Once Upon A Dream
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Live Kroatien

Einsam Gemeinsam

Veröffentlicht: 28.06.2026

Radtour
Žabeni → … → Trpejca
Nordmazedonien
Essen
Frühstück zusammen
$$ · Frühstück
Essen
Supermarkt in Bitola
$ · Snack
Sehenswert
Bitola
Bitola, Nordmazedonien
Sehenswert
Wasserstelle am Weg
Nordmazedonien, Nordmazedonien
Attraktion
Ohridsee
Ohridsee, Nordmazedonien
Unterkunft
Nachtlager am Straßenrand
Frei­camping · Trpejca

Tag #57

Freitag, der 26.06.

Von Žabeni bis Trpejca

Land: Nordmazedonien


Wir hatten uns für eine ungefähre Zeit zum aufstehen verabredet und frühstücken noch zusammen.

Ausgiebig mit Kaffee, bevor wir gemeinsam nach Bitula aufbrechen, wo wir noch einen Supermarkt ansteuern.

Super praktisch, wenn einer draußen wartet und man sein Fahrrad mit der Elektronik einfach draußen stehen lassen kann.

Sehr freue ich mich darüber, das es richtiges Brot gibt, mit Körnern.

Für alle noch ein Eis und dann trennen sich unsere Wege.

Seit heute Morgen habe ich Probleme mit dem Umwerfer, die Kette bleibt auf dem kleinen Blatt hängen.

Doch zum Glück bin ich in der zweitgrößten Stadt des Landes, auch wenn es mir eher wie ein großes Dorf vorkommt.

Und so erfrage ich mir den Weg zu einem Experten, der mir das Problem schnell beheben kann.

Ein Einwohner führt mich noch durch die Stadt und hilft dolmetschen, er spricht gebrochen deutsch.

Sinnvoller die Gelegenheit zu nutzen, als wenn ich es weiter verschlimmbessere.

Zuhause muss ich unbedingt lernen, wie ich das selbst machen kann, noch fehlt mir das notwendige Wissen.

Über einsame Straßen geht es in die Höhe und ich bin froh, als ich mich an einer Wasserstelle abkühlen kann.

Kaltes, klares Wasser. Herrlich.

Am Eingang zum Nationalpark wird auf Bären hingewiesen. Weiß ich schon.

Kurz unterhalte ich mich mit einem Bikepackerpärchen, dass mir entgegen kommt.

Von ihnen erfahre ich auch, dass ein Franzose kurz vor mir unterwegs ist.

So viel also zu meinen Überlegungen, wann ich wohl das nächste mal Radreisende treffen werde, hier scheint eine beliebte Strecke zu sein.

Die Landschaft ist auch einfach nur wunderschön.

Vorbei an einem riesigen See geht es dann steil nach oben.

Keine Sorge, zwischendurch gab es auch mal eine knackige Abfahrt.

Es ist wunderbar, wie sich die Landschaft immer weiter unter mir ausbreitet und so arbeite ich mich vergnügt und vor allem langsam die Serpentinen hoch.

Auch bei Motorradfahrern eine sehr beliebte Strecke, ansonsten gibt's heute angenehm wenig Verkehr.

Als ich am höchsten Punkt angekommen bin, breitet sich auf der anderen Seite der Ohridsee vor mir aus.

Die Aussicht ist grandios und auf der Karte habe ich gesehen, dass es kurvenreich in die Tiefe gehen wird.

So soll es sein.

Doch erstmal innehalten und den Moment genießen.

Eine Familie, die hier Urlaub macht, schenkt mir noch ein paar Eier, eine willkommene Abwechslung.

Von ihnen höre ich den Vergleich, dass die Landschaft was von Heidi hat und ich kann ihnen da zustimmen.

Achja, zwischenzeitlich habe ich noch insgesamt weitere vier Radreisende gesehen, die mir entgegen kommen.

Die Abfahrt ist dann auch unfassbar gut.

Wäre es weniger anstrengend zum Ausgangspunkt zu gelangen, am liebsten würde ich sie nochmal machen.

Dabei stelle ich auch meinen allzeit Geschwindigkeitsrekord auf, den ich jedoch besser ungenannt lasse.

Entlang der Straße Richtung See finde ich einen geeigneten Platz für ein Nachtlager.

Da ich jedoch vergessen habe rechtzeitig anzuhalten, um Wasser nachzufüllen, muss ich nochmal kurz in den letzten Ort zurück.

An der Kirche gibt es eine Möglichkeit.

Zurück am potentiellen Lagerplatz steht nun ein Auto.

Na gut, startet die Suche eben neu und ein kurzes Stück weiter werde ich erneut fündig.

Etwas weniger schön, doch verdeckt und immer noch nah genug an der Straße.

Ich gehe davon aus, dass hier kein Nationalpark ist. Ohne Internet muss ich darauf vertrauen und solange Autos und Motorräder die Straße entlang gurken, habe ich zumindest ein gutes Gefühl keine Tiere zu stören.

Das Lager ist schnell aufgebaut und nach dem Abendessen ist es dann auch schon stockdunkel und Zeit ins Zelt zu krabbeln.

Song des Tages:

Boltcutter - Twenty One Cars

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
1 Tag
Begleitung
Mit Freunden
AbenteuerlichAbseits der Pfade
  • Frühstück und Kaffee zusammen
  • Supermarkt in Bitola
  • Fahrradreparatur durch einen Experten
  • Wasserstelle zum Abkühlen
  • Blick auf den Ohridsee
  • Nachtlager am Straßenrand
FahrradZelt
NaturEssenRoadtripAbenteuer
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Antworten (1)

Christinavor etwa 2 Monaten
Ach super, dass ihr ein kurzes Stück zusammem fahren konntet! Und richtig schön mit so viel Grün drum herum!

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