Veröffentlicht: 19.12.2025















































































Wie soll ich diese 24 Stunden zusammenfassen? Völlig überrascht erkunden wir stundenlang Vientiane. Eine Stadt voller Gegensätze: alte, heruntergekommene Häuser, völlig überladene Strommasten, glänzende Glasfassaden an Einkaufspalästen, morbid charmante Villen, Einfachheit und aufkommender Luxus treffen sich. Kreativ ausgestattete Cafés und Pubs. Wir gehen und staunen.
Mit der China-Lao-Railway ging es in zwei Stunden von Luang Prabang nach Vientiane. Alles wird durchleuchtet, Personalien gründlich und Gepäck stichprobenartig kontrolliert.
Abends laufen wir am Fluss entlang, treffen in Straßenrestaurants auf Billardspieler*innen, die sich herausfordern. Alles wirkt offen, freundlich, höflich zurückhaltend. Der Verkehr ist kaum nennenswert, wenig Mopeds, kein Gehupe. Gesittet.
Der nächste Tag lässt uns treiben, einfach um die Ecken herum, unser Ziel, ein Museum, lassen wir sausen, viel zu spannend ist der Weg. An einer Ecke sehen wir ein altes, verfallenes, aber wunderschönes Haus, bleiben stehen und halten uns dort völlig begeistert Stunden auf. Eine alte Villa, der Garten und ein Raum hergerichtet für ein schönes Café, unaufdringlich, um den Charme nicht zu verändern.
Busspuren, völlig unbekannt für uns hier in Asien, Einkaufszentren, scheinbar grade erst eröffnet, die mit Geschäften gefüllt werden. Der Central Market, ein Großhandel mit einer unglaublichen Fülle an Gold, Stoffen und sonstigen Waren. Mönche, die Segen erteilen, Weihnachtsbäume, die geschmückt werden, es wirkt konzentriert, ein quirliges aber unaufgeregtes Treiben. Hier treffen wir auch eine besondere Touristenmischung an: alt und abgewrackt :-/, von Thailand geprägt. Die Grenze ist der Fluss Mekong, auf der anderen Seite ist Thailand.
Ich hab‘ ja gesagt: "wie soll ich das zusammenfassen?“ :-)
Thomas ist es mit seinen wunderbaren Fotografien gut gelungen: https://vakantio.de/worldwrite/vientiane-zu-fuss-unterwegs
