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Plätzwiese in Südtirol im Winter

Plätzwiese im Winter im Pragser TalAussicht auf die Berge im Nebel von der Plätzwiese im WinterDas Gipfelkreuz vom Strudelkopf im WinterBlick auf die Drei Zinnen vom Strudelkopf  im Pragser Tal

Ausflug auf die Plätzwiese im Pragser Tal

Plätzwiese im Winter im Pragser Tal
Die Plätzwiese im Pragser Tal im Winter – Michael Niederwolfsgruber

Die Plätzwiese ist ein bekanntes Hochplateau im Pragser Tal in den Dolomiten. Auf 2.000 Meter Höhe befindet sich dieses Hochland in Südtirol. Traumhafte Aussichten, wunderschöne Spaziergänge und natürlich die unglaubliche Bergwelt des Naturparks Fanes Sennes Prags verzaubern diese Landschaft. Die Plätzwiese in Südtirol zählt ohne Zweifel zu den perfekten nachmittags Ausflugszielen in den Dolomiten. Doch nicht nur im Sommer scheint die Plätzwiese ein wahres Highlight zu sein, sondern auch im Winter kann man die Natur der Dolomiten hier aufs Ganze genießen und noch dazu einen Blick auf das Unesco Weltnaturerbe Drei Zinnen werfen.

Von wo erreiche ich die Plätzwiese

Das erstaunliche Hochland im Pragser Tal lässt sich aus zwei Ortschaften im Hochpustertal erreichen. In Schluderbach, ein Ortsteil von Toblach startet ein gemütlicher Wanderweg direkt auf die Plätzwiese in Südtirol. Jetzt werden sie sich fragen, wo befindet sich Schluderbach ? Wenn man von der Ortschaft Toblach im Hochpustertal ins Höhlensteintal fährt, am Toblacher See und Dürrensee vorbei, kommt man zur Abzweigung Cortina – Misurina. Genau hier ist Schluderbach. Für Wanderer aber auch Mountainbiker startet hier die Tour auf die Plätzwiese.
Die wohl am meist genutzte Möglichkeit, die Plätzwiese in Südtirol zu erreichen geht vom Pragser Tal selbst aus. Auf der Pustertalerstraße zwischen Welsberg und Niederdorf befindet sich die Abzweigung ins bekannte Pragser Tal. Angekommen in Prags, biegt man links ab nach Altprags, wo es weiter geht bis nach Brückele. Von hier aus kann man mit dem Auto auf die Plätzwiese zu fahren. Die Auffahrt mit dem Pkw ist aber nur von 10.30 Uhr und ab 15.00 Uhr Nachmittags gestattet.

Folgende Zeiten sind zu beachten:

Mit dem Auto von Brückele – Plätzwiese (Pragser Tal):

–          Von 10.30 und ab 15.00 genehmigt (geführenfrei)

–          Abfahrt ist jeder Zeit möglich

–          Keine Durchfahrt für Privatbusse und Camper

Mit dem Bus von Brückele – Plätzwiese (Pragser Tal):

–          Von 10.30 bis 15.00 verkehrt alle 30 Minuten ein Shuttlebus

–          Preise: 4 € für Erwachsene und 1 € für Kinder von 6-10 Jahren

–          Kinder unter 6 Jahren fahren gratis

Zwei Schutzhütten und ein Hotel auf der Plätzwiese

Aussicht auf die Berge im Nebel von der Plätzwiese im Winter
Aussicht auf Berge im Nebel von der Plätzwiese – Michael Niederwolfsgruber

Angekommen auf der Plätzwiese in Südtirol, genießt man bereits die Traumaussicht auf die wunderschönen Berge des Naturparkes Fanes Sennes Prags. Besonders im Winter ist diese Landschaft ein Spektakel. Vollgeschneite Wälder, aufsehen erregende Berge und präparierte Langlaufpisten laden ein zu einem außergewöhnlichen Abenteuer auf 2.000 m Höhe im Pragser Tal. Mitten der beschneiten Felsen des 2.939 m hohen Dürrenstein und dem höchsten Berg der Pragser Dolomiten, der 3.148 m Hohen Gaisl, findet man sogar zwei Schutzhütten und ein Hotel, welche auch im Winter geöffnet bleiben. Auf der Südseite, der Seite des Pragser Tales befinden sich das Gasthaus Plätzwiese sowie das bezaubernde Hotel Hohe Gaisl, ein wirklich einmaliges Angebot seinen Winterurlaub in den Dolomiten zu verbringen. Wem die Kälte zu stark ist, der kann sich hier mit einem Tee oder Glühwein wärmen oder auch übernachten. Die sogenannte Dürrensteinhütte, benannt nach dem Berg Dürrenstein ist auf der Nordseite in Richtung Schluderbach zu finden. Von dort aus bietet sich im Winter besonders die gemütliche Wanderung zum Heimkehrerkreuz an.

Das Gipfelkreuz vom Strudelkopf im Winter
Das Heimkehrerkreuz auf dem Strudelkopf im Winter – Michael Niederwolfsgruber

Strudelkopf und Dürrenstein mit Blick auf die Drei Zinnen

Von der Plätzwiese in Südtirol aus lassen sich zwei atemberaubende Gipfelkreuze erreichen. Das Gipfelkreuz des 2.839 m hohen Dürrenstein und das Heimkehrerkreuz auf dem sogenannten Studelkopf. Der Dürrenstein empfiehlt sich weniger im Winter zu besteigen, dafür vielmehr der Studelkopf, welcher bereits nach 20 minütiger Wanderung/Spaziergang von der Dürrensteinhütte erreichbar ist. Beide Gipfel haben eines gemeinsam: die bewundernswerte Aussicht auf die berühmten Drei Zinnen der Sextener Dolomiten.


Blick auf die Drei Zinnen vom Strudelkopf  im Pragser Tal
Blick auf die Drei Zinnen vom Strudelkopf – Michael Niederwolfsgruber


Die Wanderung auf den Dürrenstein ist trotz des vielen Schnees auch im Winter möglich, man sollte jedoch vorsichtig sein, besonders auf den letzten Metern, welche mit einem Drahtseil gesichert sind. Für diese Wanderung wird mit rund 2,5 Stunden gerechnet.

Mein Fazit:

Wer schon mal geträumt hat, die Dolomiten im Winter zu erleben, der muss ins Pragser Tal fahren hinauf zur Plätzwiese. Einzigartige Bilder kann man hier auf 2.000 Meter Höhe erleben. Besonders weiterempfehlen kann ich die Wanderung zum Strudelkopf im Winter. Wer hier schon früh am Morgen startet wird mit einem erstaunlichen Dolomitenpanorama belohnt. Denn um diese Zeit sitzt der Nebel noch in den Tälern fest.

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