silvisabenteuer
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Am Donnerstag, dem 05.01. haben wir einen Ausflug nach Rangitoto Island unternommen. Wir haben aus unserem Reiseführer von der Insel erfahren und es klang nach einem schönen Erlebnis. In der Stadt hatten wir ja schon das Wichtigste gesehen und so konnten wir jetzt auch mal einen richtigen Vulkan besuchen. Rangitoto Island ist der jüngste Vulkan in der Region und erst vor 600 Jahren das letzte Mal ausgebrochen. Das ist für Vulkangeschichte quasi erst letztens gewesen und es gibt sogar Augenzeugenberichte von Maori, die damals dort gelebt haben. Der Vulkan ist im Moment nicht aktiv, aber wir haben ja schon am Tag zuvor gelernt, dass trotzdem jederzeit etwas passieren kann. Etwas gruselig, aber trotzdem wollten wir die Gelegenheit auf einen Vulkan zu steigen natürlich nicht verpassen.

Im Reiseführer hatten wir gelesen, dass man für Rangitoto Island keinen ganzen Tag einplanen muss und so sind wir etwas später aufgestanden, gemütlich in die Stadt gelaufen und haben uns im visitor centre informiert. Da haben wir erfahren, dass schon in 15 Minuten eine Fähre rüber zur Insel fährt und das auch die letzte am Tag ist. Danach fahren nur welche zurück. Was für ein Glück, dass wir noch rechtzeitig da waren! Bevor wir aufs Schiff konnten, hatten wir dann noch kurz Angst, dass wir nicht mehr draufpassen, weil die Frau im visitor centre meinte, dass das first come first serve-Prinzip angewandt wird und heute sehr schönes Wetter ist. Aber es hat Gott sei Dank alles geklappt und wir haben eine schöne 25-minütige Schifffahrt zur Vulkaninsel genossen.

Auf der Insel sind wir dann den Weg gelaufen, der vom Anleger bis zum Aussichtspunkt am Krater des Vulkans 260m über dem Meeresspiegel führt. Der Walk war 2,3km lang und dabei kamen wir an vielen Pohutukawa Bäumen (bekannt für die Gegend und gerade leuchtend rot blühend) und an Flecken vorbei, auf denen sich noch keine Vegetation breit gemacht hat und auf denen man deshalb sehr schön die schwarzen Lavasteine sehen konnte. Sowas hatte ich echt noch nie gesehen und fand es total faszinierend!

Schon nach der Hälfte des Walks hatte man einen superschönen Ausblick auf die Küste, aber von ganz oben war der Blick wirklich traumhaft. Man hatte einen 360°-View und konnte sowohl die Stadt als auch den Hauraki Gulf und die benachbarte Motutapu Island sehen. Dort oben gab es dann was zu essen und danach ging es wieder runter. Wir hatten noch etwas Zeit bis zur letzten Fähre und deswegen haben wir einen kleinen Abstecher zu den Lava Caves gemacht, die ein paar hundert Meter vom eigentlichen Walk entfernt liegen. Die Höhlen wurden geschaffen als die äußeren Schichten eines Lavastroms erhärtet sind während es innen noch weiter floss. Jetzt kann man die engen Höhlen mit einer Taschenlampe erkunden. Wir hatten sie uns eigentlich etwas größer vorgestellt und sobald man ein paar Meter drin war, war es auch ganz schön gruselig, sodass wir nicht wirklich weit rein sind. Nur bei einer konnte man auf der einen Seite rein und auf der anderen wieder raus, sodass wir da einmal durchgelaufen sind. An sich war es aber schon ein cooles Erlebnis und den Umweg wert!

Um 4:30 Uhr ging die Fähre dann wieder zurück in die Stadt und von dort sind wir dann heimgelaufen. Zum Abendessen gab es später mega hochwertige „Hotdogs“ aus Wurst, Ketchup, Zwiebel und Toastbrot. Sah zwar echt komisch aus, aber war eigentlich ganz lecker :D

Am nächsten Tag startete dann unser Campervan Abenteuer und Neuseeland konnte hautnah erkundet werden! :)

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