Le Havre
Hässliches in Beton oder gefeiertes UNESCO Welterbe - wir besuchten die umstrittene Hafenstadt der Normandie

Veröffentlicht: 16.04.2025
Wir fuhren morgens in das kleine Hafenstädtchen Honfleur und sicherten uns so einen Stellplatz mit Wasserblick, auf dem wir unser Wohnmobil parkten.
Dann machten wir uns auf zu einem ersten Erkundungsgang durch das Städtchen mit dem hübschesten Hafen der Normandie.
Am Hafenbecken erinnerten wir uns, dass wir im letzten Urlaub hier ein Eis gegessen haben. Auch heute strahlte die Sonne vom blauen Himmel - der nicht ganz so guten Wettervorhersage zum Trotz.
Wir spazierten durch die kleinen Gassen der Altstadt und trafen dabei auf viele andere Touristen. Es begegneten uns auch mehrere Gruppen von Kreuzfahrtschiffen. Wir hörten auch viel Deutsch, weil offensichtlich einige AIDA Ausflüge gerade in der Stadt waren.
Wir kamen zur Kirche Sainte Catherine, die komplett aus Holz erbaut wurde.
Rund um die Kirche waren einige Markt- und Verkaufsstände aufgebaut, wo wir regionale Produkte wie typische Käsesorten aus der Normandie kauften.
Unsere Einkäufe brachten wir dann zurück zum Wohnmobil, von wo wir nach einer kleinen Mittagspause zum Busbahnhof aufbrachen.
Wir fuhren in das nicht weit entfernte Deauville, das gemeinsam mit dem benachbarten Trouville ein Anlaufpunkt für Prominente in der Normandie ist.
Dass hier viel Geld Urlaub macht, sah man auch an der gepflegten Erscheinung der Promenaden und prächtigen Villen.
Ein breiter Sandstrand lockte an diesem Tag bei Sonnenschein auch trotz des noch frischen Winds einige Besucher an.
Unser Rundgang führte uns am schicken Luxushotel Normandy vorbei, wir kehrten aber für ein leckeres Eis lieber in einem kleinen Café in der Fußgängerzone ein.
Am Wasser entlang gingen wir noch zum benachbarten Trouville.
Der Strand war deutlich belebter mit vielen Spielmöglichkeiten für Kinder und auch das Casino strahlte an der Promenade.
In den Gassen dahinter wirkte der Ort aber deutlich kleiner und weniger schön als die Nachbarstadt.
Mit dem Bus ging es wieder zurück nach Honfleur, durch das wir am Abend noch einen weiteren Rundgang machten.
Dabei folgten wir einem "Adventure Lab" auf den Spuren verschiedener berühmter Persönlichkeiten aus Honfleur.
So entdeckten wir neue Ecken der Stadt, die unter anderem den bekannten Maler Eugène Boudin hervorgebracht hat.
Dem Musiker Erik Satie ist ebenfalls ein eigenes Museum gewidmet.
Weil wir noch einiges mehr in Honfleur unternehmen wollten, entschieden wir uns, spontan noch eine Nacht länger dort zu bleiben, um uns den Ort am nächsten Tag weiter anzusehen.
