Grimassothekđ(und Spiele mit Bildbearbeitung)
(Unnötiges Hobby Grimassen Schneiden) Nun, es gibt Menschen, die sind einfach immer schon Doof gewesen - gut, dass sie es ja nicht merkenđ€Ł! Und es gibt Menschen wie mich, die...

Veröffentlicht: 02.07.2022
(Die zig-tausendste Interpretation zum Thema, die hier ist von mirđ )
Ich möchte hier kein Buch schreiben, dass haben andere vor mir gemacht.
Ich erzĂ€hle etwas von mir und möchte ein paar einfache Ăbungen zeigen, wie man sich die Welt etwas schöner Reden kannđ
Eine kleine, wahre Geschichte möchte ich erzĂ€hlen, die mir gezeigt hat, wie manipulativ der Mensch - und damit man selbst - ist. Manipulation ist manchmal auch wichtig, um nicht in irgendein tiefes GefĂŒhlsloch zu fallen..
Es war Ende der Siebziger Jahren, in denen ich meine Ausbildung als Augenoptiker in einem Frankfurter Stadtteil abschloss. Das GeschĂ€ft war damals durchaus auf gehobenem Niveau, Carrara Marmor, goldene Lampen und ein Cartier DepotâŠder Laden lief gut. Irgendwann im Zuge der damaligen Ălkrise gab es einen Zeitraum von mehreren Wochen, in dem die GeschĂ€fte rundum fast zum Erliegen kamen. Die Menschen waren verunsichert. Keiner machte mehr irgendwelche Investitionen, die nicht unbedingt notwendig waren. Wie wĂŒrde es weiter gehen? Die Unternehmen wurden langsam nervös. Gerade in FuĂgĂ€ngerzonen mit entsprechenden Ladenmieten konnte auch damals schon eine lĂ€ngere Flaute existenzbedrohend sein!
Zu gleicher Zeit ereignete sich auf der WeltâŠNix! Also zumindest nichts Besonderes, was die Regenbogenpresse hĂ€tte abdrucken können. So geschah es aus irgendeiner Idee oder Laune eines Chefredakteurs der Bild Zeitung nach fast 3-wöchiger Flaute heraus, dass am Montag Morgen auf der Titelseite der Aufmacher erschien âEs geht AufwĂ€rtsâ!!
Womit die Ăberschrift begrĂŒndet wurde, weiĂ ich Heute nicht mehr. Ich weiĂ aber, dass die letzten 3 Wochen vorher totaler Stillstand war und - ohne irgendeine vernĂŒnftige ErklĂ€rung - ab der Veröffentlichung dieses Aufmachers von Heute auf Morgen die GeschĂ€fte wieder liefen - und zwar richtig gut!!
SpĂ€ter hat man sich ĂŒber dieses PhĂ€nomen Gedanken gemacht:
Du sagst einem Menschen in schlechter Zeit, dass es ihm eigentlich gut geht und alles besser wird. Die Menschen möchten daran glauben - und denken positiver als zuvor. Die Maschinerie des Konsums lĂ€uft wieder an, es wird mehr Geld ausgegeben, es werden mehr Leute eingestellt, die Arbeitslosenquote sinkt, die Steuereinnahmen steigenâŠein Dominoeffekt!
Wenn man sich das eine oder andere Sprichwort anschaut, findet man zur Erkenntnis, dass schon was Wahres dran ist. Ich selbst lebe nach
-Leben und Leben lassen
-Es ist Alles nichts, auĂer man tut es
-Was Du nicht willst, was man Dir tutâŠ
-Positiv Denken!
Nun, wenn man das Leben mal Revue passieren lĂ€Ăt, erkenne wir immer neue Herausforderungen. Da gibts GlĂŒcksgefĂŒhle, da RĂŒckschlĂ€ge, dort Krankheiten, hier Steine, die einem in den Weg gelegt werden. Keiner kann behaupten, dass das Alles einfach ist und oft fragen wir uns nach dem Sinn des Lebens.
Wie wir dieses Leben bewÀltigen, macht den Unterschied.
Ich bin ein hoffnungsloser Optimist und bastele mir meine GefĂŒhle des GlĂŒcks oder der Zufriedenheit selber.
Ein Beispiel: Ich bestelle vor meinem Urlaub etwas Bestimmtes und sage dem VerkĂ€ufer, dass ich das gerne - wenn es irgendwie geht - vor dem Urlaub noch hĂ€tte! Dann schlieĂe ich mit mir eine Wette ab, dass das schief geht und die Bestellung nicht vorm Urlaub da ist. Nun gibt es zwei Möglichkeiten - die Bestellung trifft rechtzeitig ein und ich bin froh! Oder sie trifft nicht rechtzeitig ein und ich bin froh, weil ich meine Wette gewonnen habe (und das nĂ€chste Mal schlauer, frĂŒher zu bestellenđ )! Alles gut!
