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"Mut ist der Schlüssel zum Glück"
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Keep on walking. Don’t stop.

Keep on walking. Don’t stop.Keep on walking. Don’t stop.Keep on walking. Don’t stop.Keep on walking. Don’t stop.Keep on walking. Don’t stop.Keep on walking. Don’t stop.Keep on walking. Don’t stop.Keep on walking. Don’t stop.Keep on walking. Don’t stop.Keep on walking. Don’t stop.Keep on walking. Don’t stop.Keep on walking. Don’t stop.Keep on walking. Don’t stop.Keep on walking. Don’t stop.Keep on walking. Don’t stop.Keep on walking. Don’t stop.Keep on walking. Don’t stop.Keep on walking. Don’t stop.Keep on walking. Don’t stop.Keep on walking. Don’t stop.Keep on walking. Don’t stop.Keep on walking. Don’t stop.Keep on walking. Don’t stop.Keep on walking. Don’t stop.

Seit gestern habe ich Halsschmerzen, ein wenig Kopfschmerzen, meine Beine tun weh... von meinem inneren Wohlbefinden mal ganz abgesehen. Aber wie der Hospitalero meiner gestrigen Herberge sagte: „Keep on going. Walk on. Don’t stop.“ Und da alle anderen gehen und ich ja schließlich genau dafür hier bin, gibt es auch eigentlich keine Alternative. Also laufe ich. Ungefähr 19 km von Logroño bis zu einem kleinen ruhigen Ort namens Ventosa, der ein wenig höher liegt. Alles heilt irgendwie auf dem Weg. Ab und zu regnet es und es wird windiger. Aber je mehr ich laufe, desto besser fühle ich mich. Morgens bin ich manchmal unmotiviert oder traurig. Aber alles legt sich auf dem Weg. Ich bin ein Stück mit Doro gelaufen, die ich vor ein paar Tagen in der schönsten Kathedrale in Los Arcos getroffen habe. Eine meinte gestern, der Camino ist wie ein ganzes Leben im Zeitraffer. Komprimiert auf ein paar Wochen. Und sie hat recht. Man trifft Leute, man geht ein Stück des Weges gemeinsam und dann verliert man sich wieder. Manchmal trifft man sie wieder. Manchmal nicht.

In den paar Tagen, die ich nun unterwegs bin, habe ich so viele tolle, interessante, lustige und liebe Menschen getroffen. Manche werde ich nie wieder sehen. Aber man kann es nicht beeinflussen. Manche sind weit vor einem, manche liegen weit zurück. Ich muss mein eigenes Tempo laufen. Und dann werden die Menschen und Dinge, die man sehen soll, zu einem kommen. Egal was man im Leben tut oder sagt, alles hat Auswirkungen darauf wie unsere Zukunft verlaufen wird. Und egal was wir versuchen, das Leben wird trotzdem einfach passieren. Also versuche ich nicht, irgendetwas zu beeinflussen oder festzuhalten. Und lasse geschehen. Und nehme an, was geschehen soll und wen ich treffen soll und ob ich jemanden wiedertreffen soll.

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Kommentare

Ralph
Du schaffst das 
Kathrin
Wie süß, danke!
Corinna
Wie deine Augen leuchten! 
Anne
Das ist meine Schwester, das bist DU! Ich bin stolz auf dich! ♥️
Kathrin
Oh Gott, Dankeschön Schwesterherz! Ich lieb dich so sehr! ♥️😘