Nam Tok – Brücke am Kwai – West Thailand
Mit dem Zug nach Nam Tok Ich sitze gemütlich beim Frühstück im schönen „Sawatdee Guesthouse“ und freue mich schon auf mein nächstes Ziel Nam Tok, ein k


Veröffentlicht: 18.03.2026

















Bangkok – Thailand 2026
Wir schreiben das Jahr 2026 und der Nächste Urlaub stand an und somit die Frage wohin.
Da meiner Meinung nach die Welt Kopf steht. Suchte ich ein Ziel des Friedens und des Respekts.
Letztere geht ja leider im ach so schönen Westen den Bach runter. Drei Wochen habe ich, somit entschied ich mich erneut für Thailand. Warum ? Weil es einfach schön ist !
Ich buchte also einen Flug und fand die Königsklasse, Emirates. Und dann noch auf allen 4 abschnitten A380. Was sollte den da noch schiefgehen. Nicht im geringsten ahnte ich das gut eine Woche vor Abflug,
zwei Geistig umnachtete Schwachköpfe, die Welt erneut ein Stück mehr Richtung Abgrund rücken.
Es half also nichts, die Bomben fielen und die Lufträume schlossen sich. Also musste eine Lösung her. Die kam 5 Tage vor der Abreise, Emirates legte ich et acta und Thai Airways rückte in den Vordergrund.
Nun saß ich also im A350 von Thai Airways und rollte Richtung Startbahn. Er bog in die letzte Kurve und zog hier direkt durch. Man könnte meinen, er, also unser Pilot, wollte auch einfach schnell weg hier. Die nächsten gut 10 Stunden ging es also über Deutschland, Österreich, Ungarn, Serbien, Bulgarien, die Türkei, Armenien, Aserbaidschan, Turkmenistan, Afghanistan, Pakistan, Indien und Myanmar direkt zum Suvarnabhumi Airport in Bangkok. Mit der Metro zügig nach Phaya Thai, ein paar Schritte ums Eck und hier mit der Buslinie 72 AC weitere 15 Minuten nach Thewes, wo sich mein schönes Sawatdee Guesthouse befand.
Ich stand dort natürlich schon um 8.30 Uhr in der Tür, Check-in war jedoch erst um 14 Uhr, was man mir auch umgehend nahelegte. Ich hatte im Flieger nicht geschlafen, alle drei Teile von Hangover schienen mir interessanter zu sein. So wälzte ich mich die nächsten 60 Minuten in einem Sessel (wie soll ich das nur 5 Stunden aushalten?) und entschied mich dann im vorderen schönen Kaffeebereich, frühstücken zu gehen. Anschließend kam die liebe alte Chefin zu mir und brachte mich auf mein Zimmer.
Am Nachmittag raffte ich mich wieder auf und lief zum nahen Thewes Pier. Von dort nahm ich ein Taxiboot zum schönen Wat Arun, einem der schönsten Tempel in Bangkok, wie ich finde, direkt am Chao-Praya-Fluss.
Am nächsten Tag fuhr ich erstmal rüber zum Wat Lang Market und besuchte hier den Wat Rakang Tempel direkt nebenan, auch dieser wieder schön und Ruhe ausstrahlend. Weiter ging es mit dem Boot zum Sathorn Pier, wo ich in die Silom-Line-Metro wechselte und staunte nicht schlecht als ich wartete und das direkt gegenüberliegende Sathorn Uniqe Hochhaus (auch Geisterhaus) entdeckte, wollte ich dieses doch schon des Öfteren aufsuchen. Berühmt ist dieses, weil es in den 90ern im Zuge der Wirtschaftskrise nie fertiggebaut wurde. Es steht noch heute dort im Rohbau, abgerissen werden kann es auch nicht, da nun Geister dort eingezogen sind, Wesen Zorn man nicht auf sich ziehen möchte.
Nach drei Stationen verließ ich nun die Silom Line und nahm erneut einen Bus. Die letzten 2 km ging es zu Fuß und ich erreichte den schönen kleinen grünen Poomjay Garden. Eine tolle Neuentdeckung dann hier, eine Frucht, welche ich noch nicht kannte. Ihr Name: Bilimbi. Groß wie eine Dattel, ist sie erfrischend süß-sauer. Im Anschluss besuchte ich dann noch den schon von weitem sichtbaren Wat Paknam Phasi Charoen Tempel. Hier steht oder sitzt, so behaupte ich es mal, der größte Buddha, geschätzt mindestens 60 m hoch.
Lustigste Szene des Tages war der vorn auf einem Mofa sitzende weiße Papagei. Alles schien normal, nur ich staunte nicht schlecht.
Schöne Welt, schönes Thailand !
Kop Khun krap
