Kalisz zniszczył mi życie i wyrzucił mnie
Wiele razy próbowałam odejść z Nadodrza. Jeździłam bardzo często do Leshna, potem do Kalisha potem do Opola i potem jak mnie już niemal wszędzie dosyć mieli to wróciłam jak...

Veröffentlicht: 19.07.2026









Bydgoszcz (Bromberg) ist eine Stadt im Norden Polens an der Brahe (Brda). Sie gehört zwar nicht zu den bekanntesten Reisezielen, doch schon ein einziger Besuch genügt, um zu erkennen, dass sie völlig unterschätzt wird. Die Stadt eignet sich hervorragend für einen Kurzurlaub (City Break) und verfügt zudem über gute Flugverbindungen mit dem Vereinigten Königreich.
Ein Ausblick wie dieser – nur etwa 1,5 km vom Stadtzentrum entfernt.
Nach Bydgoszcz zu kommen und die Stadt nicht vom Wasser aus zu erleben, ist wie ein Besuch in Paris ohne den Eiffelturm zu sehen. Die Stadt lebt entlang der Brahe und entwickelt ihre Uferpromenaden kontinuierlich weiter, sodass Besucher einzigartige Eindrücke genießen können.
Zur Auswahl stehen zahlreiche Möglichkeiten – von Ruderbooten und kleinen Ausflugsschiffen bis hin zu schwimmenden Restaurants und Hausbooten. Außerdem können Kajaks gemietet werden.
Die revitalisierte Mühleninsel ist heute das Herz von Bydgoszcz. Wenn keine größeren Veranstaltungen stattfinden, ist sie der ideale Ort zum Entspannen, Sonnenbaden auf den Wiesen oder Lesen eines Buches. Bereits im 16. Jahrhundert befand sich hier eine Münzstätte, die durch den Młynówka-Kanal angetrieben wurde. Da die Insel auf der einen Seite von der Brahe und auf der anderen von der Młynówka umgeben ist, trägt sie ihren Namen zu Recht.
Neben den Rother-Mühlen legen hier kleinere Boote an. Außerdem befinden sich auf der Insel mehrere Gebäude des Bezirksmuseums sowie ein nahegelegener Jachthafen.
Das Museum der Geschichte von Bydgoszcz ist eine junge Initiative der größten Museumsinstitution der Stadt – des Leon-Wyczółkowski-Bezirksmuseums. In den historischen Speichern, die als Wahrzeichen der Stadt gelten und auf zahlreichen Logos sowie Souvenirs zu finden sind, entstehen Ausstellungen zur Stadtgeschichte und Ethnografie.
Die Getreidemühlen auf der Mühleninsel wurden Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet. Vor kurzem wurde der gesamte Komplex umfassend modernisiert und zu einem modernen Begegnungs- und Ausstellungszentrum umgestaltet.
Heute können Besucher unter anderem die Dauerausstellung „Węzły“ („Knoten“) über die Geschichte des Bydgoszczer Wassernetzes sowie die Ausstellung „Młyńska Maszyna“ („Die Mühlenmaschine“) besichtigen, ein interaktives Wissenschaftszentrum, das die Funktionsweise der historischen Getreidemühlen erklärt. Kostenlos zugänglich ist außerdem eine Aussichtsterrasse.
Im Stadtzentrum befinden sich mehrere jahrhundertealte Kirchen mit außergewöhnlicher Geschichte.
Die älteste ist die Kathedrale von Bydgoszcz, die ursprünglich 1346 gegründet wurde. Das heutige Gebäude stammt aus dem 15. Jahrhundert. Obwohl sie für eine Kathedrale vergleichsweise klein ist, besitzt sie eine einzigartige Atmosphäre und fügt sich harmonisch in die Flusslandschaft der Brahe ein. Im Glockenturm hängen Glocken aus Kamjanez-Podilskyj. Einer von ihnen soll – entsprechend dem Roman Pan Wołodyjowski von Henryk Sienkiewicz – während der türkischen Belagerung im Jahr 1672 Alarm geschlagen haben.
