rioinruanda
rioinruanda
vakantio.de/rioinruanda
Zuletzt in Kigali

Woche 1

Veröffentlicht: 22.08.2024

Es fühlt sich zwar nicht so an, aber tatsächlich bin ich erst seit 8 Tagen hier. Aber von Anfang an: die ersten 2 Tage meines Aufenthalts waren geprägt von Freizeit. Da unser Regionalkoordinator, Seminarleiter (und mein Chef) Domy an diesen Tagen entweder keine Lust hatte, zu verkatert war, oder zu beschäftigt, wurde unser. "on-arrival-Seminar" mehrmals nach hinten verschoben. Nicht das uns das gestört hätte. So hatten wir nämlich ersteinmal viel Zeit unsere Umgebung kennenzulernen, wobei uns unsere Vorgänger und Vorfreiwilligen welche noch vor Ort waren sehr freundlich halfen. Z.B. bei der Beschaffung von "Moto-Taxis", dem primären Fortbewegungsmittel in Kigali - Mopeds oder Motorräder, welche ohne Beachtung der, in Deutschland zumindest, gängigen Verkehrsregeln. Als Weißer darf man selbstverständlich auf bedeutend mehr Zahlen, wobei dass für eine 10 Minuten Fahrt in der Regel immernoch nur umgerechnet 70 Cent sind. Wir waren SIM-Karten beschaffen, Kaffee trinken, und nahmen an der Abschiedsfeier meines Vorgängers Felix teil, welche gleichzeitig auch als meine Willkommensfeier diente. Nach diesen sehr freien ersten Tagen ging es ein wenig strukturierter weiter. Beim "On-Arrival-Seminar" erklärte Domy uns einige Grundsätze der lokalen Gesellschaft, begann uns einen Anfänger Sprachkurs zu geben, und wir lernten unsere Mentoren kennen. Nachdem das geschafft war, ging es für mich auch unmittelbar danach los mit der Arbeit, welche in den ersten zwei Wochen nur aus Fußballtraining besteht. Ich entwerfe den Trainingsplan, die finalen Anweisungen an die Kinder auf Kinyarwanda geben meine Kollegen, die lokalen Anweisungen. Vielleicht aber am spannendsten ist mein neuer Hund Bac - welcher bestenfalls morgen wieder abgegeben wird.  Aus Spaß hatten ich und meine Mitbewohnerin Luisa bei einem Mittagessen erwähnt dass es nett wäre einen Hund auf unserem Grundstück zu haben. Wir wussten nicht, dass dieser 1 jährige Hund am nächsten Tag bei uns vor der Tür herumspringen würde, und dabei jeden der durch die Tür trat, energisch anspringen, beißen, und deren Kleidung zerfetzen würde. Es wurde in den 3 Tagen in welchen er hier war so schlimm, dass wir das Grundstück frühs kaum verlassen konnten, da der Hund mit voller Kraft versuchte auszubrechen, um die schaulustigen Kinder zu jagen. Natürlich nur als Spiel, immerhin ist es ein sehr junger Hund, aber da wir so früh in unserem Auslandsjahr weder qualifiziert noch bereit sind einen dermaßen energiegeladenen Hund aufzunehmen, haben wir Domy gebeten uns ihn wieder abzunehmen. Andere Freiwillige haben stattdessen eine Babykatze bekommen. Naja.

rioinruandaFolge diesem Blog und verpasse keine neuen Beiträge.
Antworten