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Wir reisen gerne und freuen uns, wenn wir andere Länder und Kulturen kennen lernen können. Da wir aus dem Norden Deutschlands kommen, genießen wir die Reisen in wärmere Gegenden. :)

Tasmanien: Strahan und Gordon River (Australien Teil 20)

In Strahan wohnten wir in dem Hotel "Strahan Village" und stellten dort fest, dass das wirklich ein  Dorf war: Die Hälfte der Häuser an der Wasserfront schienen zu dem Hotel zu gehören - inklusive Reihenhäuschen und Bäckerei.



Strahan ist eine eher kleine Stadt an der Westküste Tasmaniens, die vor allem vom Tourismus lebt. Dabei sind die Hauptattraktion Bootstouren, die morgens zum Franklin Gordon Wild Rivers National Park fahren. So gingen wir nach der Ankunft zunächst einen Regenwald Wanderweg  bis zu einem kleinen Wasserfall entlang. Da uns die Werbebroschüre der Touristinformation die Beobachtung von Schnabeltieren in Aussicht stellte, wollten wir dann am Abend noch einmal dorthin gehen, wenn die Tiere in der Dämmerung unterwegs sind.



Mittags sahen wir kein Schnabeltier, aber eine Tigerotter, die sich über den Wanderweg schlängelte. Sie verschwand aber recht schnell im Gebüsch, als wir näher kamen.



Abends machten wir uns dann auf die Suche nach Schnabeltieren und beobachteten schweigend den Flusslauf - aber leider tauchte keines der scheuen Tierchen auf, so dass wir ohne Schnabeltierfoto dafür aber mit einigen Mückenstichen zurück ins Hotel gingen...



Am nächsten Morgen ging es dann früh los mit der Gordon River Cruise. Zunächst fuhren wir zu den Leuchttürmen beim "Hell's Gate", der gefährlichen Hafeneinfahrt des Macquairie Harbour aus dem Südpolarmeer. 



Dann ging es in Richtung des  Franklin Gordon Wild Rivers National Park, der zum UNESCO Welterbe Tasmanische Wildnis gehört und größtenteils unerschlossen ist. 



Wir sahen einen kleinen Teil davon vom Fluss aus und auf einem Boardwalk durch den Regenwald, bei dem man die Huon Pines, uralte Bäume, deren Holz nicht verrottet und die deshalb für die Holzindustrie gefällt wurden, sehen konnte.



Für diese Arbeit gab es unter anderem eine Sträflingskolonie auf der Insel "Sarah Island", auf der wir auf dem Rückweg einen Stopp einlegten.



Dieses Lager wurde in der Anfangszeit als "Hölle auf Erden" beschrieben, wandelte sich aber schließlich zu einer produktiven Stätte des Schiffbaus, in dem die Gefangenen einige Freiheiten besaßen.



Nachdem wir wieder in Strahan an Land gegangen waren, wurde es Zeit für unsere Rückfahrt nach Hobart, für die wir gut vier Stunden benötigten.



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