Lisboa
Heute erkunden wir Lissabon zu Fuss mit der Metro und der historischen Straßenbahn. Bevor es aber losgeht, stärken wir uns. Der „Frühstücksraum“ ist eigentlich die Hotelb


Veröffentlicht: 16.07.2026
Heute steht im Zeichen des Sports. Nach einem leckeren Frühstück geht‘s los Richtung Metro. Wir wollen heute in Amadora den DiscGolfPark do Parque das Artes e Desporto bespielen. Ein flacher 9-Korb-Platz.
Der Park liegt mit den Öffis 50 Minuten vom Hotel entfernt, im Umland von Lissabon.
Und weil wir heute so sportlich unterwegs sind steigen wir auch extra 3 Stationen früher aus dem Bus um unsere Aktivitätspunkte zu erhöhen. Ja der Platz zum Spielen ist flach, allerdings um da hinzukommen, ist es doch etwas anstrengend und schweißtreibend.
Wenn ihr schon mal auf der Mülldeponie in Kohlenfeld (oder anderswo) wart, wisst ihr wie hoch so ein Müllberg sein kann.
Auf diesem ehemaligen Müllberg befinden sich mittlerweile Tennis- und Fussballplätze, Laufwege mit Fitnessgeräten, ein Spielplatz, ganz viele Kunstwerke
und eben die 9 Körbe - sowie jede Menge Disteln und pieckziges Gras.
Heute sind eigentlich Wolken angesagt, aber die Sonne brennt vom Himmel und es ist wirklich wenig Schatten da. Das Spiel ist nicht gerade spektakulär.
Keine grossen Distanzen, nicht viele Hindernisse-der einzige Gegner ist der Seitenwind und die Disteln, die man durchqueren muss, weil die Scheibe immer da landet wo sie nicht hin soll.
Gegen 1Uhr klettern wir vom Berg wieder runter und kehren in einem einheimischen Restaurant ein. Kein Touri nur Rentner, Arbeiter und wir. Die Verständigung mit dem jungen Kellner, ich schätze ihn auf Mitte 20, war recht schwer. Wir kaum portugiesisch und er keine andere Sprache als portugiesisch.
Schaatz Dorade war super - mein Picanha (das sind eigentlich 3 cm dicke Scheiben Tafelspitz gegrillt am Spiess - in meinem Fall 5 mm dünne geschnittene Scheiben, kurz angegrillt) waren etwas hart und das Messer mega stumpf. Ein echt schlechte Kombi.
Satt und kaputt machen wir uns auf den Heimweg um Siesta zu halten.
Viel Zeit Lissabon zu erkunden bleibt ja nicht mehr, denn morgen geht’s weiter. Aber heute machen wir uns erst noch mal ins Oberdorf auf, zum Platz Miradouro de São Pedro de Alcântara,
um den schönen Blick über die Altstadt zu genießen.
Der Weg hinauf ist auch wieder schweisstreibend, denn die Standseilbahn fährt ja nicht mehr, also müssen wir die 45 Höhenmeter zu Fuss zurück legen und das ist bei 28 Grad.
Der Ausblick war beeindruckend, genauso wie die Kirche die von aussen unscheinbar ist, aber von innen-wow und auch etwas gruselig.
In einigen Nischen befanden sich Figuren und daneben standen aufgeschlitzte Unterarme wo die Sehnen zu sehen waren. In einer anderen waren Knochen und ein Schädel dekorativ hergerichtet.
Mit dem Segen aller sich in der Kirche befindlichen Heiligen machen wir uns auf zum Wasser. Ich will immer Meer schreiben, aber es ist ja ein Fluss. In einer Flussbar lassen wir uns nieder und probieren Sangria - und überall schmeckt sie anders (ich fand die vom ersten Abend am besten im The Mop neben unserem Hotel).
Schaahatz möchte seit 2 Tagen Pasta essen und heute setzen wir das um. Ein kleines italienisches Restaurant in einer Seitengasse, das „Limocello“ wurde aus erkoren, denn wir wollten nicht wieder nahe unserem Hotel essen. Wie schon gestern, beim Spiel Frankreich -Spanien, waren alle Restaurants mit Fernseher proppenvoll. Und auch heute beim Spiel England-Argentinien das gleiche Bild. dafür war der Italiener war leer.
Das Essen war sehr lecker und alle Kellner und Köche sehr redselig. Hatten ja auch nicht viel zu tun. Unser Keller kam vor 2 Jahren aus Nepal, der Tischzuweiser war auch schon mal auf Terceira (unserem nächsten Ziel) und hat uns noch ein paar Tipps gegeben.
Noch ein Gruppenbild mit Dame
und dann sind wir Bettreif- morgen heißt es früh aufstehen.
