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Zuletzt in Nairobi

Amboseli und Tsavo West

Veröffentlicht: 25.03.2026

Fahrt
Lake Naivasha → Amboseli Nationalpark
300 km
Unterkunft
Lodge am Rande des Amboseli Nationalparks
Amboseli
Attraktion
Amboseli Nationalpark
Amboseli, Kenya
Attraktion
Kilimandscharo
Tanzania
Attraktion
Tsavo West National Park
Tsavo, Kenya

Tag 7-8


Nach dem Lake Naivasha ging es für uns weiter Richtung Amboseli Nationalpark. Rund 300 km, wobei man für Kenianische Straßen immer etwas mehr Zeit einplanen sollte.

Unsere Lodge war am Rande des Parks mit Sicht auf den Mount Kilimandscharo. Aber wo ist er denn ? Erst gegen Abend zeigte sich seine Schneebedecke Spitze.Der Kilimandscharo ist fast 6000m hoch und somit der höchste Berg in ganz Afrika. Er ist ein wichtiger Teil für die Umwelt, denn sein geschmolzener Schnee läuft runter ins Tal und ist somit eine wichtige Wasserquelle für die Einheimischen. Leider wird auch das nicht von der Globalen Erwärmung verschont und somit soll ab 2030 dort oben kein Schnee mehr liegen. Die Kenianer erwähnen oft den Klimawandel und sind sich stark bewusst, dass sich die Natur verändert. Wahrscheinlich sind sie sich dessen so sehr bewusst, weil sie es jeden Tag direkt vor den Augen haben. Das Klima verändert sich, so fallen Regenzeiten einfach mal aus oder die Regenschauer sind so stark, dass das Land überflutet ist. Kenia führte 2017 ein Plastikverbot ein. So sind zum Beispiel im ganzen Land Plastiktüten komplett verboten und werden mit einem Bußgeld bestraft.


Am nächsten Tag ging es wieder auf die Pirsch. Dieses Mal im Amboseli Nationalpark. Der Park ist rund 390km2 groß. In ihm leben unzählige Elefanten. Es war wirklich fantastisch beobachten zu können wie die vielen Elefanten Herden das Land durchquerten, um an ihre Trink - und Badestellen zu kommen. Manchmal waren es weit über 100 Elefanten, die hintereinander gelaufen sind, ganz am Anfang die Leitkuh. Manchmal bot es sich an, ein kleines Schlammbad zu nehmen, jeder durfte einmal. Dabei hatten die jungen Elefanten scheinbar besonders Spaß, wobei sie manchmal den Eindruck hinterließen, noch nicht wirklich mit ihrem Rüssel zurecht zu kommen. Die Elefantenbabys werden von der ganzen Herde sehr stark beschützt, so laufen sie oft in der Mitte, umgeben von anderen Elefanten, vor allem wenn eine Gefahr droht.


Elefanten halten sehr stark zusammen, so übernimmt die Herde auch Waisenkinder.

Elefanten sind die größten lebenden Landsäugetiere, bekannt für ihre hohe Intelligenz, sozialen Familienstrukturen und den vielseitigen Rüssel. Mit einer Tragzeit von ca. 22 Monaten haben sie die längste Schwangerschaft aller Säugetiere. Sie sind reine Pflanzenfresser, benötigen bis zu 200 kg Nahrung täglich und sind durch Wilderei stark gefährdet.

Afrikanische Elefantenbullen können bis zu 4 Meter hoch und 10 Tonnen schwer werden.

Oft sind Elefantenbullen Einzelgänger, vor allem die Ü70 Jährigen.


Ach ich mag sie einfach. Elefanten sind einfach toll. Wobei sie auch anders werden können. So wurde einmal ein Bulle ganz schön aggressiv, als wir ihn eine Weile beobachtet hatten. Ein anderer hat das auf eine andere Art gelöst und einfach einmal kräftig gefurzt, als er scheinbar keine Lust mehr auf uns hatte.


