Veröffentlicht: 07.04.2026
Auf dem Weg nach Breslau machten wir heute drei Zwischenstopps.
Zuerst hielten wir am Schloss Moschen (Moszna), das mit seinem Mix aus verschiedenen Baustilen und vielen Türmchen wie ein Märchenschloss aussieht.
Der jetzige Bau wurde am Ende des 19. Jahrhunderts errichtet und beherbergt heute eine Hotel, ist aber auch für Schlossführungen und Besucher zugänglich.
Als wir ankamen, gab es leider nur polnische Führungen und der nächste ungeführte Besuch wäre erst zwei Stunden später möglich gewesen.
Also kauften wir Tickets für den Park und sahen uns das Schloss von außen an.
Um einen kleinen Eindruck des Inneren zu bekommen, tranken wir noch einen Kaffee im Schlosscafé.
Unseren nächsten Stopp machten wir in der Provinzhaupstadt Oppeln (Opole).
Die Bezeichnung als "Schlesisches Venedig" konnten wir nicht nachvollziehen, auch wenn es einige schöne Fleckchen in der Stadt gab.
Das Rathaus wurde 1936 erbaut und soll den Florentiner Palazzo Vecchio als Vorbild gehabt haben...
Nach unserem Rundgang kehrten wir in einem kleinen örtlichen Lokal ein und aßen eine große Portion Piroggen.
Als letztes hielten wir in Brieg (Brzeg).
Bei der Nikolauskirche fiel uns auf, wie hoch das Kirchenschiff gebaut war.
Ansonsten fanden wir die Stadt größtenteils nicht sehr sehenswert, abgesehen vom Schloss.
Es wurde hier für die Piastenherrscher errichtet, als Brieg noch Hauptstadt eines unabhängigen Fürstentums war.
Nach Zerstörungen durch Brände und Krieg wurde es von 1966 bis 1990 wieder aufgebaut.
Wir fuhren noch weiter bis Breslau, das wir an den nächsten beiden Tagen erkunden wollen.
