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Was man in Honfleur sonst noch machen kann…

Veröffentlicht: 17.04.2025

Nachdem wir Honfleur eigentlich nur auf der Durchreise ansehen wollten, blieben wir dann doch zwei Nächte dort, nachdem wir am ersten Tag noch so einiges entdeckt hatten, was wir uns ansehen wollten.


Hafen von Honfleur

Am Morgen starteten wir mit einer digitalen Schnitzeljagd von der App “Adventure Lab”, bei der wir an verschiedenen Orten kleine Rätsel lösen mussten und gleichzeitig noch etwas zur Geschichte Honfleurs erfuhren.


Eglise Sainte Catherine

So früh war die Stadt noch deutlich leerer als am Nachmittag zuvor und wir konnten den Blick auf die Kirche Sainte Catherine noch einmal ohne Marktstände und Menschenmengen genießen. 


Eglise Sainte Catherine

Unser Weg führte uns auch in den etwas verborgen liegenden Garten “Jardin du Tripot”.


Jardin du Tripot

Er wurde an zwei Wasserläufen angelegt, an denen früher die Gerber ihrem Handwerk nachgingen.


Jardin du Tripot

Hier gibt es einige Skulpturen der Künstlerin Annick Leroy zu sehen.


Jardin du Tripot

Dann machten wir uns auf den Weg zum Bootsanleger, um eine der vielen angebotenen Bootstouren zu machen.


Bootsfahrt

Durch die Schleuse, die für einen gleichmäßigen Wasserpegel im Hafen von Honfleur sorgt, ging es auf die Seine.


Bootsfahrt

Dort fuhren wir unter der Brücke “Pont de Normandie” hindurch.


Pont de Normandie

Sie war bei ihrer Erbauung die längste Schrägseilbrücke der Welt - hielt diesen Rekord aber nur drei Jahre.


Pont de Normandie

Am Tag zuvor waren wir über die Brücke gefahren, um von Le Havre nach Honfleur zu gelangen.


Pont de Normandie

Genauso machen es etwa 70 Millionen Fahrzeuge pro Jahr und zahlen dafür auch die Brückenmaut.


Strand von Honfleur

Auf dem Rückweg ging es noch weiter, bis wir den Containerhafen von Le Havre sehen konnten, der der größte Frankreichs ist.


Hafen von Honfleur

Zurück an Land machten wir noch einen Spaziergang durch die Gärten und Parks im Norden von Honfleur.


Garten der Persönlichkeiten

Besonders bekannt ist der “Garten der Persönlichkeiten”, in dem sich die Büsten verschiedener Künstler und Prominenter mit einer Verbindung zu Honfleur in einer schön angelegten Gartenanlage versteckten.


Pierre Berthelot

Daneben gab es jeweils einige Informationen zu Ihrem Leben und Werk zu lesen.
Alphonse Allais, Schriftsteller


Natürlich sahen wir auch einige der impressionistischen Maler wie Boudin und Monet, die in Honfleur Inspiration für ihre Werke fanden.


Eugène Boudin

Wir gingen weiter bis zum Strand, der sich weit erstreckt. Hier gab es zur Abwechslung keine Steine, sondern Sand.


Strand Honfleur

Wir spazierten wieder zurück bis zum Hafen und gingen in die Ausstellung “La Mora”.


Ausstellung La Mora

Bei einem Rundgang durch vier Räume wird die Geschichte von Wilhelm dem Eroberer multimedial erzählt.


Ausstellung La Mora

Da wir zu dieser Uhrzeit die einzigen Besucher waren, wurden die Erzählsequenzen für uns sogar auf Deutsch eingespielt.
Ausstellung La Mora - Modell Wikingerboot


Nebenan gab es noch die Werkstatt zu sehen, in der das Flaggschiff von Wilhelm dem Eroberer nachgebaut wird (auch wenn niemand genau weiß, wie es aussah).


Ausstellung La Mora - Werkstatt Schiffsbau

Sehr weit ist die Rekonstruktion bisher allerdings noch nicht gekommen. Das Museum hat aber auch erst im März 2024 eröffnet.


Ausstellung La Mora - Werkstatt Schiffsbau

Zum Abschluss des Tages ging es noch einmal hoch hinaus: Wir erklommen die steile Straße und Serpentinen, die uns zu dem Aussichtspunkt Mont-Joli über Honfleur führten.
Blick auf Honfleur


Etwas weiter lag dann die Chapelle Notre Dame de Grace, die aber leider schon geschlossen war.


Chapelle Notre Dame de Grace

Von dort konnten wir aber noch einmal auf den Strand, die Gärten und die Pont de Normandie blicken.


Ausblick bei der Chapelle Notre Dame de Grace

So endete unser zweiter Tag in Honfleur und am nächsten Tag wollten wir unsere Reise Richtung Caen fortsetzen.
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