Generell fand ich die Art und Weise den Park zu erkunden in Ordnung. Unser Fahrer respektierte die Tiere und kam ihm meiner Meinung nach nur selten zu Nahe. Oft stehen die Tiere eben direkt neben der Straße und wenn sie keine Lust auf uns haben, dann können sie einfach in den Busch flüchten. Manche Tiere haben es scheinbar schon fast etwas genossen bewundert zu werden. 

Insgesamt war wenig los in den Parks und wir waren selten an einer Stelle mit anderen Jeeps. Außer wenn Wildkatzen beobachtet worden sind, dann gab Justus ordentlich Gas und man wusste, jetzt kommt etwas wildes.

Dort standen auch oft viele andere Autos. Naja, es ist halt auch ein Highlight. Dennoch fand ich das schon grenzwertig.


Der Amboseli Nationalpark hatte auch ein paar Highlights auf Lager. So waren die Geparden Babys ein Traum und die großen Elefanten Herden einfach nur beeindruckend.

Generell war der Park aber weniger beeindruckend als die Masai Mara. Natürlich ist er, wie schon erwähnt, auch deutlich kleiner.

Zurück in unserer Lodge, genossen wir den klaren Blick auf den Kilimandscharo, nahmen ein Bad im Pool und aßen wieder gemeinsam zu Abend.


Für uns ging es weiter in den Tsavo West, unser letzter Nationalpark auf unserer Safari in Kenia. Juhu, nur 80km. Oder auch doch nicht Juhu, denn es waren 80km Schotterstraße. Naja, dennoch war die Strecke schön, denn sie ging durch die Felder Kenias, der Kilimandscharo immer im Hintergrund. Alles grün, Menschen arbeiten auf ihrer Feldern mit Eseln und alles reine Körperarbeit. Verrückt, wenn man sich vorstellt, wie das bei uns mittlerweile erledigt wird.


Der Tsavo West ist zusammen mit dem Tsavo Ost mit 21000km2 der größte Nationalpark Kenias. Die Landschaft des Tsavo West ist sehr vielfältig und deutlich hügeliger, bergiger und feuchter als die des größeren Tsavo Ost.

Aus der Ebene ragen zahlreiche Vulkankegel. Im nördlichen Teil des Parks dominieren Acacia–Commiphora-Savannen mit einzelnen Bäumen, unter anderem die riesen Baobab Bäume.

Der Park war Landschaftlich sehr schön. Tiere zu beobachten war eher schwierig, da der Park zu dieser Zeit sehr dicht bewachsen war. Dennoch war es schön, durch den Park zu fahren, die Landschaft und das gute Wetter zu genießen und ab und zu kam dann doch wieder eine Tierbeobachtung zu Stande.


Insgesamt waren wir mehr als zufrieden mit dem was wir an Tiere sehen konnten. So konnten wir sogar Nashörner sehen, allerdings nur aus der Ferne. Das einzige was gefehlt hat, war der Leopard. Ganz schön schüchtern dieser Leopard. Auch schon in Sri Lanka haben wir ihn nicht gesehen. Naja, man soll sich ja immerhin noch etwas aufheben für Reisen die hoffentlich noch kommen werden.


Unser Safariabendteuer neigt sich dem Ende. Ein trauriges Auge, ein lachendes, denn uns erwarten noch weitere Tage an der Küste von Kenia.

Etwas schade ist auch, dass sich nun unsere Gruppe teilt. Manche reisen heim, manche kommen in anderen Hotels am Strand unter.

Ein letztes, gemeinsames Frühstück im Tsavo West und dann heißt es Abschied nehmen. Naja wie sagt man so schön, man soll immer dann gehen, wenn es am schönsten ist.

Auf einen Blick

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Dauer
2 Tage
Wetter
Trockenzeit
Begleitung
In der Gruppe
AbenteuerlichKulturell
  • Blick auf den schneebedeckten Kilimandscharo
  • Pirschfahrt im Amboseli Nationalpark
  • Elefantenherden und Gepardenbabys
  • Fahrt durch die Landschaft des Tsavo West
  • Nashörner aus der Ferne
NaturTierweltRoadtrip
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