, um hilfsbedürftige Kinder und Waisenkinder zu helfen.

Diesen Traum hat sie hier in Sri Lanka erfüllt. Ganz toll oder?


Auf jeden Fall haben wir hier eine ganz tolle Unterkunft erwischt. Hier kann man wirklich sie Seele baumeln lassen. Natürlich hausen auch hier eine Hunde, die einem wirklich oft ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Von den zwei Welpen möchte ich gar nicht anfangen. Einfach süß.

Angelika bringt hier auf jeden Fall gute Sachen mit und vermeidet unnötigen Plastikverbauch., worauf sonst hier in Sri Lanka nun wirklich nicht geachtet wird. 

Übrigens lässt es sich hier unter den Palmen am Strand hervorragend schreiben.

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