Majusebetter!*😅
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Abenteuer „Alt werden“!😇

Wer kann sich nicht Hineinversetzen in das Gefühl, dass einen Menschen kurz vor dem letzten Drittel des Abenteuers „Menschsein“ überkommt?

Auch ich fühle mich hin- und hergerissen zwischen Euphorie, Lust auf Neues und Unsicherheit, was mich wohl erwartet.

Nun bin ich durchaus ein durchgeplanter Mensch, der für welche Unwägbarkeiten auch immer schon im Voraus mal einen Plan oder zumindest Möglichkeiten durchgespielt hat, um nicht ganz unvorbereitet dazustehen. Aber wie war das nochmal…erstens kommt es anders und zweitens als man denkt😅

Ich bin gesund, durchtrainiert wie ein…na ja, ein paar Dutzend Treppen schaffe ich noch😈Morgen kann ALLES anders Aussehen.

Nichts desto trotz habe ich auch im „Unruhestand“ die Absicht, Struktur in meinen Tagesablauf zu bringen, um zum einen meiner Gesundheit und damit meinem Körper gerecht zu werden, zum anderen meinem Geist Nahrung zu geben, denn Zufriedenheit heißt nicht nur die Beine hochlegen. Ich finde, jeder Mensch braucht täglich Erfolgserlebnisse, das Gefühl, etwas geleistet zu haben, mit sich selbst zufrieden zu sein!

Gerade in meinen Vorstellungen, wie ich mir meine letzten 30 Jahre vorstelle, bin ich so „kurz davor“ enorm vorangekommen.

Die finanziellen Möglichkeiten sind definiert. Aber da ist noch etwas. Was bleibt denn am Ende eines Lebens, wenn man es Revue passieren lässt?

Ich habe „einen Baum gepflanzt“ und „ein Haus gebaut“ und „ein Kind gezeugt“…

Ist das die Definition eines erfüllten Lebens? Vielleicht. Ich kann mich nicht beschweren. Ich habe die beste Tochter, die sich ein Vater wünschen kann - und könnte ich - mit dem Wissen von Heute - die Uhr nochmal 40 Jahre zurück drehen - ich würde mit jeder Frau nochmal zusammen Leben wollen! Die Zeit, die wir zusammen verbracht haben, war toll - auch wenn es dann doch irgendwann nicht mehr „gepasst“ hat.

Oder…wie sagte mal ein schlauer Kopf? Ich würde jeden Fehler gerne nochmal machen…nur früher - dann hätte ich länger etwas davon😅!

Auf dem Weg zur Beantwortung der Frage, was denn nach einem Leben so bleibt, habe ich für mich beschlossen, in Zukunft mehr zu Geben. Ich möchte meine bescheidenen Möglichkeiten nutzen und mehr Anpacken, wo ich früher im kleinen Rahmen Geldbeträge gespendet habe und damit intuitiv mein Gewissen beruhigen wollte. Wenn man die Augen auf macht, wird eigentlich immer irgendwo Hilfe benötigt.

Ob ich damit mein Gewissen beruhigen möchte, weil ich Denke, immer zu wenig getan zu haben? Ich weiß es nicht. Vielleicht. Aber…ist das so wichtig? Ich freu mich drauf! 

Es ist doch Alles nichts - außer man tut es!

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