Ich könnte so viele Beispiele nennen, wo es immer hĂ€tte schlimmer kommen können und man aus einem UnglĂŒck noch etwas Positives gewinnen kann!
Dieses positive Denken habe ich mir dermaĂen zu eigen gemacht, dass ich das professionell anwende. Ich kann noch so sehr scheiâŠ.drauf und schlecht gelaunt sein - wenn ich Morgens das GeschĂ€ft aufschlieĂe, manifestiert sich ein LĂ€cheln auf meinem Gesicht und ich verdrĂ€nge die schlechte Laune. Nun, der Kunde kann nichts fĂŒr meine schlechte Laune und ich werde dafĂŒr bezahlt, dass der Kunde glĂŒcklicher aus dem Laden raus geht als er gekommen ist. Egal was ich verkaufe!
Nun werden manche sagen, ich wĂŒrde mir in meinem Leben etwas schön reden und das hĂ€tte mit der RealitĂ€t nichts zu tun.
Das mag sein. AberâŠspielt nicht das Ergebnis eine Rolle?
Wenn ich schlechte Laune unterdrĂŒcke und Probleme klein rede, passiert erst mal, dass ich nicht so tief in dieses Loch falle. Dann hat sich dieses âschön Redenâ doch gelohnt! Es hat noch nie irgendeinen Vorteil gebracht, wenn man schlechte Laune hat oder Depressiv ist. Wenn man aber versucht, gut drauf zu sein - kommt das eine oder andere LĂ€cheln zurĂŒck und das gibt wiederum Kraft, um die schwere Zeit zu ĂŒberstehen..
Was ist denn nun GlĂŒck?
Zuerst mal definiert das jeder Mensch fĂŒr sich. Der Eine grĂŒndet eine Familie und findet sein GlĂŒck in der Liebe, Andere brauchen wirtschaftlichen Erfolg oder das GefĂŒhl sozialen Engagements. Zweifelsfrei können wir dem GlĂŒck durch unser Verhalten auf die SprĂŒnge Helfen. Wenn wir eine positive Ausstrahlung haben, kommen positive RĂŒckmeldungen - und die helfen uns auf dem Weg zum festgelegten Ziel. In meinen Augen ist wahres GlĂŒck, wenn man mit sich und der Welt âim Reinenâ ist und seine innere Zufriedenheit gefunden hat.
Macht Geld glĂŒcklich?
Das ist einfach zu beantworten, da es dazu fundierte Studien gibt. Die Antwort lautet âJeinâđ đ! Wenn ein SozialhilfeempfĂ€nger plötzlich jeden Monat 1000,â Euro mehr hat, dann macht es ihn wahrscheinlich glĂŒcklicher. Wenn man eine bestimmte Menge Geld zur VerfĂŒgung hat, dann macht zwar nicht das Geld alleine - jedoch die Dinge glĂŒcklicher, welche ich mit meinem Geld kaufen oder bewirken kann! Studien haben allerdings eine Grenze gefunden, die bei monatlichen Einnahmen von rund 5000,â Euro liegen. Nun, mit dieser Summe kann man sich ein schönes, warmes Zuhause, ein vernĂŒnftiges Auto, leckeres Essen, den einen oder anderen Urlaub gönnen und der Familie ein gutes Auskommen bescheren - alles Dinge, welche durchaus GlĂŒcksgefĂŒhle vermitteln und der Seele gut tun. Möchte man nun noch mehr Geld verdienen, dann muĂ man im Regelfall mehr Arbeiten, diese Zeit und Energie geht der Freizeit und Familie verloren, damit nimmt die LebensqualitĂ€t wieder ab. Stellt Euch doch auch mal einen MillionĂ€r oder MilliardĂ€r vor, der sich vielleicht wirklich Alles leisten kann - jedoch hinter hohen Mauern im goldenen KĂ€fig wohnt und nicht mal ohne Verkleidung oder Bodyguard Essen gehen kann aus Angst vor EntfĂŒhrung? Je wohlhabender der Mensch ist, desto mehr Neider hat man, egal wie hart man sein Geld verdient hat!
Ich finde, wirklich glĂŒcklich und âReichâ ist derjenige, der das tut, wozu er Lust hat - denn das ist fĂŒr ihn ja keine Arbeit, sondern Berufung oder Hobby! Reich ist auch der, welcher aus tiefstem Herzen liebt. Die beste Anlage ĂŒberhaupt - denn Liebe ist das Einzige, was wĂ€chst, wenn man es teiltâŠ.
Geld istâŠbis zu einem gewissen Grad beruhigend und âMittel zum Zweckâ - aber das letzte Hemd hat keine Taschen.