Der heutige Tag stand unter dem Motto: "Der Weg ist das Ziel". Wir verließen die Berge an der schwedischen Grenze und steuerten eine der bekanntesten Städte Norwegens an: Tromsø.
Tromsø: Ein kurzer Besuch
Tromsø wird oft als das "Paris des Nordens" oder die "Pforte zur Arktis" bezeichnet. Klingt toll, oder? Die Realität für Autofahrer sieht allerdings anders aus. Die Parkplatzsituation in der Innenstadt ist – gelinde gesagt – eine Katastrophe. Entweder findet man nichts, oder man zahlt ein Vermögen in den unterirdischen Tunnelsystemen. Nach einer Weile Rundfahren und Suchen entschieden wir: Der Stress lohnt sich nicht bei diesem Wetter. Wir haben uns nur kurz umgesehen und dann beschlossen, die Stadt Stadt sein zu lassen und lieber die Natur zu genießen.
Der Geheimtipp: Nebenstraßen statt E8
Auf dem Rückweg von Tromsø zur Hauptroute (E6) entschieden wir uns gegen den schnellen Weg und für das Abenteuer. Wir bogen auf kleine, einsame Landstraßen ab. Das war die beste Entscheidung des Tages! Während sich auf der Hauptstraße die Wohnmobile drängeln, waren wir hier fast allein.
Badestopp: Wir fanden einen wunderschönen Fjord-Abschnitt, der perfekt zum Baden war. Das Wetter spielte immer noch mit – es war zwar nicht mehr ganz so stickig wie gestern, aber immer noch herrlich warm und sonnig. Ein Bad im Nordmeer (bzw. Fjord) bei Sonnenschein? Unbezahlbar.
Ankunft auf den Inseln: Harstad
Unser Ziel lag heute nicht mehr auf dem Festland. Ohne eine Fähre nutzen zu müssen, erreichten wir über Brücken die Insel Hinnøya und die Stadt Harstad. Wir sind jetzt quasi am Tor zu den Vesterålen und den Lofoten. Die Landschaft wird hier draußen schon merklich maritimer.
Das Rätsel um den Bauernhof
Unsere Unterkunft für die Nacht war ein umgebauter Bauernhof etwas außerhalb. Und hier erlebten wir eine echte Überraschung. Wir hatten ein top modernes Zimmer, dieses Mal sogar mit eigenem Bad (ein echter Luxus nach den letzten Tagen mit Gemeinschaftsduschen). Der Preis war fair, die Lage super als Sprungbrett für die Lofoten und es ist absolute Hochsaison. Trotzdem: Wir waren die einzigen Gäste. Es war fast schon unheimlich. Ein riesiger Hof, alles leer, nur wir. Warum diese Perle nicht ausgebucht war, ist mir ein Rätsel. Aber wir haben die Ruhe und den Platz natürlich genossen – manchmal hat man einfach Glück!
Tagesfazit:
Stadt-Frust: Tromsø ist schön, Parken ist nervig.
Route: Die kleinen Nebenstraßen südlich von Tromsø sind ein Traum.
Wetter: Weiterhin Sommer-Feeling im hohen Norden.
Unterkunft: Ein ganzer Bauernhof nur für uns – warum auch immer.
Auf einen Blick
Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
1 Tag
Wetter
Sommer
Stimmung
AbenteuerlichEntspannend
Highlights
Kurzer Besuch in Tromsø trotz Parkplatzfrust
Badestopp in einem Fjord bei sonnigem Wetter
Ankunft in Harstad über Brücken ohne Fähre
Übernachtung auf einem umgebauten Bauernhof mit nur wenigen oder keinen anderen Gästen
Themen
StadtNaturRoadtripTransit
skandinavien-road-trip-2025Wie ein Newsletter: jeder neue Beitrag kommt per Mail.