nokoparttwo
...oder wie 10 Kids und 2 Lehrerinnen auszogen, um Amerika zu entdecken ...

Wednesday - 21th March

7 Uhr morgens- Ausnahmsweise bin ich mal nicht von den Zügen geweckt worden.

Nach Photography (wie immer haben wir nichts gemacht) sind wir mit einem kleinen Bus zur North Elementry (die Grundschule hier) gefahren. Dort sollten wir in zwei Gruppen jeweils zwei Deutschstunden geben.

Der Plan war zuerst eine Vorstellungsrunde zu machen, dann ein Zahlenspiel und Feuer-Wasser Sturm zu spielen und zum Schluss ein Q&A. Das hat wirklich gut geklappt und die Kinder (4. & 5. Klasse) waren sehr motiviert dabei.

Ein komplett Gegensatz dazu waren die Kinder aus der katholischen Saint Louis Schule. Die erste Gruppe (5.-8. Klasse) hat quasi nur geatmet und sonst kaum mitgemacht (Respekt an die Lehrer die dort sonst unterrichten). Etwas besser wurde die Stimmung als wir ihnen schwierige deutsche Wörter zum nachsprechen gegeben haben. (Eichhörnchen in allen Variaten :)) Die 2. Klasse dort war besser, aber immernoch sehr schüchtern.

Nach einer kurzen Schnitzeljagd durch die "Innenstadt" von Nokomis sind wir dann zu  Tosetti gefahren. Er hat nach dem Tod seiner Frau alles so gelassen wie es war. Man kann sich das so vorstellen: ein gigantisches Haus mit eigenem Weinkeller und ein eigener Bar, neun Bäder, einer "Kirche" auf dem Dachboden, riesige Fenster, drei auf Hochglanz polierte Autos und 32 Hektar Wiese um das Gebäude herum.

Ich glaube der Satz von Felix:" Das ist das amerikanischeste was ich je gesehen hab!" beschreibt das alles am besten.

Nach einer ausgiebigen Hausbesichtigung ging es dann zu Sabias, sorry, Tabeas Überraschungsgeburtstagsparty (was für ein Wort?!). Dort gab es die 2. Torte (die erste gab's bei Tosetti) und (hoffentlich) Freudentränen beim Geburtstagskind.

Wir waren alle sehr beeindruckt von Tosettis Haus und hatten die verschiedensten Ideen was man damit machen könnte (falls wir uns dieses Haus jemals leisten könnten). Aber auch einmal die andere Seite vom täglichen Unterricht in der Schule zu sehen war sehr spannend. 


Julia M.

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