Florida Rundfahrt
Von Cape Canaveral sind wir auf die andere Seite der Halbinsel nach Fort Myers gefahren. Es gibt dort tatsĂ€chlich eine kleine historische Altstadt. Ich war positiv ĂŒberrascht,...


Veröffentlicht: 09.04.2018
























Zu einem Besuch in Florida sollte ein Tag in Cape Caneveral gehören, es ist einfach klasse dort đ auch wenn man sich nicht sooo sehr fĂŒr die Raumfahrt und fĂŒr Technik interessiert. Die Amis können einfach Show!Â
Wir hatten ein bisschen Bedenken, ob es am Dienstag nach Ostern nicht sehr voll werden wĂŒrde, Florida war voller Touristen und am Montag gegen 14 Uhr wurde das Visitor Center wegen ĂberfĂŒllung geschlossen. Also kauften wir Tickets im Internet, auch gleich fĂŒr den Parkplatz und um 9.30 waren wir da. Es war noch ertrĂ€glich leer, schnell geparkt nah am Eingang und gleich rein. Die Schlange am Ticketschalter war schon ganz schön lang.Â
Ich, Jutta, war schon mal da. Also sind wir gleich direkt durch das ganze GelĂ€nde zum - wie ich meine - Highlight gelaufen, solange es dort noch leer war.Â
Dem Spaceshuttle đđ©Â
Man wird mit einem Film eingestimmt, der zunĂ€chst den Weg von einer verrĂŒckten Idee zum erfolgreichen Shuttle zeigt. Viel dramatische Musik, viel Patriotismus- dann kommt das Shuttle. Das ist groĂartig gemacht, das können die Amis einfach. In den nĂ€chsten zwei Stunden waren wir erst einmal in dem Bereich. Es wird auch fĂŒr Kinder ganz viel erklĂ€rt. Von âWie geht ein Astronaut auf die Toilette?â ĂŒber âWas kann man im Weltraum essen?â bis zum Cockpit, in dem man sitzen kann. Das macht SpaĂ, ist aber auch sehr lehrreich, ohne zu nerven. Dann ging es noch zur Simulation eines Starts. Da merkt man erst mal, mit welchen KrĂ€ften die Astronauten in den Sitz gedrĂŒckt wurden, und das ist sicher nur die Touristenvariante.Â
Zwei Shuttle gingen verloren. Eins fing kurz nach dem Start Steuer und brach auseinander. Daran können sich viele von euch bestimmt noch gut erinnern. Und eins verglĂŒhte beim Wiedereintritt in die ErdatmosphĂ€re. Wenn man bedenkt, dass es insgesamt 135 FlĂŒge gab, erscheint das fast wenig, auch wenn es tragisch war. Ich war ĂŒberrascht, dass die so oft hin und hergeflogen sind, fast wie ein Linienflieger âïžÂ
Dann ging es mit dem Bus ĂŒber das Nasa-GelĂ€nde. Die GebĂ€ude, Wege Rampen und GerĂ€te sind einfach unglaublich groĂ.Â
In einer groĂen Halle zeigt man auĂerdem noch Raketen đ und Raumkapseln. ZunĂ€chst die der unbemannten, dann der bemannten Raumfahrt und schlieĂlich der Mondlandungen. Auch die bekannte Apollo 13 (Housten, wir haben ein Problem) war darunter. Alles wird immer mit vielen kleinen Filmen, Tafeln, Fotos und Stationen zum Mitmachen und Anfassen erklĂ€rt. Es ist nie langweilig. Die Kinder können AstronautenanzĂŒge anziehen und auf dem Mond đ herumlaufen đ Einige Dinge kosten Geld, aber nicht alles. Und die AusstellungsstĂŒcke sind Originale, das macht es sehr authentisch.Â
Wir haben viel angeschaut: das Astronat Memorial fĂŒr die bei den Programmen umgekommene Piloten und Astronauten, die IMAX-Filme zu Raumfahrt und den Raumfahrtprogrammen und die Heldenhalle. Aber es gab noch viele Stationen, in denen wir gar nicht gewesen sind. Nach 9 Stunden und eine halbe Stunde bevor wir eh rausgeworfen wĂŒrden, sind wir gegangen. Es war klasse, jederzeit wĂŒrden wir wieder hingehen und können es nur empfehlen. 50 Dollar kostet der Eintritt, aber das ist es auf jeden Fall wert.Â