Tag 2 - Köln -> Brüssel -> London
Los gehts...


Veröffentlicht: 16.08.2025






















Bett war etwas scetchy, wird aber von übrig gebliebenen Laminat-Paketen stabil gehalten 😅
10:00
Gut ausgeschlafen, oats for breakfast, geht es los zur nächsten Subway Station und von dort zum Natural History Museum. Perfektes Wetter, blauer Himmel, leichter Wind, Sonnenschein. Der Bereich vor dem Museum, durch den die Besucher in Mäandern geführt werden, ist liebevoll wie ein prähistorischer Wald angelegt. Das Gebäude alleine verleitet dazu, sich einen steifen Nacken zu holen, weil man all die herrlichen Gebilde aus Stein entdecken und bewundern möchte.
Das berühmte Walskelett begrüßt in der Eingangshalle. Auch das Innere des Gebäudes ist ein Meisterwerk der Baukunst, alles stellt Flora und Fauna dar, Säulen werden von Schlangen, Vögeln, Farnen und sogar Äffchen geziert. Kein Quadratmeter ist ohne Gestaltung. Die Ausstellungen selbst sind in große Themenfelder geteilt, modern und klar ausgestellt. Ausgestopfte Tierexponate wechseln sich mit riesigen Fossilien und einer tonnenschweren Mineraliensammlung ab, vor allem letztere hält uns bestimmt eine Stunde lang fest, als wir zwischen Glitzern, Farben und geometrischen Formen hypnotisiert werden.
15:00
Essen!
16:00
Der Hyde-Park nebenan lädt mit seinen sonnigen Blumen und schattigen Plätzen zum Schlendern und Verweilen ein. Mein persönliches Highlight ist die Statue des Pan, deren Szenen aus dem Film "Hook" mir noch so lebhaft vor Augen sind. Um den Pan herum sitzen Hasen, Mäuse und Vögel, während Feen den Pan unverholen anhimmeln.
20:30
Die Hitze des Tages ist vorbei, ich gehe nochmal alleine los. Mein erster Halt ist St. Mark's Church, wo es eine schönen Community Rosegarden gibt. Leider blüht in den gepflegten Beeten zZt nichts, aber die Ruhe hier tut nach diesem langen Tag gut.
Ich laufe weiter durch den Abend, komme am hell leuchtenden Bars vorbei.
Schließlich erreiche ich Regant's Chanel Walk. Hier zieht sich ein schmaler, tief zwischen den Häusern sitzender Kanal durch die Grossstadt. Die Hänge sind wild grün, das Wasser schwarz. Hausboote liegen am befestigten Ufer vor Anker, viele mit Pflanzen, Lichterketten und aufgemalten Sprüchen personalisiert. Die Luft ist angenehm, und als ich mich einer Schleuse nähere, beginnt auch das Wasser zu rauschen. Der Kanal weitet sich zu einem großen Becken, am Ufer ist ein uriges kleines Restaurant, dessen Gäste auf klapprigen Drahrstühlen direkt am Wasser sitzen können. Das gegenüberliegende Ufer öffnet sich und gibt den Blick auf die moderne Skyline frei. Es wird dunkel und ich kehre ins Appartement zurück.
