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Los Angeles (Roadtrip Westen der USA Teil 10)

Veröffentlicht: 01.04.2018

Denkt man an Los Angeles, fallen einem zuerst Hollywood und die Filmindustrie ein. Wir erkundeten an unserem ersten Tag jedoch zunächst einen anderen Teil der Stadt. Dabei sind wir auch auf das Dach des Rathauses gefahren, von dem aus man einen schönen Blick über eine Parkanlage und einen Teil der Stadt hatte.


Blick vom Rathaus


Der Aufstieg war etwas kompliziert, weil man sich unten melden musste, um einen Besucherausweis zu erhalten. Dann gab es auch noch Sicherheitskontrolle, bevor man ins bzw. aufs Gebäude gelassen wurde.


Unser Weg führte uns weiter zur "Walt Disney Concerthall", einem Konzerthaus, das 2003 gebaut wurde.


Etwas spektakulärer und aufregender wurde Los Angeles aber erst bei unserem Rundgang durch Hollywood.


 

Wir wandelten auf dem Walk of Fame und sahen uns das Filmmuseum mit allerlei Requisiten und Anekdoten zu verschiedenen Hollywood-Produktionen an.


Walk of Fame


Am Grauman's Chinese Theatre konnten wir unsere  Hand- und Fußabdrücke mit denen berühmter Stars vergleichen... 

Grauman's Chinese Theatre


Wir wollten auch die Filmstudios von außen ansehen, was wir nicht empfehlen können: Der Weg war sehr lang und zu sehen war nicht viel.

Auch unser Vorhaben, spontan eine Führung bei Paramount Pictures mitzumachen, misslang. Eine Buchung im Voraus ist hier empfehlenswert und so mussten wir das auf den nächsten Tag verschieben.


Eigentlich wollten wir am nächsten Tag noch mehr ansehen, aber auf der mehrspurigen Umgehungsstraße fuhr uns ein anderes Auto hinten rein. Der Fahrer wollte zunächst kein Englisch können, bis wir vorschlugen die Polizei zu rufen. Am Auto war tatsächlich nicht viel zu sehen, aber weil es ein Mietwagen und nicht unsere Schuld war, wollten wir lieber alle Daten von ihm haben. 

Dann lasen wir später in den Mietbestimmungen, dass man bei einem Unfall in jedem Fall die Polizei rufen sollte und so machten wir das dann. Wir warteten also in einer Straße in der Nähe von Paramount Pictures und nach zwei Stunden kam ein freundlicher Polizist, der den Fall aufnahm. So hatten wir immerhin ein Aktenzeichen. (Was wir nicht gebraucht hätten, wie wir bei der Abgabe merkten: Unter all dem Dreck sah man sowieso nichts von einem Kratzer und niemand sah sich den Wagen genauer an.)


Unseren Rundgang bei Paramount Pictures konnten wir dann etwas gestresst, aber gerade noch pünktlich antreten. Wir fuhren mit einem kleinen offenen Elektro-Minibus mit unserer Gruppe durch das Studiogelände und konnten viele Requisiten und Kulissen ansehen.


Wir lernten auch, dass es manchmal zwei genau gleich aussehende Türen in einer Kulisse gibt, damit nicht auffällt, wie klein der männliche Hauptdarsteller ist (er wird dann vor der kleineren Tür gefilmt und wirkt dadurch viel größer).

Zum Abschluss durften wir dann noch einmal auf der Bank von Forrest Gump sitzen. :)


Auf dem Weg nach Santa Barbara fuhren wir dann noch durch Beverly Hills und sahen uns die Villen der Reichen und Schönen Hollywoods an.

Wir hatten leider nicht so richtig einen Plan, wo die Fahrt langgehen sollte, staunten also einfach nur über die großen Anwesen und fanden schließlich irgendwie unseren Weg weiter zum Highway.


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