11. Etappe: Padron - Santiago de Compostela
Auf geht's zur letzten Etappe, denn wir wollen nun einfach ankommen, das Ziel erreichen, auch wenn manchmal der Weg das Ziel ist. Wir haben nun schon einige Kilometer seit Porto...


Veröffentlicht: 25.06.2025








Bonus-Programm:
Heute ist ein organisierter Ausflug mit dem Bus nach Finisterre oder spanisch Fisterra angesagt mit fünf weiteren Stops; dazu hatten wir uns gestern Nachmittag entschieden, heutzutage ist ja alles schnell gebucht (getyourguide); prompt sind auch wieder die Schweizer dabei; wir wundern uns schon nicht mehr 😀.
Mit dem einsetzenden Regen steigen wir um 8.45h in den Bus. Wir haben unsere Rucksäcke dabei, da wir heute Abend in einem anderen Hotel übernachten, das wir schon von zuhause aus gebucht hatten - Hostal Santa Filomena - und es gibt uns ein gutes Gefühl, alles dabei zu haben.
Den ersten Stop - Ponte Maceira - lassen wir aus und bleiben (als einzige) im Bus sitzen, draußen regnet bzw gewittert es und wir haben keine Lust, unseren Einmal-Regen-Poncho anzuziehen bzw. nasse Schuhe zu bekommen.
Der zweite Stop ist Muros und ein schöner Stop am Meer für eine Kaffeepause.
Dann kommt der Wasserfall Ezaro, der einzige in Europa, der in den Ozean mündet.
Danach Mittagspause im Ort Finisterre, wo es überwiegend Mariscos (Meeresfrüchte) gibt, die in Galizien auf Floßen aus heimischem Eukalyptus-Holz im Meer angebaut werden (das haben wir heute erfahren; unser Reiseleiter David führt kurzweilig durchs Programm).
Das Highlight ist Kap Fisterra, das die Römer für das Ende der Welt hielten und wo gleichzeitig der Null-Camino-Stein steht; es gibt noch einen zweiten Null-Stein in Muxia an der Costa de la Morte, da es zwei Wege gibt, die in diesem Gebiet enden. Muxia fahren wir als letzten Stop an.
Um 18.45h sind wir im neuen Hotel, machen 'kurze 15', d.h. schnelles Herrichten fürs Abendessen (O-Ton la mia hermana pequena) und gehen wieder in das schöne Lokal von gestern.
Heute sind es nur 19 Grad kühl, daher gehen wir ins Restaurant rein. Unsere kubanische Kellnerin ist heute leider nicht da und wir merken, was für einen Unterschied eine gute Bedienung macht. Ohne Sonne und netter Bedienung ist der Ort irgendwie entzaubert.
Es passt, denn mittlerweile freuen wir uns beide schon auf daheim, auf unsere Lieben und auf unser eigenes Bett...und auf frischgewaschene Kleidung; eingecheckt sind wir auch bereits.
Mit dem kleinen Schwarzen, das ich heute ob der kühlen Temperatur mit Turnschuhen tragen muss, ist mein kleines Experiment à la Heike Winnemuth beendet!
Morgen wollen wir mal in die Kathedrale und ein bisschen shoppen 😀
