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Ein Wochenende in Tecklenburg - Wandern, Regen & Freilichtspiele

Veröffentlicht: 05.08.2025

Ende Juli machten wir uns auf den Weg zu einem verlängerten Wochenende in Tecklenburg. Mit dem Wohnmobil übernachteten wir zunächst in Bremen beim Outlet Center. Dort gibt es einen Stellplatz, der bisher noch nichts als ein Parkplatz ist, aber ganz in der Nähe der Autobahn und nicht weit von den Geschäften liegt. Nach einem kleinen Einkaufsbummel brachen wir dann mittags wieder auf und erreichten Tecklenburg, einen kleinen Ort im Norden von Nordhein-Westfalen mit gut 9000 Einwohnern.


Tecklenburg


Wir waren bereits mehrfach hier, um Musicals bei den Freilichtspielen zu sehen. Auch an diesem Wochenende waren wir für zwei Aufführungen angereist.


Burg Tecklenburg


Daneben gibt es in der Umgebung aber auch viele Wanderwege durch den Teutoburger Wald.


Wanderung


Nachdem wir unser Wohnmobil beim dafür vorgesehenen Parkplatz, auf dem man auch übernachten kann, am Ortsende abgestellt hatten, gingen wir durch die Innenstadt, um den Bus nach Lengerich zu nehmen. 


Marktplatz Tecklenburg


Von dort starteten wir mit unserer Wanderung, die uns wieder zurück nach Tecklenburg führen sollte, an einem alten Friedhof.


Friedhofskapelle


Direkt dahinter befindet sich ein schön angelegter Skulpturengarten, in dem verschiedene Kunstwerke auf dem Spaziergang zu bewundern sind.


Skulpturengarten


Besonders schön war der Ausblick, als wir später zum “Canyon” kamen - einem alten Kalksteinbruch, in dem sich nun ein See gebildet hat.


Canyon


An Wiesen und Wald vorbei gelangten wir zu den Fischteichen vom Haus Marck, an deren Ufer wir eine kleine Pause machten und die Aussicht genossen.


Fischteiche vom Haus Marck


Zurück in Tecklenburg gingen wir abends zur Freilichtbühne, die sich in der alten Burgruine befindet und sahen das Musical “Titanic”.


Bühnenbild "Titanic"


Am nächsten Tag übernachteten wir nicht wieder auf dem Parkplatz, sondern auf einem Hof, der etwas außerhalb von Tecklenburg gelegen ist.


Ziegenhof “Wurzeln & Hörner”


Der Ziegenhof “Wurzeln & Hörner” bietet auf dem Gutshof Haus Hülshoff Landvergnügen-Stellplätze an, die schön mit Blick auf die Ziegenweide gelegen sind.


Ziegenhof “Wurzeln & Hörner”


Nach einer kleinen Einkaufsrunde im Hofladen mit leckerem Ziegenkäse und frischem Brot, fuhren wir mit dem Bus über Ibbenbüren zum Dörenther Berg.


Wanderung zu den Dörenther Klippen


Dort begann unsere Wanderung zu den Dörenther Klippen und dem Dreikaiserstuhl.


Wanderung zu den Dörenther Klippen


Zunächst war das Wetter schön und wir konnten ohne Nässe von oben den Kletterpfad zum “hockenden Weib” besteigen. 


"Hockendes Weib"


Der Weg führte vorbei an schönen Felsformationen und durch einen Mischwald.


Wanderung zu den Dörenther Klippen


Weiter ging es durch von Farnen halb überwucherte Wege, die teilweise recht schmal wurden, schließlich aber wieder zu einem großen Wanderweg führten.


Wanderung zu den Dörenther Klippen


Als wir bei der Felsformation “Dreikaiserstuhl” angelangt waren, war der leichte Nieselregen endgültig zu einem starken Regenguss geworden, der leider nicht wieder aufhören wollte.


Wanderung zu den Dörenther Klippen


Mit Schirmen stapften wir durch die nassen Waldwege, bis wir endlich am Ringhotel in Brochterbek ankamen, wo wir für eine Erfrischungspause einkehrten. Da der Regen anhielt und noch weiterer angekündigt war, entschieden wir uns, das letzte Stück des Weges doch lieber mit dem Bus zurückzulegen. So kamen wir - inzwischen getrocknet - wieder auf dem Ziegenhof an, wo wir den Abend ohne musikalische Veranstaltung entspannt ausklingen ließen.


Ziegenhof “Wurzeln & Hörner”


Am Morgen regnete es schon wieder, was uns aber ein interessantes Phänomen beobachten ließ: Jedes Mal, wenn stärkerer Regen einsetzte, marschierten alle Ziegen von der Weide im Gänsemarsch zurück in den Stall, wo sie abwarteten, bis es wieder trocken war.


Ziegenhof “Wurzeln & Hörner”


Vom Hofladen aus konnte man in den Stall blicken, der wirklich groß und schön war - sehr verständlich, dass die Ziegen da lieber nicht auf der Wiese stehen blieben.


Ziegenhof “Wurzeln & Hörner”


Da die Wettervorhersage so schlecht war, verzichteten wir an diesem Tag auf unsere Wanderung und machten stattdessen nur einen Spaziergang durch Tecklenburg.


Tecklenburg


Wir gingen vorbei an alten Fachwerkhäusern bis zum Burgruine.
Bisher hatten wir die Überreste der alten Befestigung nur von der anderen Seite mit dem Bühnenbild gesehen, stellten nun aber fest, dass die Anlage und ihre Überreste doch größer sind, als wir zuvor gedacht hatten.


Burg Tecklenburg


Im Ort bummelten wir noch etwas durch die Geschäfte, bevor wir uns - bei nun wieder einsetzendem Regen - auf den Rückweg zum Wohnmobil machten.
Den Nachmittag blieben wir dort und ärgerten uns etwas, weil der reichlich vorhergesagte Regen am Ende doch ausblieb und sogar die Sonne aus den Wolken hervorkam, so dass wir dann doch eine Wanderung hätten machen können.


Bühnenbild "Priscilla - Königin der Wüste"


Abends sahen wir das Jukebox-Musical “Priscilla - Königin der Wüste”, das von der Reise zweier Dragqueens und einer Transsexuellen durch das australische Outback erzählt.


Bühnenbild "Priscilla - Königin der Wüste"


Am nächsten Morgen machten wir uns dann wieder auf den Heimweg.

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