Der größte Schatz der Kathedrale ist das Gemälde der Muttergottes der Schönen Liebe, auch als Madonna von Bydgoszcz bekannt. Es wurde 1466 im Auftrag des Starosten Jan Kościelecki geschaffen und ist für zahlreiche Wunderberichte bekannt. Bis 1922 blieb das Bild weitgehend verborgen, bevor es vom Pfarrer Tadeusz Skarbek-Malczewski wiederentdeckt wurde. Während des Zweiten Weltkriegs wurde es in Mąkowarsk versteckt. Im Jahr 1966 wurde es vom seligen Kardinal Stefan Wyszyński gekrönt, begleitet von Kardinal Karol Wojtyła, dem späteren Papst Johannes Paul II., der die Krönung 1999 erneut vornahm.
Die zweitälteste erhaltene Kirche der Stadt ist die Kirche Mariä Himmelfahrt, besser bekannt als Klarissenkirche. Bereits im 15. Jahrhundert stand an dieser Stelle eine Holzkirche des Heiligen Geistes. Das heutige Backsteingebäude entstand im 16. Jahrhundert und erhielt seinen historischen Namen mit der Ansiedlung des Klarissenordens. Im 19. Jahrhundert wurde der markante Uhrturm hinzugefügt. Seit 1946 erklingt dort täglich um 12 Uhr das Bydgoszczer Turmsignal. Heute wird die Pfarrei von den Kapuziner-Franziskanern betreut.
Viele weitere Kirchen haben die Geschichte von Bydgoszcz geprägt, auch wenn nicht alle bis heute erhalten geblieben sind.
Während der Tourismussaison finden in Bydgoszcz zahlreiche Freiluftkonzerte statt. Sie erinnern an frühere Zeiten, als entlang des Bromberger Kanals regelmäßig Künstler auftraten.
Zu den beliebtesten Veranstaltungsreihen gehören:
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenlos.
Die Planty-Anlagen bilden eine historische Promenade mit viel Grün und malerischen Spazierwegen. Früher war sie eines der beliebtesten Erholungsgebiete der Stadt.
Das Museum des Bromberger Kanals informiert über die Geschichte des Kanals und seine Bedeutung für die Entwicklung von Bydgoszcz. Darüber hinaus organisiert es Ausstellungen und Bildungsprogramme.
Bis 1973 war Fordon eine eigenständige Stadt. Sein Marktplatz mit der aus dem 15. Jahrhundert stammenden St.-Nikolaus-Kirche stellt ein einzigartiges kulturelles Erbe dar. Der Platz wurde vor wenigen Jahren umfassend revitalisiert und mit beeindruckenden Springbrunnen ausgestattet.
In unmittelbarer Nähe befindet sich die ehemalige jüdische Synagoge, die heute als Kultur- und Gemeinschaftskino genutzt wird. Ebenfalls in der Nähe entstand in den letzten Jahren ein Jachthafen an der Weichsel, von dem aus immer mehr Schifffahrten angeboten werden. Für die Zukunft ist eine Erweiterung des Areals, unter anderem mit einem Hallenbad, geplant.
Die monumentale Skulptur der biblischen Sintflut wurde ursprünglich 1897 vom Bildhauer Ferdinand Lepcke geschaffen. Insgesamt entstanden drei Fassungen: in Bydgoszcz, Coburg (seiner Heimatstadt) und Eisleben. Die Skulptur in Eisleben wurde im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen, während die Brunnenanlage in Bydgoszcz 1943 zerstört wurde.
Dank des Engagements der Einwohner konnte der Brunnen 2014 originalgetreu rekonstruiert werden.
Auf dem Dąbrowski-Hügel, der während des Kościuszko-Aufstands eine wichtige Rolle spielte, erhebt sich der 45 Meter hohe Wasserturm. Vom historischen Stadtzentrum ist er in etwa zehn Minuten zu Fuß erreichbar.
Der Turm wurde an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert erbaut und war bis 1990 in Betrieb. Heute gehört er zum Wassermuseum von Bydgoszcz. Neben Ausstellungen zur Geschichte der städtischen Wasserversorgung finden hier regelmäßig Kunstausstellungen statt.
Der größte Höhepunkt ist jedoch die Aussichtsplattform, von der sich ein beeindruckender Panoramablick über die gesamte Stadt bietet. Für den Aufstieg sollte man allerdings etwas Kondition mitbringen.
Weitere Informationen:
