Kotor / Budva 🇲🇪
Wie erwähnt Kotor wird erkundet, Start war heute morgen, nachdem wir in einer kleinen Bäckerei etwas durchaus sehr herzhaftes Frühstück geholt haben, erstmal der weg auf den...

Veröffentlicht: 01.08.2018
Auf geht’s nach Tirana, wir haben uns glücklicherweise dagegen entschieden einen stop in podgorica zu machen. Hier einzig erwähnenswertes ist ein absolut sinnloser 2 std Aufenthalt an der Grenze. Am Busbahnhof angekommen gabelt uns Jimmy auf und fährt uns mit seinem Taxi zum Hostel. Nach kurzer Suche, finden wir es auch. Der erste Abend wird recht ruhig verbracht, wir gehen etwas essen und checken die Stadt mal ein wenig aus. So ganz steigt man aber nicht durch hier. Für zwei Getränke und ne wirklich leckere Pizza zahlen wir ca 4,50€. Geht schon.
Somit geht es am nächsten morgen zur Free walking Tour, die sich, wie auch schon in Porto als verdammt gut rausstellst, wir lernen so einiges über Albaniens Geschichte und über den hier gewesenen Kommunismus, aber verstehen die Stadt auch besser. Generell macht die Stadt einen sehr sicheren und angenehmen Eindruck und wirkt nicht so als würden hier eine Millionen Menschen leben. Und sowieso bestätigt sich keins der Vorurteile die man so hat, im Gegenteil. Der Rest des Tages wird damit verbracht durch die Stadt zu schlendern, BunkArt (Museum in einem Bunker über den Kommunismus) zu besuchen und in einer SkyBar etwas zu futtern. (3€ pro Person inkl Getränk)
Am zweiten Abend gehen wir mit einem englischen Pärchen was essen/ trinken, was logischerweise im Desaster endet, wir testen uns durch die verschiedenen Biere und Bars, denen wir so über den Weg laufen. Und haben auf dem Rückweg eine Eskorte von 5 insgesamt Straßenhunden über eine Strecke von sicherlich 2 km bis zu unserem Hostel, extrem witzige Nummer, denn sie greifen jede Katze und jeden Hund der uns über den Weg läuft an. Also gibt es zu Belohnung Wasser am Hostel, die Hostelkatze zu verfüttern war dann doch etwas zu viel des Guten.
Etwas verkatert geht es zum Bus, wir stellen fest: auf der einen Seite ist Platz und auf der anderen Seite nicht. Anders als man das also kennt, werden alle Touris auf die Seite mit extrem wenig Platz gesetzt und die Locals auf die andere. Irgendwie witzig, aber erst im Nachhinein. Auf dem Weg stellen wir fest, der Verkehr in Tirana oder generell in Albanien ist etwas ungeordneter als zuhause, aber hat irgendwie auch was, selbst als Kühe oder Esel über die Straße laufen, passiert nicht mehr als das drumrum gefahren und selbstverständlich auf die Hupe gedrückt wird. Die Busfahrt war Horror, hat zum Glück „nur“ 6 std gedauert, denn wir sind noch im Zick Zack einen Berg rauf, aber Vorallem wieder runter. Ich bin froh dass wir den Weg nicht zurück müssen und das mein Mageninhalt da geblieben ist wo er sein sollte.
Nun sind wir in Himara angekommen und schon auf dem Weg Richtung Korfu, hier werden wir erstmal ein paar ruhigere Tage machen und am Strand gammeln. Mal sehen was hier so geht.
Tirana kann ich auf jeden Fall für ein paar Tage, wahrscheinlich sogar mehr, absolut empfehlen!
